Der ‚barmherzige‘ Strafverteidiger versus ‚erbärmliche'(?)/’erbarmenswürdige'(?) Deutsche Richterzeitung: Traumatisierte Sabine Rückert (Die ZEIT – Gerichtsreporterin – Chronistin oder Wächterin?) deutsche(n) Richter?

Dass Gisela FRIEDRICHSEN mit ihrer Dauerberichterstattung im SPIEGEL einen Generalstaatsanwalt a.D.mutmaßlich traumatisiert haben soll – dazu später mehr (Cliffhanger!) – hat man uns ja (zwischen)zeitig ‚gesteckt‘ (scheint so gut, dass es wohl zu gegebener Zeit einen eigenen Post wert ist), aber noch scheint ‚es‘ (in der Person der Sabine RÜCKERT) wohl hier in diesem geschilderten Fall nicht nur einen Richter, sondern via DEUTSCHE RICHTERZEITUNG gleich nahezu die gesamte Richterschaft getroffen zu haben. Wer die beiden stets wie aus dem Ei gepellt (schon damit eine – nach unserem Meinen und Dafürhalten ein optisch deutliche Unterscheidung zur Neu-und-Interims-Nicht-Konkurrenz Alice Schwarzer) je live, sei es bei einem Vortrag in Maria Laach, Mannheim oder sonstwo (oder bspw. in einer der Dokus/Talk-SHOWS (!) zum Kachelmann-Prozess oder anderen zum Teil heute noch bei YOUTUBE zu findenden Clips) gesehen oder auch nur einen ihrer Artikel gelesen hat, weiß doch, dass die beiden Damen nicht mal vor Alice Schwarzer zurückschrecken, also dann doch gewiß keine Angst vor (Re)Aktion deutscher Richter haben werden.
Man kann – nein man muss – sich dann doch tatsächlich über die Naivität bei der DEUTSCHENRICHTERZEITUNG wundern, mit der man glaubte, einen wohl zunächst bestellten Beitrag – wenn nicht in alter deutscher Richterherrlichkeit gekürzt zu veröffentlichen – dann doch unter den Teppich kehren zu können. Insbesondere naiv und verwunderlich angesichts der heutigen technsichen Alternativen wie Internet und – in manchenBundesländern! – ‚Offenen Kanälen‘. Falls sich nicht eh das ZAPP,das Medien-Magazin des NDR ‚gewohnt liebevoll‘, um die Wahrheit, dieBILD gewöhnlich übrig läßt, kümmern sollte (die Richterzeitungist auch ein Medium!, wenn auch ein besch eidenes).
Nun hatte eine der beiden führenden deutschen, virtuell der deutschen Justiz Backpfeifen verteilenden Gerichtsreporterinnen einen anderen Weg gefunden, den zunächst bestellten, dann nicht veröffentlichten (aber dann wohl auch nicht bezahlten?!?!?) Beitrag, (wenigstens) unters Fachvolk (es soll sogar Strafrichter geben, die den Strafverteidiger lesen, aber das ist es wohl auch wie bei McDonald’s und BILD – k(aum)einer gibt’s zu 😉 ) zu bringen.
Insgesamt fügt sich nunmehr auch dieses Skandalon (siehe grau hinterlegtes ‚Vorwort‘ zu Der Gerichtsreporter – Chronist oder Wächter? – Wann eni Gerichtsreporter sich positionieren muss
Sabine Rückert 378), das selbst wir zunächst im STRAFVERTEIDIGER 6/2012 S. 378-381 übersehen hatten (quandoque bonus dormitat Homerus) nahtlos in das Mosaik-Bild rund um ‚den‘ – ein ‚den‘, um das Jörg Kachelmann anscheinend in eine so unerwünschte wie unerbittliche Konkurrenz mit Harry Wörz getrieben wurde – Mannheimer Prozess bei der 5. Kammer, der ‚camera obscura‘ 2.0 (siehe Blog Scherer HIER und HIER)
Deswegen kommen wir nicht umhin hiermit im „globalen Dorf“ einer größeren Öffentlichkeit als nur dem Volke, in dessen Namen so manches geschieht, auf den Beitrag – durch jeweils ein Zitat aus dem ‚Meta‘-Beitrag und dem eigentlichen Beitrag selbst, um den Bezug des StV schmackhaft, Lust auf mehr zu machen. (Nur und wahrhaftig nur, weil ich sowohl den Vorspann wie den Text selbst unentscheidbar sehr gut und deshalb beide gleich verbreitens-/zitierenswert finde. – ehe hier wieder ein JURABLOGS-Blogger, der zu Recht meine Latein-Kenntnisse beneidet, von dem ich nach seiner weltweit zur Schau gestellten Spitzen-Rechtschreib-Leistung zu „de lege ferenda‘ bald ein gepflegtes „de lege latte (macciato)“ erwarte (Star-Bugs statt Starbucks, oder was?), in Alice-Schwarzer-Methodologie und ebensolcher Selbstüberschätzung falsche und infamöse Motiv-Forschung betreibt. Um Vorzubeugen gegen weitere Infamie – A. Schwarzer nennt das wohl allein ‚Infamation‘. – es gab keine ‚anregung‘ von irgendwem; wir haben den Artikel ganz allein – beim Nachlesen geunden. Wir sind schon groooß.))
