Causa Kachelmann: Von Bauern- und anderen Opfern der Justiz – Rechts-Kairos von Mannheim bis Landshut – RAin Regina Rick (München), die Schwenn des Südens?

Gisela Friedrichsen legt sich schon fest: „Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht.“ ???? (Das klingt aber schwer nach Sarah Knappik-Dingens. – „Schlimmste Dschungelprüfung … und von denen, die noch kommen werden.“) Auf jeden Fall wird es das LG Mannheim jetzt beim Ermittlungsniveau-Limbo aber schwer haben … . – Macht das LG Mannheim den LKA-Diplom Biologen Dr.(!) Bäßler zum Watschenaugust, zum Deppen Baden-Württembergs bzw. der Nation?
Während das LG Mannheim auch heute mal wieder nach schwedischem (Assange-)Modell (Nein, nicht hinter den gleichnamigen Gardinen mit der Goldkante, sondern blick- und gehördicht abgeriegelt verhandeln und den Gutachter Prof. Kröber anhören wird, wird man einfach den höchst dringenden Verdacht nicht los, dass es dabei weniger um den Schutz des „möglichen Opfers“ geht, [Achtung: neueste Nomenklatur! ] in als den des Gerichts und der STA selbst. Neuerlich ohne Schutz soll dagegen nunmehr der LKA-“Experte“, der seine Meinung (sic!) offensichtlich und in öffentlicher Verhandlung nochmals ändern will, weil er irgendwas aus den Medien NUN mitbekommen haben will, was er vorher aus der Akte nicht gewusst haben will (kurz: das „mögliche Opfer“ habe das Messer aufgehoben, aufgeräumt und dann wieder kunstvoll hindrapiert – das ist allerdings nicht nur den Ermittlungsakten zu entnehmen gewesen, sondern auch den Medien – und zwar bereits vor der Vernehmung des Dr. Bäßler!).
Dabei wurde er bereits bis zur Schmerzgrenze durch RA Johann Schwenn persönlich und direkt im wahren Sinne des Wortes und durch andere Experten im Prozess indirekt vorgeführt. Eine Theodor, ein Gottesgeschenk also, ein Kairos (ein günstiger Moment, den es beim Schopfe zu packen gilt?) für die bereits bis auf die Knochen blamierte STA und das vorgeführte vorführende LG Mannheim. Blieb der Verantwortliche für das Chaos und vergeudete Überstunden rund um das letztendlich nicht vorhandene „Phantom von Heilbronn“ (übrigens entscheidender Entlarvungsansatz vom angeblich hier befangenen und deshalb (?) in B.-W. Nicht freundlich empfangenen Prof. Brinkmann) letztendlich selbst ein Phantom, so bietet sich nunmehr der Diplom-Biologe Dr. Bäßler vortrefflich als „Bauern“-Opfer (Die Bauern mögen uns verzeihen, aber das sagt man so.) an. Bekommt die Verantwortung für diesen monströsen „Phantom“-Prozess von Mannheim nun ein Gesicht? Ist auch er auf die manipulative Kompetenz (siehe aussagepsychologisches Greuel-Gutachten – Tickets, gefaktes Anschreiben etc.) des „möglichen Opfers“ UND als Opfer einer von der Frauenbewegung (Alice/EMMA) geschürten und gegenderten, deswegen absolut unprofessionellen Erwartungshaltung (Für ECHTE Profis gilt IMMER, also eigentlich GRUNDSÄTZLICH Tat und nicht Täter zu ermitteln!) hereingefallen?
Als ihre Manipulationen Ende April 2010 herauskommen, sitzt Kachelmann wegen der Anschuldigungen schon seit einem Monat in Untersuchungshaft, trotzdem tut die Staatsanwaltschaft die Täuschungsmanöver ihrer Belastungszeugin als »Marginalien« ab.
Sogar der Spurensachverständige vom baden-württembergischen Landeskriminalamt deutet seinen Befund zugunsten des angeblichen Opfers: Die Frau hatte bei ihrer Anzeige eine Schürfwunde am Kehlkopf vorgewiesen, die durch den ununterbrochenen Druck der Messerklinge während der Vergewaltigung verursacht worden sein sollte. Der Diplombiologe des LKA, Gerhard Bäßler, hatte aber bei der molekulargenetischen Untersuchung der angeblichen Tatwaffe keine verwertbaren DNA-Spuren auf dem Messer finden können. Weder ließen sich Gewebspartikel von Simone D. an der Klinge nachweisen noch solche des Angeklagten irgendwo am Messer. Auch am Saum des Kleides, das Kachelmann der Frau vor der Tat gewaltsam hochgeschoben haben sollte, kommt es zum Nullbefund.[…]“

