Alles was Recht ist: Grundlagenwerk zu Gerichts-PR erschienen

Mit ihrer aktuellen Publikation „Litigation-PR: Alles was Recht ist“ legen die Herausgeber Dr. Lars Rademacher von der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, und Alexander Schmitt-Geiger das erste Grundlagenwerk zur strategischen Rechtskommunikation in Deutschland vor. Unter theoretischen und empirischen Blickwinkeln erschließt der Sammelband den Bereich prozessbezogener Öffentlichkeitsarbeit. Zu den 25 Fachautoren gehören Kommunikationswissenschaftler und Soziologen ebenso wie Journalisten, Anwälte und Richter. Das Geleitwort zu dem Sammelband stammt von Alice Schwarzer.
Der programmatische Sammelband von Lars Rademacher (MHMK) und Alexander Schmitt-Geiger fasst die aktuelle Diskussion um die Bedeutung und Funktion der strategischen Rechtskommunikation zusammen.Der programmatische Sammelband von Lars Rademacher (MHMK) und Alexander Schmitt-Geiger fasst die aktuelle Diskussion um die Bedeutung und Funktion der strategischen Rechtskommunikation zusammen.

Springer Fachmedien Wiesbaden
Ausgehend vom amerikanischen Vorbild hat sich die Öffentlichkeitsarbeit in und um Gerichtsverfahren in Deutschland und Europa deutlich professionalisiert und ausgeweitet. Mit dem vorliegenden Band aus dem Verlag für Lehr- und Fachmedien Springer VS wird der Status Quo der sogenannten Litigation-PR im deutschsprachigen Raum erstmalig umfassend abgebildet. Anhand konkreter Fälle analysieren die Verfasser Rezeptionsmuster von Gerichtsverfahren in Öffentlichkeit und Medien ebenso wie kommunikative Strategien auf Seiten von Gerichten, Staatsanwaltschaften und Verteidigung.

Dazu der PR-Experte Lars Rademacher: „Der Professionalisierungsgrad und das Ausmaß prozessbegleitender Öffentlichkeitsarbeit hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Wir erleben eine deutliche Aufrüstung bei allen Prozessbeteiligten. Das zeigen Fälle wie das Berufungsverfahren der Amerikanerin Amanda Knox für den europäischen Kontext und die Verfahren gegen Jörg Kachelmann oder Klaus Zumwinkel in Deutschland. Mit unserer Publikation wollen wir nicht nur das Potenzial strategischer Rechtskommunikation vor Augen führen, sondern dieses Praxisfeld auch wissenschaftlich verorten. Gleichzeitig hoffen wir, dass die vielfältigen Sichtweisen unserer Autoren allen beteiligten Akteuren helfen werden, einen angemessenen Umgang mit der Dynamik von Litigation-PR zu entwickeln.“

Doch nicht nur in den Verfahren mit hoher medialer Aufmerksamkeit ist Litigation-PR mittlerweile selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Prozesskultur, erläutert der Kommunikationsberater Alexander Schmitt-Geiger: „Damit eine juristische Streitigkeit nicht zu einem unkontrollierbaren Ansehensverlust wird, erleben wir auch in Deutschland eine stark wachsende Nachfrage nach Litigation-PR. Das gilt für alle Unternehmensgrößen, für Merger&Aquisition-Streitigkeiten ebenso wie für Strafverfahren oder verwaltungsrechtliche Fälle. In Zeiten von Internetforen, Blogs und Tweets wollen auch kleine Unternehmen und Privatpersonen die eigene Reputation durch systematisches Kommunikationsmanagement schützen. Schließlich gilt ‚kein Kommentar‘ im Gerichtssaal der Öffentlichkeit schnell als Schuldeingeständnis.“

Wie groß der Einfluss professioneller Litigation-PR sein kann, analysiert Alice Schwarzer im Geleitwort des Bandes. Kritisch beschreibt die EMMA-Herausgeberin die generelle Prozessberichterstattung deutscher Leitmedien ebenso wie die persönlichen Erfahrungen, die sie als Prozessbeobachterin im Kachelmann-Verfahren gemacht hat: „Der Fall Kachelmann hat mich gelehrt, dass die Gerichte in Deutschland und auch die Medien weit davon entfernt sind, der konzertierten und hemmungslosen Wucht der Litigation-PR gewachsen zu sein – ja, manche Medien sind gar selber Teil der Litigation-PR. So hat meiner Meinung nach der Versuch der direkten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Bezug auf einen Prozess und seine Protagonisten und damit indirekt auch der Versuch der Beeinflussung des Gerichts inzwischen Dimensionen erreicht, die den Rechtsstaat gefährden. Die Klassenjustiz ist wieder eingeführt, denn Litigation-PR ist eine Frage des Geldes und geht bei Prozessen wegen sexueller Gewalt quasi immer auf Kosten der Opfer.“

