Fall Jörg Kachelmann: Endlich gelöst! Der Beweis! – Ferdinand von Schirach: "Schuld"

„Ich bin beim Optiker gewesen. Wegen meiner neuen Brille, verstehen Sie. Sie haben mich betäubt durch das Auge. Ich bin genau einen Tag später aus dem Brillenladen rausgekommen, genau 24 Stunden später.“ Er sah mich an. „Sie glauben nur mir nicht. Ja, aber ich kann kann’s beweisen. Hier“, sagte er und zog ein kleines Notizbuch hervor, „hier steht alles.“
In dem goßen Druckbuchstaben: 26.4., 15 Uhr Eintritt ins Labor, 27.4 16 Uhr Austritt aus Labor.
Kalkmann [zur Erläuterung: hier in dem Geschichtchen das vermeintliche Opfer, der potentielle Mandant nat. kein Klarname] 😉 klappte das Buch wieder zu und sah mich triumphierend an.
„So, jetzt haben Sie es gesehen. Das ist der Beweis. Der Brillenladen gehört der CIA und dem BND. Sie haben mich betäubt und in dn Keller gebracht. dort ist ein weißes Labor, so ein James-Bond-Labor aus Edelstahl. Sie haben mich 24 Stunden operiert. Da haben sie es gemacht.[…]“ Das Ganze geht noch eine Seite weiter, nicht ohne auch noch Ronald Reagan zu streifen. (Der berets tot ist.)
Die Sache und damit das Buch „Schuld“ (Es ist die letzte Geschichte!] gehen gut aus, für Ferdinand Schirach – und für uns. Er bringt ihn zur Behandlung, nicht ohne dass eine Geschichte noch eine Schlußpointe hätte.
„Ich wollte gerade die Sache erlären, als Kalkmann sagte: „Guten Tag, ich heiße Fedinand Schirach, ich bin Rechtsanwalt.“ Er zeigte auf mich. „Ich bringe Ihnen hier Herrn Kalkmann. Ich vermute, er hat einen schweren Defekt.“ [Geheimnisse: S. 194-198)

Für uns aber jetzt des Lachens genug.
(Die Geschichte ist glaubwürdig – und damit schließlich ernst gemug ;-)).


Was machen wir jetzt mit Claudia (BZonline), Simone (Die ZEIT/SPIEGEL) P., (Vollname inzwischen in einem Leserbrief bei WELTonline) die auch glaubt, dass ein solch selbstreferenzierendes (wie ich stelle mir selbst eine Quittung über einen Einkauf aus!) Dokument („geheimes“ BZonline) „Tagebuch“ (FOCUS 31/2010), in dem zudem auch noch jede, aber auch jede konkrete Angabe nicht nur zum Kerngeschehen fehlt, sei ein „zentrales Beweismittel“ sei, was mit einem Rechtsanwalt Franz, der auch noch zu allem Überfluß eine Führungsfigur des „Weißen Rings“ in BW ist, genau wie übrigens der Therapeut, der gleichzeitig nicht nur staatsanwaltlicher Gutachter (?!), der die vermeintlichen Fressattacken und Schlafstörungen des vermeinlichen Opfers doch nur vom Hörensagen kennt(!), sein soll, sondern auch diesem Ring-Trugschluß („De‘ Pauperismus kommt von de‘ Armut.“) unterliegt? Was mit Staatsanwälten Grossmann und Oltrogge, die – will man dem FOCUS vertrauen – allen Ernstes glauben es sei ein zentrales Beweismittel? {Nachdem sich weder das Bettlaken noch die DAN-Analyse am Küchenmesser überhaupt als als taugliche Beweismittel erwiesen haben. Und dabei steht aktuell ja nur die „Druckversion“ der „warum.doc“ in Rede und nicht die DATEI mit allen sogenannten Word-Metainformationen zum Dokument! )

ÜBRIGENS: Hier fehlt wohl eine Dienstleistung/ein Angebot: für „Tagebücher“ (natürlich nur die, die im Nachhinein angefertigt wurden, mit „induzierten Erinnerungen“ nahe an Frauenhaus-Merkblättern und Berichten über (kriegerischen) Massenvergewaltigungen. Die anderen sind ja original/originell 😉

http://www.studiotextart.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=10&Itemid=7