Sabine Rückert: Zwei blaue Flecke und ein Nullbefund – Seite 2/3 DIE ZEIT 24.02.2011

Bis dahin muss man sich als Zuschauer allerdings noch etwas gedulden. Damit’s nicht zu langweilig wird, bietet uns Gisela Friedrichsen derweil an, die Blick nach Bayern zu richten und legt sich bereits (gutachterlich?) frühzeitig fest:
Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht.“
(Sollen wir etwa gegenhalten?)
24.02.2011
 

Getöteter Bauer

„Man brauchte Geständnisse“

Von Gisela Friedrichsen, Landshut
[…]
Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht
Doch die bayerische Justiz wäre nicht so, wie sie ist, hätte sie sich nicht allen Anstrengungen der neuen Verteidiger erst einmal geschlossen widersetzt. Der neuen Lage Rechnung zu tragen und den Angeklagten in einem Wiederaufnahmeprozess mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen als in Ingolstadt? Nein, abgelehnt.
Man muss schon das Können und das Durchhaltevermögen einer Verteidigerin wie Regina Rick aus München besitzen und den Mut, dem etablierten System des Rechthabens und Zusammenhaltens immer wieder die Stirn zu bieten, um ein neues Verfahren durchzusetzen. Selbst wenn es um einen GAU, einen „worst case“ der Justiz, geht wie hier. Denn schlimmer als im Fall Rupp kann es kaum kommen.“ […]
UPDATE: Noch mehr Desaster …

Der Berliner Gutachter Kröber hält Erinnerungslücken nach bedrohlichen Ereignissen wie einer Vergewaltigung eher für selten. Damit widerspricht er dem Therapeuten von Kachelmanns Exfreundin.
 

Im Kachelmann Prozess hat der Sachverständige bezweifelt dass sich das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer an das Geschehen… – hier klicken

 

Vergewaltigungsprozess

  13:16

Schweizer Zeugin soll Kachelmann nie belastet haben

Na also BILD, geht doch. Mal was mit Substanz. Und ohne das dümmliche ahnungslose Gender-Gequatsche von AS.
http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/25/kachelmann-prozess-neuer-coup/anwalt-schwenn-bezichtigt-staatsanwalt-der-luege-zeugenaussage.html

[…]In seiner Aussage widersprach Kröber der Theorie Seidlers vehement.
„Er (Seidler, Anm. d. Red.) meint, dass es nur richtig ist, dass eine schlechte, fragmentarische Aussage tatsächlich wahr ist, weil nur das nach einem Trauma möglich sei. Das ist hier so explizit vertreten worden. Das heißt also, eine geordnete Aussage ist unwahr, eine fragmentarische Aussage ist wahr, weil sie Folge eines Traumas ist. Diese Position findet man aber nirgends in der Literatur“, sagte Kröber.
Der Facharzt für forensische Psychiatrie erklärte: „Es ist umgekehrt: Dramatische Ereignisse werden mit großer Helligkeit erinnert. Die Annahme, die hier geäußert wurde, dass schlimme Erlebnisse nicht gut erinnert werden könnten, nur schlechte Zeugen die Wahrheit sagen, wird nach meinem Dafürhalten jeden Tag in jedem deutschen Landgericht widerlegt.“
Kröber weiter: „Zur Frage, ob eine gestörte Aussagetüchtigkeit vorliegt: Die Störung müsste sich irgendwo in der Aussage gezeigt haben. Da muss man fragen: An welcher Stelle findet sich eine Störung? Wir zerbrechen uns hier vielleicht den Kopf, inwieweit die Aussagetüchtigkeit gestört ist, obwohl sie gar nicht gestört ist!“[…]