Herausgeber
Dr. Lars Rademacher ist Professor für PR und Kommunikationsmanagement im Studiengang Medienmanagement an der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation. Er leitet dort den Forschungsschwerpunkt „Professionelle Rechtskommunikation“.
Alexander Schmitt-Geiger ist Berater für Public Affairs und Litigation-PR in München und Inhaber des Beratungsunternehmens Communication Public Affairs.

„Litigation-PR: Alles was Recht ist. Zum systematischen Stand der strategischen Rechtskommunikation“, hrsg. von Lars Rademacher und Alexander Schmitt-Geiger
Wiesbaden: Springer VS 2012
ISBN 978-3-531-18201-8
EUR 39,95

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Recht
überregional
Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch
Dr. Inga Heins
 
Hochschulkommunikation
10.07.2012 14:08

http://idw-online.de/pages/de/news487812

SOWEIT DIE PR-PM:

P.S.: Mit einem Vowort von Alice Schwarzer.  Ausgerechnet Alice Schwarzer(YOUTUBE), die ja als Gerichtsreporterin für BILD in Mannheim beim Kachelmann-Prozess ein besonderes Verhältnis zur Litigations-PR entwickelte ;-). http://www.youtube.com/watch?v=1Qu1iHXKwSU&feature=related

Das ganze Buch geht wohl zurück auf eine (die 1. Tagung) zum gleichen Thema (PR-PM ganz am Ende dieses Textes.)

http://litigationiswar.wordpress.com/2012/07/10/kachelmann-alice-schwarzer-legt-nach/


http://stscherer.wordpress.com/2012/07/08/fall-kachelmann-das-selbstverletzende-verhalten-der-alice-schwarzer/ 

http://www.ra-dr-graf.de/blog/2012/07/09/lg-koln-emma-artikel-verletzt-personlichkeitsrecht-jorg-kachelmann-erwirkt-einstweilige-verfugung-gegen-alice-schwarzer/ 

