Generaldebatte: PC oder Muslime unter Generalverdacht?

Reconquista? Von der Schweiz bis USA … .
Während Algerien noch vor wenigen Wochen als eines der letzten muslimischen Länder auf „westliche Wirtschaftswoche“ umgestellt hat, in Marokko der König nicht nur bei den Frauenrechten, dem neuen Familienrecht und der Installation des zweitgrößten CASINOS (errichtet von Kerzner, einem Juden, der schon in Südafrika Hotel-Casinos betreibt) Afrikas seine (noch) moslemischen Landsleute – mindestens – verwirrt, man in Kasachstan mit Las Vegas und Macau im Glücksspielgeschäft konkurrieren will, kommt es in der Schweiz und den USA gerade zum Clash/Crash der Kulturen … und versuchter Reconquista.

Dabei steht gerade die Schweiz ganz besonders vor dem Porsche-Luxus-Problem-Spagat, wie der gerade vollzogene Launch des ersten weltweiten Produkts der SARASIN Bank zeigt. („Bank Sarasin has become one of the first Swiss private banks to enter the world of Islamic finance with the global launch here yesterday at the Museum of Islamic Art of its wealth management offering that encompass the full range of Shariah-compliant private banking products and services.“)

Bluttat von Fort Hood
Muslime unter Generalverdacht
Auf den Schock folgen die Vorwürfe: Die Bluttat von Fort Hood gerät in den USA zum Politikum. In der Kritik stehen die Muslime und Präsident Obama.
Von FOCUS-Korrespondent Peter Gruber (Washington)
Die Trauer droht, in Feindseligkeit umzuschlagen
John McCain hat es schon immer gewusst: In Amerika geht es politisch viel zu korrekt zu. Offenkundige Missstände und Probleme würden nicht mehr beim Namen genannt, klagt der frühere republikanische Präsidentenkandidat. Und dies meist aus der Furcht heraus, irgendwelche Gefühle zu verletzen. […]
http://www.focus.de/politik/ausland/tid-16202/bluttat-von-fort-hood-muslime-unter-generalverdacht_aid_453762.html

„Toleranz statt Ignoranz – Ja am 29. November“, schreibt SVP-Nationalrat Lukas Reimann

Die Schweiz ist ein modernes, tolerantes, liberales und weltoffenes Land mit starken Freiheits- und Grundrechten. Die Demokratie und ihre Volksrechte sind einmalig ausgebaut. Genau darum liebe ich die Schweiz und genau darum unterstütze ich die Minarettinitiative.
Niemand bestreitet, dass bei uns alle Minderheiten – ob politische, gesellschaftliche, religiöse oder soziale – durch die Bundesverfassung vor Diskriminierung geschützt sind. Natürlich auch die Muslime und das zu recht. Aber es braucht Regeln, welche ein friedliches Zusammenleben in solch grosser Freiheit ermöglichen. Regeln, um die tolerante und demokratische Gesellschaft vor ihren Feinden und vor Intoleranz zu schützen. Damit kommen wir zur Kernfrage, um die es bei der Abstimmung über die Minarettinitiative geht: Wie tolerant darf eine offene Gesellschaft gegenüber Intoleranz sein? Wie viel Toleranz dürfen wir Einwanderern entgegenbringen, welche unsere Werte und unsere westliche Lebensweise ablehnen?

„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren“, schrieb der Philosoph Karl Popper treffend in „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“. Wer die Augen verschliesst vor Intoleranz, Hasspredigern, Zwangsehen, Ehrenmorden und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ist nicht tolerant. Und wer in kulturrelativistischer Manier gar Verständnis dafür hat und etwa Schweizer Scharia-Gerichte fordert, macht sich zum Zerstörer der Toleranz.[…]
MEHR: news1.ch

Tuckenalarm: Dr. Guido Westerwelle gefordert?!?