Auf den DiplomBiologen Gerhard Bäßler haben Prozessbeobachter im Fall Kachelmann große Hoffnungen gesetzt. Er ist ein Vertreter der exakten Wissenschaft. ...

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-06/hatte-der-wetterfrosch-drei-haende-die-weltwoche-ausgabe-062011.html

Causa Kachelmann: Von Bauern- und anderen Opfern der Justiz – Rechts-Kairos von Mannheim bis Landshut – RAin Regina Rick (München), die Schwenn des Südens?

Gisela Friedrichsen legt sich schon fest: „Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht.“ ???? (Das klingt aber schwer nach Sarah Knappik-Dingens. – „Schlimmste Dschungelprüfung … und von denen, die noch kommen werden.“) Auf jeden Fall wird es das LG Mannheim jetzt beim Ermittlungsniveau-Limbo aber schwer haben … . – Macht das LG Mannheim den LKA-Diplom Biologen Dr.(!) Bäßler zum Watschenaugust, zum Deppen Baden-Württembergs bzw. der Nation?
Während das LG Mannheim auch heute mal wieder nach schwedischem (Assange-)Modell (Nein, nicht hinter den gleichnamigen Gardinen mit der Goldkante, sondern blick- und gehördicht abgeriegelt verhandeln und den Gutachter Prof. Kröber anhören wird, wird man einfach den höchst dringenden Verdacht nicht los, dass es dabei weniger um den Schutz des „möglichen Opfers“ geht, [Achtung: neueste Nomenklatur! ] in als den des Gerichts und der STA selbst. Neuerlich ohne Schutz soll dagegen nunmehr der LKA-“Experte“, der seine Meinung (sic!) offensichtlich und in öffentlicher Verhandlung nochmals ändern will, weil er irgendwas aus den Medien NUN mitbekommen haben will, was er vorher aus der Akte nicht gewusst haben will (kurz: das „mögliche Opfer“ habe das Messer aufgehoben, aufgeräumt und dann wieder kunstvoll hindrapiert – das ist allerdings nicht nur den Ermittlungsakten zu entnehmen gewesen, sondern auch den Medien – und zwar bereits vor der Vernehmung des Dr. Bäßler!).
Dabei wurde er bereits bis zur Schmerzgrenze durch RA Johann Schwenn persönlich und direkt im wahren Sinne des Wortes und durch andere Experten im Prozess indirekt vorgeführt. Eine Theodor, ein Gottesgeschenk also, ein Kairos (ein günstiger Moment, den es beim Schopfe zu packen gilt?) für die bereits bis auf die Knochen blamierte STA und das vorgeführte vorführende LG Mannheim. Blieb der Verantwortliche für das Chaos und vergeudete Überstunden rund um das letztendlich nicht vorhandene „Phantom von Heilbronn“ (übrigens entscheidender Entlarvungsansatz vom angeblich hier befangenen und deshalb (?) in B.-W. Nicht freundlich empfangenen Prof. Brinkmann) letztendlich selbst ein Phantom, so bietet sich nunmehr der Diplom-Biologe Dr. Bäßler vortrefflich als „Bauern“-Opfer (Die Bauern mögen uns verzeihen, aber das sagt man so.) an. Bekommt die Verantwortung für diesen monströsen „Phantom“-Prozess von Mannheim nun ein Gesicht? Ist auch er auf die manipulative Kompetenz (siehe aussagepsychologisches Greuel-Gutachten – Tickets, gefaktes Anschreiben etc.) des „möglichen Opfers“ UND als Opfer einer von der Frauenbewegung (Alice/EMMA) geschürten und gegenderten, deswegen absolut unprofessionellen Erwartungshaltung (Für ECHTE Profis gilt IMMER, also eigentlich GRUNDSÄTZLICH Tat und nicht Täter zu ermitteln!) hereingefallen?
Als ihre Manipulationen Ende April 2010 herauskommen, sitzt Kachelmann wegen der Anschuldigungen schon seit einem Monat in Untersuchungshaft, trotzdem tut die Staatsanwaltschaft die Täuschungsmanöver ihrer Belastungszeugin als »Marginalien« ab.
Sogar der Spurensachverständige vom baden-württembergischen Landeskriminalamt deutet seinen Befund zugunsten des angeblichen Opfers: Die Frau hatte bei ihrer Anzeige eine Schürfwunde am Kehlkopf vorgewiesen, die durch den ununterbrochenen Druck der Messerklinge während der Vergewaltigung verursacht worden sein sollte. Der Diplombiologe des LKA, Gerhard Bäßler, hatte aber bei der molekulargenetischen Untersuchung der angeblichen Tatwaffe keine verwertbaren DNA-Spuren auf dem Messer finden können. Weder ließen sich Gewebspartikel von Simone D. an der Klinge nachweisen noch solche des Angeklagten irgendwo am Messer. Auch am Saum des Kleides, das Kachelmann der Frau vor der Tat gewaltsam hochgeschoben haben sollte, kommt es zum Nullbefund.[…]“