Zur ‚Ehrenrettung‘ der Deutschen Richterzeitung sei allerdings übrigens und abschließend gesagt, dass man – wenigstens wie es scheint (man lasse uns auch gerne in dem Glauben!) – nicht wie andernorts auf die Schnapsidee gekommen ist,ausgerechnet zur Litigations-PR einen Beitrag der Interims-BILD-Reporterin (mit nicht nur geringen StPO-Kenntnissen)Alice Schwarzer (siehe Nonsens zur Beinah-Nicht-Belehrung von ClaudiaD. und ihre Charakterisierung von Schwenns berechtigter Kritik als Spielchen) zu erbitten.
„Am 01.09.2011 erreichte mich die Mail einer Mitarbeiterin der Deutschen Richterzeitung. Darin lud sie mich ein, einen Aufsatz für ihr Blatt zu verfassen über die >>Einmischung des Reporters in Strafverfahren<<.. […]
Im Januar 2012 gab ich meinen Beitrag mit dem Titel>>Der Gerichtsreporter – Chronist oder Wächter?<< zum verabredeten Zeitpunkt ab. Grundlage desArtikels war ein Vortrag, den ich inzwischen im November auf dem Tagder Rechtspolitik in der Universität Frankfurt am Main gehalten hatte. Bald meldete sich nicht die Mitarbeiterin der DriZ, sondern der Redaktionsleiter Wolfgang Arenhövel persönlich bei mir – mit einer schlechten Nachricht: Es gehöre zu den >>Redaktionsgrundsätzen der DriZ<>einzelne Verfahren nicht zu kommentieren oder durch Dritte kommentieren zu lassen<<;. Deshalb solle mein Beitrag vor Abdruck um jens Drittel gekürzt werden, in dem er sich mit dem Kachelmann-Verfahren beschäftigt. Dass mein Vortrag zu diesem Verfahren überhaupt erst Anlass für den bestellten Beitrag gewesen war, erwähnte er nicht. Sein Schrieben war umso aufschlussreicher, als ich schon einmal mit Herrn Arenhövel zu hatte. Damals hatte meine kritische und korrekte Berichterstattung über zwei vermeidbare Fehlurteile des LG Osnabrück seinen Unmut erregt. Wolfgang Arenhövel war seinerzeit selbst Präsident jenes Landgerichts. Im Wiederaufnahmeverfahren des einen Verurteilten stellte sich später die Unschuld des Mannes heraus (für den zweiten Verurteilten brauchte die Kammer nicht einmal eine Hauptverhandlung, um zum selben Ergebnis zu kommen). In der mündlichen Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende damals: „Wir verstehen unsere Kollegen in Osnabrück nicht.“
Nun waren die Fehler im Kachelmann-Verfahren nach meiner Einschätzung fast die gleichen wie die in Osnabrück. Von einer Beschäftigung mit den Fehlerquellen der Strafjustiz hätten die Leser der Richterzeitung also durchaus profitieren können.[…] Ich erlaubte deshalb der Redaktion nicht, eine ihrer Kernaussage beraubte (oder besser: eine zensierte) Fassung meines Beitrags in ihr Blatt zu stellen.“ [S. 378 – grau hinterlegtes ‚Vorwort‘]
„Seit jeher ist die Gerichtsberichterstattung ein Stiefkind des Journalismus. Kaum ein Massenmedium leistet sich einen richtigen Gerichtsreporter. Hans Leyendecker beklagte im Deutschlandfunk*, die Gerichtsreportage bleibe in den meisten Medienhäusern den Hospitanten, den Ausrangierten und den Redakteuren mit Alkoholproblem überlassen. Das trifft die Sache. Ins Gericht schickt man Anfänger und Laien. Weiß ein Politikredakteur nicht, was ein Überhangmandat* ist, kann er seine Sachen packen. Weiß ein Musikredakteur nicht, was eine Kadenz ist, landet sein Text im Müll. Weiß ein Fußballreporter nicht, was Abseits ist, darf er das Stadion nicht betreten. Weiß ein Gerichtsreporter aber nicht, was eine Revision ist, hat er sich für die Prozessbeobachtung noch lange nicht disqualifiziert. So machen im Gerichtssaal meist Ahnungslose den Aufpasser.
Dabei geht es im Strafverfahren um mehr als um Tore und Noten, sondern um Schicksale.Um das des möglichen Opfers und das des Angeklagten, der die Tat, die ihm vorgeworfen wird, vielleicht nicht begangen hat. […]“[S.379]
[aktueller Einschub diesseits: Weiß ein schwarz-gelber Abgeordneter das nicht, bekommt er zwar viom BVerfG einen drauf, muss aber seine Sachen keineswegs packen … 1 2 3 4 ]