06.07.2012
OLG Köln: Bereits die Anfertigung heimlicher Fotoaufnahmen verletzt Persönlichkeitsrechte. Fotograf haftet für die rechtswidrige Erstellung und die spätere Veröffentlichung von Paparazzi-Fotos.
28.06.2012
“B.Z.” durfte rechtswidrige Zitate aus der BUNTE nicht wiederholen. Bloße Weitergabe von Äußerungen Dritter ist keine Entschuldigung.
15.06.2012
Alice Schwarzer spricht Kachelmann überraschend frei! Zu spät: LG Köln bestätigt Verfügung gegen EMMA und Alice Schwarzer wegen falscher Vergewaltigungsvorwürfe.
BUNTE wegen emotionalisierender Darstellung, redaktionellem Einfluss auf Interview, Befriedigung bloßen Unterhaltungsinteresses und fehlender Distanzierung als „intellektuelle Verbreiterin“ von Verbrechensvorwürfen gegen Kachelmann verurteilt.
01.06.2012
LG Köln verurteilt Claudia D. auch im Hauptsacheverfahren wegen der öffentlichen Wiederholung ihrer falschen Beschuldigungen gegenüber Jörg Kachelmann.
26.04.2012
LG Köln bestätigt: Alice Schwarzer darf keine Richteräußerungen erfinden.
28.02.2012
Alice Schwarzer testet weiterhin die Grenzen möglicher Nachverurteilungen Jörg Kachelmanns aus – weiterhin erfolglos, wie ihr das LG Köln in einer neuen einstweiligen Verfügung beschied.
16.02.2012
OLG Urteile in Sachen Kachelmann. Urteilsbegründungen liegen nun vor.
15.02.2012
Nicht alles, was in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung geschieht, darf von den Medien berichtet werden: Kachelmann siegt mit HÖCKER vor dem OLG Köln gegen Springer.
13.12.2011
Jörg Kachelmann muss sich von Rapper nicht beleidigen lassen – Kool Savas zur Zahlung von 10.000 EUR Schmerzensgeld verurteilt.
11.12.2011
Kachelmann ./. Staatsanwältin Freudenberg: Auch Streitwertbeschwerde der Verfügungsbeklagten erfolglos. Interessante Ausführungen des OLG Köln zum Gegenstandswert in Online- und Printveröffentlichungen.
24.11.2011
OLG Köln korrigiert falsche eigene Pressemitteilung zu angeblichen DNA-Funden von Jörg Kachelmann am angeblichen „Tatmesser“.
22.11.2011
Kachelmann siegt vor OLG Köln gegen BILD: Gericht bestätigt das Verbot, Hofgangfotos von Jörg Kachelmann zu zeigen.
22.11.2011
Zweiter Erfolg Kachelmanns gegen BILD vor dem OLG Köln: Zitat privater E-Mails verboten.
15.11.2011
Polizeidirektion Sigmaringen gibt Unterlassungserklärung ab: Anzeigenerstatterin im Kachelmann-Prozess ist kein „Opfer“.
15.11.2011
Doppelter Sieg für Kachelmann vor dem LG Köln: Paparazzo durfte Kachelmann nicht beim Hofgang fotografieren. Umgekehrt durfte Kachelmann den Paparazzo später bei der Arbeit fotografieren und das Bild twittern.
15.11.2011
Kein „Opfer“ im Kachelmann-Fall: Südkurier veröffentlicht Richtigstellung.
09.11.2011
Kachelmann siegt gegen vorgebliches Opfer: LG Köln verurteilt die Nebenklägerin Claudia D., die öffentliche Wiederholung von Beschuldigungen zu unterlassen.
20.10.2011
Angebliche „Eheversprechen“ von Jörg Kachelmann: Urteile gegen Schwarzer und BILD erlassen.
19.10.2011
Kachelmann erfolgreich: Staatsanwältin nimmt Widerspruch gegen einstweilige Verfügung zurück.
10.08.2011
Artikel der Göttinger Staatsanwältin Dagmar Freudenberg: Auch FAZ verpflichtet sich, die Erfinderin des Vergewaltigungsvorwurfs im Fall Kachelmann nicht mehr als „Geschädigte“ zu bezeichnen.
03.08.2011
Kachelmann erwirkt Verbot gegen Göttinger Staatsanwältin Dagmar Freudenberg: Freudenberg darf die Erfinderin des Vergewaltigungsvorwurfs nach Freispruch nicht mehr als „Opfer“ oder „Geschädigte“ bezeichnen.
03.08.2011
Kachelmann wehrt sich mit HÖCKER erfolgreich gegen Falschmeldung, er habe Meteorologen Jung abwerben wollen.
27.07.2011
Anzeigenerstatterin darf Vorwürfe gegen Jörg Kachelmann nicht mehr öffentlich wiederholen: LG Köln erlässt einstweilige Verfügung gegen vorgebliches „Opfer“ und gegen BUNTE.
20.07.2011
Verbreitung von Details aus dem Intimleben Kachelmanns durch die 20 Minuten AG verboten.
18.07.2011
Falsches Profil von Jörg Kachelmann auf Twitter: HÖCKER erwirkt Verbot gegen Twitter.
11.07.2011
Kachelmann erwirkt Verfügung gegen RP Online: RP Online kann sich einer Haftung für Artikel fremder Laien-Journalisten nicht entziehen.
30.06.2011
HÖCKER erfolgreich gegen Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Namentliche Nennung eines Straftatverdächtigen dreißig Jahre nach der angeblichen Tat ist rechtswidrig.
22.06.2011
Kachelmann auch im Hauptsacheverfahren erfolgreich gegen BILD: Verbreitung von Fotos auf dem Gefängnishof rechtswidrig.
22.06.2011
Kachelmann siegt gegen bild.de: Intime Details über angebliche sexuelle Vorlieben dürfen auch dann nicht verbreitet werden, wenn sie in der öffentlichen Hauptverhandlung diskutiert wurden.
22.06.2011
Kachelmann auch im Hauptsacheverfahren erfolgreich gegen vorverurteilende Berichterstattung in BILD.
22.06.2011
Kachelmann geht mit HÖCKER erneut erfolgreich gegen Axel Springer AG vor: Bericht über angebliche sexuelle Vorlieben in der „BILD“-Zeitung abermals verboten.
22.06.2011
Axel Springer verliert erneut gegen Kachelmann: Drei rechtswidrige Berichte unter abendblatt.de und welt.de vom Landgericht Köln verboten,
22.06.2011
Berichterstattung auf morgenpost.de im Namen von Jörg Kachelmann verboten.
17.06.2011
Kachelmann lässt durch HÖCKER die Verbreitung intimer Details durch den Madsack Verlag verbieten.