Sabine Rückert: Zwei blaue Flecke und ein Nullbefund – Seite 2/3 DIE ZEIT 24.02.2011

Bis dahin muss man sich als Zuschauer allerdings noch etwas gedulden. Damit’s nicht zu langweilig wird, bietet uns Gisela Friedrichsen derweil an, die Blick nach Bayern zu richten und legt sich bereits (gutachterlich?) frühzeitig fest:
Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht.“
(Sollen wir etwa gegenhalten?)
24.02.2011
 

Getöteter Bauer

„Man brauchte Geständnisse“

Von Gisela Friedrichsen, Landshut
[…]
Schlimmer als im Fall Rupp geht es nicht
Doch die bayerische Justiz wäre nicht so, wie sie ist, hätte sie sich nicht allen Anstrengungen der neuen Verteidiger erst einmal geschlossen widersetzt. Der neuen Lage Rechnung zu tragen und den Angeklagten in einem Wiederaufnahmeprozess mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen als in Ingolstadt? Nein, abgelehnt.
Man muss schon das Können und das Durchhaltevermögen einer Verteidigerin wie Regina Rick aus München besitzen und den Mut, dem etablierten System des Rechthabens und Zusammenhaltens immer wieder die Stirn zu bieten, um ein neues Verfahren durchzusetzen. Selbst wenn es um einen GAU, einen „worst case“ der Justiz, geht wie hier. Denn schlimmer als im Fall Rupp kann es kaum kommen.“ […]
UPDATE: Noch mehr Desaster …

Der Berliner Gutachter Kröber hält Erinnerungslücken nach bedrohlichen Ereignissen wie einer Vergewaltigung eher für selten. Damit widerspricht er dem Therapeuten von Kachelmanns Exfreundin.
 