Zur von BILD abgeordneten ‚Aufpasserin‘:

Von einem Alkoholproblem Alice Schwarzers ist bisher weder im Internet etwas bekannt geworden, noch – unseres (Nicht)Wissens nach – hinter vorgehaltener Hand aus dem Frauenturm zu Köln in ihrer Abwesenheit rausgerufen worden. Was die Motivlage der BILD ausgerechnet Alice Schwarzer seinerzeit angeht, so hat Diekmann höchstselbst das gegeben, was er für Auskunft hielt („Und ich hatte noch etwas gut bei ihr – immerhin hat Emma mich mal zum ‚Pascha des Monats‘ gekürt.“ – bei einer Zeitschrift, die allenfalls noch saisonal, also alle 3 Monate erscheint müßte es ohnehin Quartals-Pascha heißen!). Immerhin wurde inzwischen von berufener Seite (C4?) bestätigt, das die als Gerichtsreporterin bei BILD eingestiegene Anfängerin Alice Scharzer damit wieder mal – mit ihrem unwissenschaftlichen Vorwort zu einem mmwissenschaftlichem Werk Rademacher et al. „Litigations-PR“ – im Kreis gelaufen ist – … und damit bei sich selbst und ihren Anfängen als Lehrmädchen angekommen zu sein scheint.

[Ein doppelt-gemoppelter Leserpost hält besser: „

10.07.12 16:08
Prof. Dr. Lars Rademacher Web-Site

Liebe Meedia-Redaktion!