Müssen wir etwa davon ausgehen, dass der singende Kausaltheroretiker Xavier, der Naidoo, Frauenflüsterer und Hirnvergewaltiger und eine der Söhne Mannheims, da unten besonders gewütet hat? („UND wenn wir nur GEDULDIG warten, DANN dauert es nicht mehr lang.“)

Das Ganze geht aber über den Fall Kachelmann inzwischen weit hinaus, wie die Hetze der Vorverurteiler Schwarzer und Krarasek (Prof.!) zeigt.
In der Markus-Lanz-Sendung am Mittwoch (verpaßt? ZDF-Mediathek) bekannten sich sowohl Markus Lanz als auch Hellmuth Karasek dazu, dass neue Ferdinand von Schirach-Büchlein an einm Stück (Lanz) bzw. in enem Zug (im doppelten Sinne, wie lustig Herr Karasek) gelesen zu haben FvS: „Sie lesen aber schnell.“ – Dabei kann er doch wissen, wie lange es sich liest. (laut libri: Ungekürzte Lesung. Laufzeit ca. 216 Minuten. 3 Audio-CD(s)) Gibt’s als Hörbuch, dass man allerdings wegen der Geschichten „Der Schlüssel“ und „Geheimnisse“ im Auto als Fahrer nur im Stau hören sollte. – Hörprobe)

Was zunächst nicht verwunderlich ist (Manch einer las es gar in EINER Schmökereecke EINER Bücherei bei EINER Tasse Kaffee ohne noch zur Konkurren wechseln zu müssen): Die rund 200 Seiten sind fast durchgängig parataktisch http://de.wikipedia.org/wiki/Parataxe#Beispiele geschrieben, was den Lesefluß natürlich ungemein erhöt, aber was ja auch nötig ist, wenn er nichts erklären, entschuldigen will, den Leser alleine lassen will mit der Schuldfrage; max. 7 Wörter pro Satz (einmal 8: „Wir konnten die Presse aus der Sache raushalten.“), sodass sogar rein theoeretisch die BILD-Leserschaft nicht nur anvisiert worden sine kann, sondrn auch tatsächlich erreicht wird.
Allerdings wirft es die Frage auf, zumal noch vor wenigen Wochen die Meldung kursierte, dass rund 50% der Deutschen nicht sinnentnehmend lesen können sollen, ob nicht ausgerechnet der Vorverurteiler mit Mitinqisitor („Sie hat alles Recht.“) von eigenen Gnaden Prof. (!) Karasek eben zu den falschen Fünfzigern gehört. Insbesonde sich ja nicht nur noch eine Geschichte [Kinder] einer Falschbeschuldigung und der von Karasek entlehnte und ins Gegenteil verdrehte Satz „Er glaubte, er habe jedes Recht dazu.“ [S. 59] (als der Falschbeschudligte an der inzwischen erwachsenen Falschanzeigerin im Kino mittels Messer rächen will) sich ebenfalls dort findet, kommt man schon ins Grübeln, was er denn sonst in all den Jahrzehnten beimm (für ihn offensichlich zu schnellen) Lesen verstanden haben will – und dann auch noch rezensiert hat…. .
————————–
Wenn wir gerade dabei sind: an einem Stück gelesen, stimmt so ganz nicht. Nach dem längsten, aber bestimmt nicht weniger kurzweiligen Stück „Der Schlüssel“ (S.121-152) haben wir allerdings schon eine etwas größere Pause gebraucht. – So sehr haben wir lachen msüssen. Und wäre Schirach nicht so ein seriöser Autor (kein Histrioniker, sondern wahre, pseudonomisierte Stories) und ein reputierlicher Rechtsawalt (positives Vorurteil 😉 und netter Mensch, wir würden die Geschichte – so irre sie ist – glatt für erfunden halten. Oder zumindest gut zuammengklaut/-gebastelt, erinnert sie doch stark an französische Kriminalklamotten von „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ bis „Taxi, Taxi“ und ihren Sequels. Aber auch nette Männer/Anwälte (Menschen, Lausemädchen [siehe auch die Geschichte „Kinder“ oder gerade wieder aktuell Landgericht Lüneburg ] können Geschichten erfinden, können geradezu histrionisch sein, manchmal.