Im Kachelmann Prozess hat der Sachverständige bezweifelt dass sich das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer an das Geschehen… – hier klicken

 

Vergewaltigungsprozess

  13:16

Schweizer Zeugin soll Kachelmann nie belastet haben

Na also BILD, geht doch. Mal was mit Substanz. Und ohne das dümmliche ahnungslose Gender-Gequatsche von AS.
http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/25/kachelmann-prozess-neuer-coup/anwalt-schwenn-bezichtigt-staatsanwalt-der-luege-zeugenaussage.html

[…]In seiner Aussage widersprach Kröber der Theorie Seidlers vehement.
„Er (Seidler, Anm. d. Red.) meint, dass es nur richtig ist, dass eine schlechte, fragmentarische Aussage tatsächlich wahr ist, weil nur das nach einem Trauma möglich sei. Das ist hier so explizit vertreten worden. Das heißt also, eine geordnete Aussage ist unwahr, eine fragmentarische Aussage ist wahr, weil sie Folge eines Traumas ist. Diese Position findet man aber nirgends in der Literatur“, sagte Kröber.
Der Facharzt für forensische Psychiatrie erklärte: „Es ist umgekehrt: Dramatische Ereignisse werden mit großer Helligkeit erinnert. Die Annahme, die hier geäußert wurde, dass schlimme Erlebnisse nicht gut erinnert werden könnten, nur schlechte Zeugen die Wahrheit sagen, wird nach meinem Dafürhalten jeden Tag in jedem deutschen Landgericht widerlegt.“
Kröber weiter: „Zur Frage, ob eine gestörte Aussagetüchtigkeit vorliegt: Die Störung müsste sich irgendwo in der Aussage gezeigt haben. Da muss man fragen: An welcher Stelle findet sich eine Störung? Wir zerbrechen uns hier vielleicht den Kopf, inwieweit die Aussagetüchtigkeit gestört ist, obwohl sie gar nicht gestört ist!“[…]

Auf den DiplomBiologen Gerhard Bäßler haben Prozessbeobachter im Fall Kachelmann große Hoffnungen gesetzt. Er ist ein Vertreter der exakten Wissenschaft. ...

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-06/hatte-der-wetterfrosch-drei-haende-die-weltwoche-ausgabe-062011.html

Frauengewalt: Quel peine? Wohin treibt Deutschland? Mutter und Tochter beißen Polizisten

Wird es immer doller mit der Frauengewalt? Oder nimmt nur die WAHRNEHMUNG zu? Werden gewalttätige Frauen als gewalttätige Frauen geboren, oder (immer mehr) dazu erzogen?
Gerade wurde aus Peine berichtet „Mutter und Tochter beißen Polizisten“ (gender mainsteaming korrekt wäre wohl gewesen
„Mutter beißt Polizist, Tochter Polizistin“), während andernorts über die Zerstückelung einer Polizistenleiche durch (s)eine Frau verhandelt wird (Soll gestanden haben.). Und dann kommt auch noch der Film zu Ulrike Meinhof, GudrunEnsslin et al (Sollte es nicht eher Meinhof-Ensslin-Komplex heißen? – Und EMMA, Alice, einfach mal auf dem Fahndungs-Plakat durchzählen! Männlein. Weiblein. Im Film oder bei ebay)) geschnitten statt am Stück (wie im Kino) ins Fernsehen. Fehlt nur noch, dass 3SAT und/oder der ZDF-Theaterkanal „Medea“ ins Programm hieven und die Privaten um Doku-Soaps nach dem Motto „Deutschland treibt ab.“ (USA jetzt auch auf Krankenschein?) wetteifern. (Immerhin dürften sich ja alsbald die Kurven der Neugeborenen- und Abtreibungszahlen treffen.)

Dazu paßt auch diese Meldung/das Interview aus der Schweiz?

„Weshalb braucht es ein Väterhaus, Herr Hunziker?
Oliver Hunziker (44), arbeitet als Informatiker und ist Vater von zwei Kindern (14 und 15). Er ist geschieden und teilt sich das Sorgerecht. Als Präsident des Vereins für verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter (VeV) initiiert er nun das erste «Väterhaus» der Schweiz.