Mit großer Überraschung nehme ich als Herausgeber des o.g. Werkes zur Kenntnis, dass Sie den Eintrag von Frau Schwarzer zum Anlass nehmen, genau so zu verfahren, wie Sie es Frau Schwarzer unterstellen! Sie greifen sich einen Fetzen raus und behaupten, Frau Schwarzer werde damit für „ihr“ Buchprojekt. Davon kann aber keine Rede sein! Wir haben Alice Schwarzer gebeten, ein Vorwort für unser wissenschaftliches Werk zu verfassen – gerade weil sie selbst lange Gerichtsreporterin war und mit der Berichterstattung über den Kachelmann-Prozess gewissermaßen zu ihren Ursprüngen zurückgekehrt ist.[…]“

Kommentar zu: 
 (Hervorhebungen diesseitig]

zu Rademachers Litigations-Werk >>>>>>>>>>>>>>>>>< 

* hier noch auszugsweise das Original von Leyendecker:

„Leyendecker: Ja, das muss man so sehen. Es fehlt auch die Professionalität bei vielen. Die Gerichtsreportage ist ja so ein Schmuddelkind. Wenn Sie mal in die Breite schauen, einige Blätter leisten sich Gerichtsreporter, „Spiegel“, „Süddeutsche“, oder auch Sabine Rückert von der „Zeit“ ist natürlich jemand, die sehr viel Ahnung hat. Aber der normale Gerichtsreporter macht das entweder selten, oder er ist im Beruf irgendwie außer Rand und Band, oder er ist Alkoholiker. Wenn Sie so Untersuchungen sich angucken, stellen Sie fest, man schickt entweder die ganz jungen hin, die ganz alten hin, die raus sind. Die Gerichtsreportage wird vernachlässigt. Wir haben eine sehr aufgeregte Gerichtsreportage von der ersten Stunde an gehabt. Wenn wir uns Alice Schwarzer ansehen, die für mich alles verloren hat, was man überhaupt, wenn sie journalistisches Renommee noch jemals hatte, die da agiert hat – die war ja nicht Berichterstatterin, sondern die hat sich selbst zum Mittelpunkt gemacht und sie hat eine These gehabt, an der hat sie immer festgehalten, die These nämlich, dass es eine Nebenklägerin gibt und dass die Nebenklägerin auch Opfer ist. […]

 und:

[…]Vorverurteilung in den Medien?

Eine Besonderheit des Verfahrens ist die zum Teil unverhohlene Parteinahme gegen den Angeklagten Kachelmann in den Medien. Insbesondere der Publizistin und Feministin Alice Schwarzer wurde Parteilichkeit für die Nebenklägerin vorgeworfen. Das Urteil der Öffentlichkeit im Fall Kachelmann stehe in bestimmter Hinsicht bereits vor Prozessende fest, sagte die „Spiegel“-Reporterin Gisela Friedrichsen im Deutschlandradio Kultur: „Diese Menschen, die mal so vorgeführt werden, die sind ruiniert in gewisser Weise“, sagt sie in Bezug auf Kachelmann und den vergleichbaren Fall des zurückgetretenen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn. […] http://www.dradio.de/aktuell/1470408/

"Sexobjekt Kind" und "Operation PUMA" – Zu Pädokriminalität: Bamberger warnt vor "Grooming"

Grimme-Nominierung für Doku „Sexobjekt Kind“

Neben drei anderen NDR Produktionen ist die Dokumentation „Sexobjekt Kind“ für den Adolf-Grimme-Preis 2010 nominiert.

Für den, der die Wiederholung am Montag in der ARD (wieder) verpaßt hat, steht die DOKU in dre Mediathek bereit:

Sexobjekt Kind

Unsere Gesellschaft hält den Schutz von Kindern im Prinzip für sehr wichtig. Wie kann es dann sein, dass in Deutschland jedes Jahr nach Expertenschätzung Zehntausende Kinder, Opferverbände sprechen von bis zu 200.000 Kindern, Opfer sexueller Gewalt werden? Mit dieser Kern-Frage hat sich NDR Autor Sebastian Bellwinkel für seine Dokumentation „Sexobjekt Kind“ auf Spurensuche begeben.

Für die ARD hat der Autor eine aktualisierte Fassung der Dokumenations produziert. Sie wird am 19. April um 21 Uhr im Ersten zu sehen sein.

BTW: Meldet der Pressedienst/Newsletter des Justizministeriums Rheinland-Pfalz:
(Wer denkt sich nur solch einen Namen aus??? – Immerhin ist die Invasion in der „Schweinebucht“ doch gescheitert.)