Alles in allem also eine Leseempfehlung über die ausgewählten Highlights des Advokaten alltag.

Alein die Frage bleibt: Was machen wir mit Claudia (BZonline), Simone (DIE ZEIT/DER SPIEGEL) P.(„Wer sind wir? Wenn ja wieviele?“) , Rechtsanwalt Franz, „Gutachter“ Prof. Seidler, dem „Weißen Ring“ in BW, FOCUS – und (will man FOCUS 31/2010 glauben) den Staatsanwälten Grossmann und Oltrogge?

Schuld: Stories von Ferdinand von Schirach (Gebundene Ausgabe – Juli 2010)
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Schuld: Ungekürzte Lesung von Ferdinand von Schirach, et al. (Audio CD – September 2010)Audiobook
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Ferdinand von Schirach: Schuld (Hörbuch) – portofrei bei Libri.de

Ferdinand von Schirach: Schuld – Ungekürzte Lesung. Laufzeit ca. 216 Minuten. 3 Audio-CD(s). (Hörbuch) – portofrei bei Libri.de.
http://www.libri.de/…/ferdinand_von_schirach_schuld_3869520469.htmlIm Cache

vor 6 Tagen —Ein mutmaßliches Tagebuch ein mutmalichen Opfers? Sabine W. („Petra2 – blick.ch), Frau May (STERN) etc…. laut BILD/FOCUS: „Keine Trauer, keinen Schmerz, keinen Hass und keine Angst. Ich bin nur leer“ und im Google-Universum (zur Not auch noch im Cache!) findet sich das – aus 2008: Honi soit qu…

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vor 4 Tagen — Suizid-, Depressions-, „Geheim-„Tagebuch-Literatur? FOCUS, was wird das jetzt? In Anlehnung an Handtkes „Publikumsbeschimpfung“ eine (permanente) Publikumsverarschung? Nun mag man bei der FOCUS-Redaktion angesichts von PISA und anderen Bildungskatastrophen es für eine journalistische Mei…

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http://www.studiotextart.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=10&Itemid=7

http://www.jurabilis.de/index.php?%2Farchives%2F2890-Plagiatskontrolle-als-Dienstleistung.html

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Fall Jörg Kachelmann: Endlich gelöst! Der Beweis! – Ferdinand von Schirach: "Schuld"

„Ich bin beim Optiker gewesen. Wegen meiner neuen Brille, verstehen Sie. Sie haben mich betäubt durch das Auge. Ich bin genau einen Tag später aus dem Brillenladen rausgekommen, genau 24 Stunden später.“ Er sah mich an. „Sie glauben nur mir nicht. Ja, aber ich kann kann’s beweisen. Hier“, sagte er und zog ein kleines Notizbuch hervor, „hier steht alles.“
In dem goßen Druckbuchstaben: 26.4., 15 Uhr Eintritt ins Labor, 27.4 16 Uhr Austritt aus Labor.
Kalkmann [zur Erläuterung: hier in dem Geschichtchen das vermeintliche Opfer, der potentielle Mandant nat. kein Klarname] 😉 klappte das Buch wieder zu und sah mich triumphierend an.
„So, jetzt haben Sie es gesehen. Das ist der Beweis. Der Brillenladen gehört der CIA und dem BND. Sie haben mich betäubt und in dn Keller gebracht. dort ist ein weißes Labor, so ein James-Bond-Labor aus Edelstahl. Sie haben mich 24 Stunden operiert. Da haben sie es gemacht.[…]“ Das Ganze geht noch eine Seite weiter, nicht ohne auch noch Ronald Reagan zu streifen. (Der berets tot ist.)
Die Sache und damit das Buch „Schuld“ (Es ist die letzte Geschichte!] gehen gut aus, für Ferdinand Schirach – und für uns. Er bringt ihn zur Behandlung, nicht ohne dass eine Geschichte noch eine Schlußpointe hätte.
„Ich wollte gerade die Sache erlären, als Kalkmann sagte: „Guten Tag, ich heiße Fedinand Schirach, ich bin Rechtsanwalt.“ Er zeigte auf mich. „Ich bringe Ihnen hier Herrn Kalkmann. Ich vermute, er hat einen schweren Defekt.“ [Geheimnisse: S. 194-198)

Für uns aber jetzt des Lachens genug.
(Die Geschichte ist glaubwürdig – und damit schließlich ernst gemug ;-)).