Ja, die deutschen Tucken kennen sich aus – mit der SCHARIA. Jetzt schon. Und das ist gut so. Doch ob hier wirklich Angriff („obwohl die islamische Rechtsordnung Scharia verlange, dass bei sexuellen Straftaten ein Geständnis erfolgen müsse, und zwar viermal wiederholt in Anwesenheit von vier männlichen Zeugen.“) die beste Verteidigung ist, scheint fraglich. Eher scheint es als schaue man zu sehr durch die rosa Brille und überfordere man hier sowohl Herrn Dr. Guido Westerwelle als auch den – wer war’s noch gleich? – IRAN. DIESER Iran? Warum sollte man sich dort ausgerechnet an Vorschläge und Bitten eines homosexuellen Außenministers halten, so sie denn vorgetragen würden und man sie überhaupt versteht.(>>Sharia und westliche Rechtsordnung sind unvereinbar!!!) Schließlich ließ man sich im MARWA-Prozeß (oder auch hier von“syrischen Zöllnern“ GEGEN den Koran) auch nicht von außen andere rechtsstaatliche Ideen aufzwingen. Und – zumindestens – das auch war gut so.
Reichlich naiv- oder pure Publicity-Geilheit?

„Verschiedene schwul-lesbische Organisationen haben Deutschlands neuen Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) aufgefordert, sich gegen die Todesstrafe für homosexuellen Sex im Iran und drei offenbar unmittelbar bevorstehende Hinrichtungen einzusetzen. Auch der Grünen-Rechtspolitiker Volker Beck forderte Deutschlands ersten offen schwul lebenden Aussenminister in einem Brief auf, sich “unverzüglich für die Aussetzung mehrerer Todesurteile im Iran” einzusetzen.

mehr: TUCKENALARM >>>>>>>

Iran: Bei Diebstahl noch zu viele Hände im Spiel

Iran kehrt zur Körperstrafe zurück – Hände werden wieder abgehackt
Die iranische Polizei will einem Medienbericht zufolge verstärkt Körperstrafen wie die Amputation von Händen für Diebstahl anwenden.

Weil dies zuletzt nicht geschehen sei, habe die Zahl der entsprechenden Delikte zugenommen, zitierte die Zeitung „Ebtekar“ Polizeichef Asghar Dschafari.[…]

via NTV – Panorama: MEHR >>>>>>>>>>>>>>>>

Montag, 09. November 2009

Fehlanzeige: Recht – Steuern – Wirtschaft – Herbst/Winter 2009/2010 – Sharia/Scharia im deutschen/europäischen Familienrecht?

„Standardwerke zu ALLEN Rechtsgebieten“ tönt der C H Beck-Verlag großspurig und weiß auf rotem Grund auf seinem ansonsten gelben 380 Seiten starken Herbst/Winter-Katalog.
Dabei fehlt nicht nur im Schlagwort-Register der Begriff „Sharia“ bzw. Scharia“, sondern überhaupt auch ein „Standardwerk“ in deutscher Sprache mit dem wenigstens eine Diskussionsbasis über WIKIPEDIA hinaus geschaffen würde, über das, was wohl unausweichlich auf uns zukommt, wie wir als erste und noch einzige Fachanwäldin für und gegen Scharia-Recht bedauernd feststellen müssen, obwohl die Berichterstattung im deutschsprachigen Raum nicht nur) anlaßbezogen (Dresden) ständig zunimmt.*

Jüngste Beispiele:

Die Zürcher Rechtsprofessorin Andrea Büchler zum islamischen Familienrecht in Europa

Eine Herausforderung für die verschiedenen Länder

Von Martin Brander

Zürich, 1.11.09 (Kipa) Nach Zeitungsmeldungen wird im einen oder anderen Gerichtsfall in Europa auf islamisches Recht Bezug genommen, so etwa in DEUTSCHLAND oder in Grossbritannien. Im Vordergrund steht das Familienrecht, es geht um Eheschliessung und Scheidung. Spielt das islamische Recht in Europa tatsächlich eine Rolle und wie sieht das in der Schweiz aus?[…]

http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=200725

Heinz Buschkowsky

Der Poltergeist aus Berlin-Neukölln

Von Inge Kloepfer

„Dürfen wir wirklich so lange in Deutschland warten, bis wir aufgegebene Stadtviertel wie in London haben oder Gegenden, in denen Nichtmuslime nur schwer leben und arbeiten können und Sharia-Gerichte offizieller Justizbestandteil sind?“[…]