Staatsanwaltschaft Trier:
„Operation Puma“: Kinderpornographische Bilder verbreitet – Staatsanwaltschaft Trier erhebt Anklage zum Schöffengericht

Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen einen 47 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm Anklage vor dem Schöffengericht in Bitburg erhoben.Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in den Jahren 2006 bis Mitte 2008 in wenigstens 70 Fällen über das Internet kinderpornographische Schriften verbreitet zu haben. Dabei benutzte er nach dem Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen ein spezielles, vom Internetdienstleister „Google” entwickeltes und angebotenes Programm zum Austausch von Dateien, dessen Betrieb allerdings von „Google” schon Mitte 2008 wieder eingestellt wurde.

Die Kriminalpolizeien in Köln und Regensburg hatten jeweils Personen ermitteln können, mit denen der 47-Jährige die verbotenen Bilder ausgetauscht hat. Nach Auswertung deren Personalcomputer konnte der Prümer ermittelt werden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Trier wurde seine Wohnung durchsucht und sein Personalcomputer sichergestellt. Auf diesem waren über 3000 Videofilme und Bilddateien gespeichert, die den sexuellen Missbrauch an Kindern unter 14 Jahren darstellten.

Der von der Staatsanwaltschaft Trier beauftragte Sachverständige konnte nach einer sehr zeit- und arbeitsaufwändigen Auswertung des Computers weitere 20 Personen identifizieren, an die der Angeklagte einschlägige Bilder verschickt hatte und gegen die die Kriminalinspektion in Wittlich unter dem Namen „Operation Puma” gesonderte Ermittlungsverfahren einleitete. Diese sind mittlerweile an die zuständigen Polizeibehörden in ganz Deutschland abgegeben worden.

Der Angeklagte räumt den Besitz von wenigen kinderpornografischen Bildern ein, bestreitet jedoch das Verbreiten. Er wird insoweit nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft aber durch die Feststellungen des Sachverständigen überführt werden können. Ein Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Entsprechende Anfragen bitte ich zu gegebener Zeit an die zuständige Pressestelle des Amtsgerichts Bitburg (06561 913-0) zu richten.

Als Sanktion für das Verbreiten von kinderpornographischen Schriften sieht das Strafgesetzbuch (§ 184b StGB) eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Monaten bis höchstens 5 Jahren vor. Handelt der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, droht das Strafgesetzbuch sogar Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren an. Ferner werden in diesen Fällen regelmäßig die benutzten Computer eingezogen.

gez. ( Dr. Brauer )
Leitender Oberstaatsanwalt

Staatsanwaltschaft Trier
http://www.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/a0b/broker.jsp?uMen=a0bc3768-b0b2-11d4-a737-0050045687ab&uCon=40f50460-26ce-1821-2340-1b51077fe9e3&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

Pädokriminalität

Bamberger warnt vor „Grooming“

Justizminister Heinz Georg Bamberger hat auf der Studientagung „Pädokriminalität weltweit“ der Katholischen Akademie Trier vor dem so genannten „Grooming“ gewarnt.

Darunter versteht man die – zumeist über das Chatten im Internet – erfolgende Kontaktaufnahme pädokrimineller Täter mit Kindern mit dem Ziel, diese später zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs zu treffen.

„Ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Beispiel für gefährliche, im Vorfeld von Missbrauchshandlungen einsetzende Handlungen ist das sogenannte ‚Grooming‘. Angesichts der wachsenden Bedeutung des ‚Grooming‘ bin ich für eine Prüfung unter Einbeziehung der Expertinnen und Experten des Jugendschutzes, ob die gegenwärtigen strafrechtlichen Regelungen zum ‚Grooming‘ ausreichend sind oder ob sich hier der Bedarf für eine Gesetzesänderung ergibt.“

Die Aufklärung der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern über die Gefahren beim Chatten sei für die Verhinderung des „Grooming“ von maßgeblicher Bedeutung. In Rheinland-Pfalz leiste hier beispielsweise das Projekt „Schulen in Rheinland-Pfalz sicher im Netz“ einen wichtigen Beitrag, erläuterte Bamberger.