Am 10. Dezember öffnet das schweizweit erste «Väterhaus» seine Tore. Es steht im Kanton Aargau und will Männer mit Kindern aufnehmen, die unter häuslicher Gewalt leiden. Initiant Oliver Hunziker nimmt gegenüber a-z.ch/news Stellung.

Herr Hunziker, warum braucht es ein «Väterhaus»?[…]“

Wann bekommt DEUTSCHLAND seine Väterhäuser?

Landshut: Im Südosten am besten nichts Neues

Geht auf den Scheiterhaufen, geht direkt dorthin, geht nicht über über Los, zieht nur nicht 4000 Euronen ein!
Merkwürdiges Rechtsverständnis, diese Ketzer! Es sei daran erinnert, dass wir gerade erst den 400. Jahrestag des
Teleskops (rsp. 401.) gefeiert haben.
An einigen Herren (z.B. beim Beck-Blog, law-blog oder Kanzlei-Hoenig-blog) (2) scheint das wohl gänzlich vorbei gegangen zu sein.
Manch ein Bildungsbürger weiß aber (noch) wie das damals aus ging. Das war gar nicht gut. Und es ist gerade mal rund 400 Jährchen her. Quasi ein Wimpernschlag, weltgeschichtlich. Wenn man schon auf dem Scheiterhaufen steht, sollte man wenigstens nicht mit dem Feuer spielen, oder wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Zaunpfählen winken oder wie das heißt, wenn man auf der Donaukurierwelle reitet oder eine macht.

Im Übrigen bleiben wir dabei, dass der Nobel-Preis für Literatur gesplittet gehört, u.a. in einen für Gerichtsentscheidungen. Dann gibt’s für den deutschrechtssprachige Raum ein Dauerabo und nicht nur alle paar Jährchen mal einen.
Ansonsten hat die Ruf.Mich.AN.-Göttin mit der Binde vor den Augen – was viel zu wenig bekannt ist – auch Wachs in den Ohren, damit sie sich voll und allein fauf die RechtSPRECHUNG konzentrieren kann … .

Der Multilog kurz vorher ging etwa so, wie ein Herrn Berthold Brecht kolportierte:

“DER PHILOSOPH:

… Herr Galilei, bevor wir um das Vergnügen eines Disputs bitten. Thema: Können solche Planeten existieren?

GALILEI: Ich dachte mir, Sie schauen einfach durch das Fernrohr und überzeugen sich?

DER MATHEMATIKER: Gewiß, gewiß. – Es ist Ihnen natürlich bekannt, dass nach Ansicht der Alten Sterne nicht möglich sind, die um einen anderen Mittelpunkt als die Erde kreisen, noch solche Sterne, die im Himmel keine Stütze haben.

GALILEI: Wie, wenn Eure Hoheit die sowohl unmöglichen als auch unnötigen Sterne nun durch dieses Fernrohr wahrnehmen würden?

DER MATHEMATIKER: Man könnte versucht sein zu antworten, dass ihr Rohr, etwas zeigend, was nicht sein kann, ein nicht sehr verlässliches Rohr sein müsste, nicht?

GALILEI: Ich bin es gewohnt, die Herren aller Fakultäten sämtliche Fakten gegenüber die Augen schließen zu sehen und so zu tun, als sei nichts geschehen. Ich zeige meine Notierungen, und man lächelt, ich stelle mein Fernrohr zur Verfügung, dass man sich überzeugen kann, und man zitiert Aristoteles. Der Mann hatte kein Fernrohr.

GALILEI: Aber die Herren brauchten wirklich nur durch das Instrument zu schauen!

Der Hofmarschall: Ihre Hoheit wird nicht versäumen, über Ihre Behauptungen die Meinung unseres größten lebenden Astronomen einzuholen, des Herren Pater Christopher Clavius, Hofastronom am Päpstlichen Collegium in Rom.”

aus: “Leben des Galilei”, Bertolt Brecht