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E9FAE77366BA04BFA945EA50324F71143~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Schari’a, eingedeutscht Scharia (‏شريعة ‎ / šarīʿa im Sinne von „Weg zur Tränke“, „deutlicher, gebahnter Weg“; auch: „religiöses Gesetz“, „Ritus“; abgeleitet aus dem Verb schara’a / ‏ شرع‎ / šaraʿa /„den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)“) ist das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam. Die Pluralform schara’i‘ / ‏شرائع ‎ / šarāʾiʿ bezeichnet alle einzelnen darin enthaltenen Vorschriften. Unter Fiqh versteht man die Gesetzeswissenschaft im Islam. Es entspricht der jurisprudentia der Römer und erstreckt sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürgerlichen und staatlichen Lebens im Islam. Alle Beziehungen des öffentlichen und privaten Lebens müssen im Sinne des religiösen Gesetzes geregelt werden.[WIKIPEDIA]>>>

Wer hat Angst vor der Scharia?
DiePresse.com
Die Scharia als Bestandteil der österreichischen Rechtsprechung – die Hälfte der in Österreich lebenden Bevölkerung mit türkischen Wurzeln ist dafür, …

Tariq Ramadan: „Islam ist eine österreichische Religion“
DiePresse.com
Ramadan: Ich definiere Scharia als Weg zur Gläubigkeit. Es ist meine Inspiration. Ich habe kein Problem mit der Gewaltentrennung. Alles, was der menschliche …

*auch im Beck-Blog gibt’s zur Zeit nur einen Eintrag:

beck-blog | 7. März 2009 — … anderen Mädchen zustoßen.” Die Geschichte, von der Leo Wieland heute in der FAZ berichtet (S.9), ist damit aber noch nicht zu Ende erzählt: Nach der Scharia, sagt die Frau, sind zwei Augen einer Frau nur eins eines Mannes wert. Dem Attentatsopfer sei deshalb erklärt worden, sie müsse noch 20.000 € zu … . Sprengstoff für Europa”, 2006, liest sich das noch ganz anders (S. 11 ff: “Das Mädchen. Tod am Strang und was es mit der Scharia auf sich hat” ist das erste Kapitel überschrieben). “Auge um Auge” für wahr, aber Christen lesen das nicht im Neuen, sondern im Alten Testament. … …

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König begnadigt Journalistin – Saudi-Arabien: Peitschen-Urteil

Schön. DAS (1) freut uns natürlich sehr. Nur die Frage bliebt: Wer begnadigt die Queen (Mum)? Die sollte doch zum Islam konvertieren (2). Böse, böse SUN! – Die hat gleich ein Foto der Queen im burkablauen Kostümchen mit Hut ausgegraben. Hony soit qui mal y pense …

König begnadigt Journalistin

Saudi-Arabien: Peitschen-Urteil

26.10.2009, 14:15 http://www.sueddeutsche.de/panorama/973/492331/text/

In Saudi-Arabien sollte eine Journalisten wegen der Mitarbeit an einem anzüglichen Fernsehprogramm ausgepeitscht werden. Nur hat der König die Frau begnadigt.[…]

Sie bedankte sich in einer Erklärung beim König, den sie als „gütigen Vater“ bezeichnete.

Wenige Stunden vor der Begnadigung durch den 85-jährigen Monarchen hatte der Staatsanwalt noch eine härtere Bestrafung der Journalistin gefordert und Berufung angekündigt. Er halte die Strafe von 60 Peitschenhieben für zu milde, berichtete die Zeitung Arab News unter Berufung auf einen mit dem Fall vertrauten Anwalt.[…]

(2)

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/royals/2688103/Hate-preacher-Anjem-Choudary-tells-the-Queen-to-turn-Muslim.html

Exclusive

Hate preacher tells Queen: Turn Muslim

HATE preacher Anjem Choudary sparked fury yesterday after calling for the Queen to become Muslim.

He demanded an Islamic revolution across Britain.

Choudary, 42, said Her Majesty – head of the Church of England – should convert to ensure her place in paradise.

Read more: http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/royals/2688103/Hate-preacher-Anjem-Choudary-tells-the-Queen-to-turn-Muslim.html#ixzz0V3qKOG8f

The Queen is urged to convert to Islam

Times Online (blog)‎19.10.2009‎
Monstersandcritics carries this story about the extremist preacher Anjem Choudhary who is urging the Queen to convert to Islam. He is quoted as saying: „We