Die effektive und erfolgreiche strafrechtliche Verfolgung begangener pädokrimineller Straftaten und die Verhinderung der künftigen Begehung solcher Taten sei eine der größten und wichtigsten Herausforderungen. „Der Schutz der Kinder als die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft ist eine Kernaufgabe des Staates. Gerade bei der Verfolgung so schwerer, die Bevölkerung aufwühlender Straftaten wie der des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Kinderpornographie muss sich der Rechtsstaat daher in besonderer Weise erweisen, so der Minister.

Information:

Weitere Informationen zum Projekt „Schulen in Rheinland-Pfalz sicher im Netz“ finden Sie unter http://medienkompetenz.rlp.de/projekte/schulen-in-rheinland-pfalz-sicher-im-netz.html

http://www.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/a0b/broker.jsp?uMen=a0bc3768-b0b2-11d4-a737-0050045687ab&uCon=e6814602-6ce1-8212-3401-b51077fe9e30&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

"Sexobjekt Kind" und "Operation PUMA" – Zu Pädokriminalität: Bamberger warnt vor "Grooming"

Grimme-Nominierung für Doku „Sexobjekt Kind“

Neben drei anderen NDR Produktionen ist die Dokumentation „Sexobjekt Kind“ für den Adolf-Grimme-Preis 2010 nominiert.

Für den, der die Wiederholung am Montag in der ARD (wieder) verpaßt hat, steht die DOKU in dre Mediathek bereit:

Sexobjekt Kind

Unsere Gesellschaft hält den Schutz von Kindern im Prinzip für sehr wichtig. Wie kann es dann sein, dass in Deutschland jedes Jahr nach Expertenschätzung Zehntausende Kinder, Opferverbände sprechen von bis zu 200.000 Kindern, Opfer sexueller Gewalt werden? Mit dieser Kern-Frage hat sich NDR Autor Sebastian Bellwinkel für seine Dokumentation „Sexobjekt Kind“ auf Spurensuche begeben.

Für die ARD hat der Autor eine aktualisierte Fassung der Dokumenations produziert. Sie wird am 19. April um 21 Uhr im Ersten zu sehen sein.

BTW: Meldet der Pressedienst/Newsletter des Justizministeriums Rheinland-Pfalz:
(Wer denkt sich nur solch einen Namen aus??? – Immerhin ist die Invasion in der „Schweinebucht“ doch gescheitert.)

Staatsanwaltschaft Trier:
„Operation Puma“: Kinderpornographische Bilder verbreitet – Staatsanwaltschaft Trier erhebt Anklage zum Schöffengericht

Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen einen 47 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm Anklage vor dem Schöffengericht in Bitburg erhoben.Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in den Jahren 2006 bis Mitte 2008 in wenigstens 70 Fällen über das Internet kinderpornographische Schriften verbreitet zu haben. Dabei benutzte er nach dem Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen ein spezielles, vom Internetdienstleister „Google” entwickeltes und angebotenes Programm zum Austausch von Dateien, dessen Betrieb allerdings von „Google” schon Mitte 2008 wieder eingestellt wurde.

Die Kriminalpolizeien in Köln und Regensburg hatten jeweils Personen ermitteln können, mit denen der 47-Jährige die verbotenen Bilder ausgetauscht hat. Nach Auswertung deren Personalcomputer konnte der Prümer ermittelt werden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Trier wurde seine Wohnung durchsucht und sein Personalcomputer sichergestellt. Auf diesem waren über 3000 Videofilme und Bilddateien gespeichert, die den sexuellen Missbrauch an Kindern unter 14 Jahren darstellten.