Was machen wir jetzt mit Claudia (BZonline), Simone (Die ZEIT/SPIEGEL) P., (Vollname inzwischen in einem Leserbrief bei WELTonline) die auch glaubt, dass ein solch selbstreferenzierendes (wie ich stelle mir selbst eine Quittung über einen Einkauf aus!) Dokument („geheimes“ BZonline) „Tagebuch“ (FOCUS 31/2010), in dem zudem auch noch jede, aber auch jede konkrete Angabe nicht nur zum Kerngeschehen fehlt, sei ein „zentrales Beweismittel“ sei, was mit einem Rechtsanwalt Franz, der auch noch zu allem Überfluß eine Führungsfigur des „Weißen Rings“ in BW ist, genau wie übrigens der Therapeut, der gleichzeitig nicht nur staatsanwaltlicher Gutachter (?!), der die vermeintlichen Fressattacken und Schlafstörungen des vermeinlichen Opfers doch nur vom Hörensagen kennt(!), sein soll, sondern auch diesem Ring-Trugschluß („De‘ Pauperismus kommt von de‘ Armut.“) unterliegt? Was mit Staatsanwälten Grossmann und Oltrogge, die – will man dem FOCUS vertrauen – allen Ernstes glauben es sei ein zentrales Beweismittel? {Nachdem sich weder das Bettlaken noch die DAN-Analyse am Küchenmesser überhaupt als als taugliche Beweismittel erwiesen haben. Und dabei steht aktuell ja nur die „Druckversion“ der „warum.doc“ in Rede und nicht die DATEI mit allen sogenannten Word-Metainformationen zum Dokument! )

ÜBRIGENS: Hier fehlt wohl eine Dienstleistung/ein Angebot: für „Tagebücher“ (natürlich nur die, die im Nachhinein angefertigt wurden, mit „induzierten Erinnerungen“ nahe an Frauenhaus-Merkblättern und Berichten über (kriegerischen) Massenvergewaltigungen. Die anderen sind ja original/originell 😉

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Müssen wir etwa davon ausgehen, dass der singende Kausaltheroretiker Xavier, der Naidoo, Frauenflüsterer und Hirnvergewaltiger und eine der Söhne Mannheims, da unten besonders gewütet hat? („UND wenn wir nur GEDULDIG warten, DANN dauert es nicht mehr lang.“)

Das Ganze geht aber über den Fall Kachelmann inzwischen weit hinaus, wie die Hetze der Vorverurteiler Schwarzer und Krarasek (Prof.!) zeigt.
In der Markus-Lanz-Sendung am Mittwoch (verpaßt? ZDF-Mediathek) bekannten sich sowohl Markus Lanz als auch Hellmuth Karasek dazu, dass neue Ferdinand von Schirach-Büchlein an einm Stück (Lanz) bzw. in enem Zug (im doppelten Sinne, wie lustig Herr Karasek) gelesen zu haben FvS: „Sie lesen aber schnell.“ – Dabei kann er doch wissen, wie lange es sich liest. (laut libri: Ungekürzte Lesung. Laufzeit ca. 216 Minuten. 3 Audio-CD(s)) Gibt’s als Hörbuch, dass man allerdings wegen der Geschichten „Der Schlüssel“ und „Geheimnisse“ im Auto als Fahrer nur im Stau hören sollte. – Hörprobe)