Der von der Staatsanwaltschaft Trier beauftragte Sachverständige konnte nach einer sehr zeit- und arbeitsaufwändigen Auswertung des Computers weitere 20 Personen identifizieren, an die der Angeklagte einschlägige Bilder verschickt hatte und gegen die die Kriminalinspektion in Wittlich unter dem Namen „Operation Puma” gesonderte Ermittlungsverfahren einleitete. Diese sind mittlerweile an die zuständigen Polizeibehörden in ganz Deutschland abgegeben worden.

Der Angeklagte räumt den Besitz von wenigen kinderpornografischen Bildern ein, bestreitet jedoch das Verbreiten. Er wird insoweit nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft aber durch die Feststellungen des Sachverständigen überführt werden können. Ein Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt. Entsprechende Anfragen bitte ich zu gegebener Zeit an die zuständige Pressestelle des Amtsgerichts Bitburg (06561 913-0) zu richten.

Als Sanktion für das Verbreiten von kinderpornographischen Schriften sieht das Strafgesetzbuch (§ 184b StGB) eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Monaten bis höchstens 5 Jahren vor. Handelt der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, droht das Strafgesetzbuch sogar Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren an. Ferner werden in diesen Fällen regelmäßig die benutzten Computer eingezogen.

gez. ( Dr. Brauer )
Leitender Oberstaatsanwalt

Staatsanwaltschaft Trier
http://www.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/a0b/broker.jsp?uMen=a0bc3768-b0b2-11d4-a737-0050045687ab&uCon=40f50460-26ce-1821-2340-1b51077fe9e3&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

Pädokriminalität

Bamberger warnt vor „Grooming“

Justizminister Heinz Georg Bamberger hat auf der Studientagung „Pädokriminalität weltweit“ der Katholischen Akademie Trier vor dem so genannten „Grooming“ gewarnt.

Darunter versteht man die – zumeist über das Chatten im Internet – erfolgende Kontaktaufnahme pädokrimineller Täter mit Kindern mit dem Ziel, diese später zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs zu treffen.

„Ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Beispiel für gefährliche, im Vorfeld von Missbrauchshandlungen einsetzende Handlungen ist das sogenannte ‚Grooming‘. Angesichts der wachsenden Bedeutung des ‚Grooming‘ bin ich für eine Prüfung unter Einbeziehung der Expertinnen und Experten des Jugendschutzes, ob die gegenwärtigen strafrechtlichen Regelungen zum ‚Grooming‘ ausreichend sind oder ob sich hier der Bedarf für eine Gesetzesänderung ergibt.“

Die Aufklärung der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern über die Gefahren beim Chatten sei für die Verhinderung des „Grooming“ von maßgeblicher Bedeutung. In Rheinland-Pfalz leiste hier beispielsweise das Projekt „Schulen in Rheinland-Pfalz sicher im Netz“ einen wichtigen Beitrag, erläuterte Bamberger.

Die effektive und erfolgreiche strafrechtliche Verfolgung begangener pädokrimineller Straftaten und die Verhinderung der künftigen Begehung solcher Taten sei eine der größten und wichtigsten Herausforderungen. „Der Schutz der Kinder als die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft ist eine Kernaufgabe des Staates. Gerade bei der Verfolgung so schwerer, die Bevölkerung aufwühlender Straftaten wie der des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Kinderpornographie muss sich der Rechtsstaat daher in besonderer Weise erweisen, so der Minister.

Information:

Weitere Informationen zum Projekt „Schulen in Rheinland-Pfalz sicher im Netz“ finden Sie unter http://medienkompetenz.rlp.de/projekte/schulen-in-rheinland-pfalz-sicher-im-netz.html

http://www.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/a0b/broker.jsp?uMen=a0bc3768-b0b2-11d4-a737-0050045687ab&uCon=e6814602-6ce1-8212-3401-b51077fe9e30&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

NDR/ZAPP: Das Ende des FREIEN JOURNALISTEN /-ISMUS in Deutschland

Da wird aber auch eine Mär genährt: Das Märchen vom „Freien“ DEUTSCHEN Journalisten/der FREIEN DEUTSCHEN JOURNALISTIN. – Dessen/Deren Ende jetzt naht. Allein auf die ÖKONOMISCHEN Zwänge wurde dabei abgestellt. Münster (ein Beispiel von vielen) mit einer Ausgründung vorgestellt.
Während man anderernorts noch die „letzten“(?) Hajo Friedrichsen-Preise an ein paar letzte Aufrechte verteilt.
Man wittert – was sonst? – mal wieder den UNtergang des Abendlandes. Drunter tun wir’s nicht…. .