Was zunächst nicht verwunderlich ist (Manch einer las es gar in EINER Schmökereecke EINER Bücherei bei EINER Tasse Kaffee ohne noch zur Konkurren wechseln zu müssen): Die rund 200 Seiten sind fast durchgängig parataktisch http://de.wikipedia.org/wiki/Parataxe#Beispiele geschrieben, was den Lesefluß natürlich ungemein erhöt, aber was ja auch nötig ist, wenn er nichts erklären, entschuldigen will, den Leser alleine lassen will mit der Schuldfrage; max. 7 Wörter pro Satz (einmal 8: „Wir konnten die Presse aus der Sache raushalten.“), sodass sogar rein theoeretisch die BILD-Leserschaft nicht nur anvisiert worden sine kann, sondrn auch tatsächlich erreicht wird.
Allerdings wirft es die Frage auf, zumal noch vor wenigen Wochen die Meldung kursierte, dass rund 50% der Deutschen nicht sinnentnehmend lesen können sollen, ob nicht ausgerechnet der Vorverurteiler mit Mitinqisitor („Sie hat alles Recht.“) von eigenen Gnaden Prof. (!) Karasek eben zu den falschen Fünfzigern gehört. Insbesonde sich ja nicht nur noch eine Geschichte [Kinder] einer Falschbeschuldigung und der von Karasek entlehnte und ins Gegenteil verdrehte Satz „Er glaubte, er habe jedes Recht dazu.“ [S. 59] (als der Falschbeschudligte an der inzwischen erwachsenen Falschanzeigerin im Kino mittels Messer rächen will) sich ebenfalls dort findet, kommt man schon ins Grübeln, was er denn sonst in all den Jahrzehnten beimm (für ihn offensichlich zu schnellen) Lesen verstanden haben will – und dann auch noch rezensiert hat…. .
————————–
Wenn wir gerade dabei sind: an einem Stück gelesen, stimmt so ganz nicht. Nach dem längsten, aber bestimmt nicht weniger kurzweiligen Stück „Der Schlüssel“ (S.121-152) haben wir allerdings schon eine etwas größere Pause gebraucht. – So sehr haben wir lachen msüssen. Und wäre Schirach nicht so ein seriöser Autor (kein Histrioniker, sondern wahre, pseudonomisierte Stories) und ein reputierlicher Rechtsawalt (positives Vorurteil 😉 und netter Mensch, wir würden die Geschichte – so irre sie ist – glatt für erfunden halten. Oder zumindest gut zuammengklaut/-gebastelt, erinnert sie doch stark an französische Kriminalklamotten von „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ bis „Taxi, Taxi“ und ihren Sequels. Aber auch nette Männer/Anwälte (Menschen, Lausemädchen [siehe auch die Geschichte „Kinder“ oder gerade wieder aktuell Landgericht Lüneburg ] können Geschichten erfinden, können geradezu histrionisch sein, manchmal.

Alles in allem also eine Leseempfehlung über die ausgewählten Highlights des Advokaten alltag.

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http://www.libri.de/…/ferdinand_von_schirach_schuld_3869520469.htmlIm Cache

vor 6 Tagen —Ein mutmaßliches Tagebuch ein mutmalichen Opfers? Sabine W. („Petra2 – blick.ch), Frau May (STERN) etc…. laut BILD/FOCUS: „Keine Trauer, keinen Schmerz, keinen Hass und keine Angst. Ich bin nur leer“ und im Google-Universum (zur Not auch noch im Cache!) findet sich das – aus 2008: Honi soit qu…

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vor 4 Tagen — Suizid-, Depressions-, „Geheim-„Tagebuch-Literatur? FOCUS, was wird das jetzt? In Anlehnung an Handtkes „Publikumsbeschimpfung“ eine (permanente) Publikumsverarschung? Nun mag man bei der FOCUS-Redaktion angesichts von PISA und anderen Bildungskatastrophen es für eine journalistische Mei…

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http://www.jurabilis.de/index.php?%2Farchives%2F2890-Plagiatskontrolle-als-Dienstleistung.html

Hirnwelten und die Welt in Solln: Schuld und Sühne – Verbrechen und Strafe

„Wir“ und „unser“ freier Wille – die Debatte, wohl eine never ending story, geht weiter: Dann hätte der posthum zum Bundesverdienstkreuzträger Ernannte, doch auch „unverantwortlich“ gehandelt, oder?

„Kann man Schläger wie die von Solln für ihre brutale Tat überhaupt verantwortlich machen? Hirnforscher Gerhard Roth zweifelt daran – und fordert ein neues Strafrecht.

Jedes Mal, wenn ein furchtbares Verbrechen geschehen ist, stellt man sich die Frage nach dem Warum. Wieso haben die Schläger von Solln ihr Opfer Dominik Brunner angegriffen und so lange geschlagen und getreten, bis der Mann tot war? Warum haben sie sich nicht besonnen, sich bewusst gemacht, wie böse ihre Tat ist – und aufgehört?[…]

Gehirnforschung

Solln und Sühne

19.10.2009, 13:31 – Von Markus Schulte von Drach

http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/797/491167/text/