Nun gut, es gibt ja noch die Blogger, die nicht nur Niggemeier heißen.

Und auf den ersten freien indischen Journalisten, der fachlich und sprachlich korrekt, einen deutschen Kommunalhaushalt von BANGALORE für 50 Cent (Dollar-Cent! – ;-)), aus kommentiert, werden wir wohl auch nicht mehr allzu lange warten müssen.
So ist es halt: Die Welt dreht sich weiter – auch ohne ihn: den freien deutschen Journalisten.

Die GESAMTAUSGABE des u.E. einzigen freien deutschsprachigen Journalisten KARL KRAUS steht dankenswerterweise GEMEINFREI seit Jahren im Internet online. Man ergötze sich daran:
http://corpus1.aac.ac.at/fackel/

Printmedien | 14.10.2009 23:05 Uhr

Die Not der freien Journalisten

In Deutschland bangen viele Journalisten um ihre Existenz. Auflagen und Werbeeinnahmen sinken, Titel werden eingestellt, Mitarbeiter gekündigt. Die Krise trifft die Freien Journalisten allerdings mehr als alle anderen. Sie können von ihrer Arbeit kaum noch leben. Laut einer neuen Studie des Deutschen Journalisten Verbandes müssen knapp 40 Prozent der Freien mit weniger als 1.000 Euro im Monat klarkommen. Und trotzdem bleiben sie Überzeugungstäter.

Robert Fishman, freier Journalist: „Das zerstört die Existenzgrundlage, wenn das noch mehr um sich greift“. Gabriele Bärtels, freie Journalistin: „Es äußert sich halt darin, dass ich mir ganz normale Sachen nicht mehr leisten kann“. Thomas Austermann, freier Journalist: „Ich kann davon noch nicht leben. Keiner von uns kann davon leben“. Gabriele Bärtels auf der Suche nach neuen Geschichten. Die Journalistin schreibt und fotografiert. Am liebsten porträtiert sie gewöhnliche Menschen. Sie hat für die Großen der Branche geschrieben. Gabriele Bärtels: „Für so ziemlich alle großen Frauenmagazine: Brigitte, Cosmo, Elle. Für ziemlich viele überregionale Zeitungen: Süddeutsche, Welt, Zeit, Tagesspiegel, Berliner Zeitung. Ach Du lieber Himmel. Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Aber noch mehr“. Zapp Journalistin: „Das liest sich ja im Prinzip ganz toll.“ Gabriele Bärtels: „Das liest sich immer sehr beeindruckend. wenn man einfach nur das liest, dann sind das alles teure Markennamen, dann schließt man immer daraus, dass derjenige dahinter auch sehr teuer und wichtig sein muss. Ist mir schon klar“. Zapp Journalistin: „Und ist es tatsächlich so?“ Gabriele Bärtels: „Natürlich nicht. Das ist das Außenbild oder das Bild, das sich Leute machen“. […]

http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/printmedien/journalist104.html

Video in Zapp plus

14.10.2009 23:05

Die Not der freien Journalisten (Der Beitrag im Flash-Player mit vielen Zusatzinformationen).

Die Not der freien Journalisten

14.10.2009 23:05

Das Wirtschaftstief hat die Verlage mit voller Wucht erreicht – und auch die Schwächsten der Branche. Die „freien Freien“ können zwar nicht mehr entlassen werden, dennoch trifft sie die Krise besonders hart.

Weitere Informationen
Lars Reppesgaard, freier Journalist © NDR

Zapp Beitrag

28.01.2009 23:00

Unter Druck – Verlage beuten freie Mitarbeiter aus.