Pressemitteilung

Alles was Recht ist: Erste Fachtagung zu Litigation-PR in München
Jessica Schallock

 

Hochschulkommunikation

Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation

26.07.2010 11:30
Die juristischen Auseinandersetzungen um Jörg Kachelmann, Klaus Zumwinkel und Peter Hartz sind prominente und aktuelle Beispiele einer Kommunikation im Spannungsfeld von Journalismus, Public Relations und Recht. Diese entwickelt sich zu einer eigenständigen Disziplin: Litigation-PR. Unter dem Tagungs-Motto „Litigation-PR: Alles was Recht ist – Kommunikation rund um den Gerichtssaal“ geben am 16.09.2010 in München hochkarätige Experten eine praxisnahe Einführung und Wissenschaftler systematische Einsichten und Ausblicke.
Die juristischen Auseinandersetzungen um Jörg Kachelmann, Klaus Zumwinkel und Peter Hartz sind prominente und aktuelle Beispiele einer Kommunikation im Spannungsfeld von Journalismus, Public Relations und Recht. Diese entwickelt sich zu einer eigenständigen Disziplin: Litigation-PR. Es geht um die Kommunikation juristischer Auseinandersetzungen.

Auf der 1. Münchner Litigation-PR-Tagung am 16. September 2010 sollen bisherige und weiterführende Positionen hierzu entwickelt und ausgetauscht werden. „Wo stehen wir heute? Wie ist die aktuelle Situation zu bewerten? Welche Perspektiven bieten sich?“, nennt Veranstalter Prof. Dr. Perry Reisewitz die wichtigsten Fragen.

Unter dem Tagungs-Motto „Litigation-PR: Alles was Recht ist – Kommunikation rund um den Gerichtssaal“ geben hochkarätige Experten eine praxisnahe Einführung und Wissenschaftler systematische Einsichten und Ausblicke. „Wir erwarten als Referenten unter vielen anderen den PR-Fachmann Dietrich Schulze van Loon, den Fachjournalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Prof. Dr. Joachim Jahn, und die Staatsanwältin im Zumwinkel-Prozess, Margrit Lichtinghagen“, erklärt Mitveranstalter Prof. Dr. Lars Rademacher.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren dabei zusammen mit den renommierten Fachleuten weitergehende Fragen: Welche Formen, Strukturen und Möglichkeiten der Litigation-PR sehen Medien, Anwaltschaft, Justiz, Unternehmen, Kommunikationsbranche und Wissenschaft? Welche Chancen und Risiken tun sich dabei auf? Und zu welchen Veränderungen wird Litigation-PR in Zukunft bei uns führen?

Veranstalter sind Prof. Dr. Lars Rademacher von der MHMK und sein Kollege Prof. Dr. Perry Reisewitz, Geschäftsführer von Compass Communications, sowie Dr. Astrid Nelke, Geschäftsführerin der Berliner Kommunikationsagentur know:bodies, und Alexander Schmitt-Geiger, Geschäftsführer der PR-Agentur Communication Public Affairs.

Was: 1. Münchner Litigation-PR-Tagung „Litigation-PR: Alles was Recht ist – Kommunikation rund um den Gerichtssaal“
Wann: am 16.09.2010 von 10.00-17.30 Uhr
Wo: MHMK München, Gollierstr. 4, 80339 München

Medienkontakt: Jessica Schallock, j.schallock+macromedia.de, 089.544 151-873
Organisation: Andreas Köhler, a.koehler+macromedia.de, 089.544 151-897

Die MHMK (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation) ist Deutschlands führende private Hochschule für Medien und Kommunikation. Mit etwa 1.500 Studierenden und über 50 Professoren ist sie an fünf Standorten in den deutschen Medienstädten München, Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin vertreten. Als entscheidendes Plus bildet die MHMK die Studierenden nicht nur fachlich und methodisch aus, sondern fördert sie individuell in ihrer persönlichen Entwicklung. Die Bachelor- und Masterstudiengänge decken das gesamte Spektrum der Konzeption, Gestaltung, Produktion und das Management von Medien ab. In den vier Bachelor-Studiengängen Digitale Medienproduktion, Film und Fernsehen, Journalistik und Medienmanagement können die Studierenden jeweils aus einem breiten Spektrum an Vertiefungsrichtungen wählen. Die Master School folgt in den englischsprachigen Studiengängen Media and Design sowie Media and Communication Management didaktisch dem angloamerikanischen Bildungsprinzip und bietet den direkten Einstieg in eine internationale Karriere. Alle Studiengänge sind durch die Akkreditierungsagenturen FIBAA bzw. Acquin zertifiziert. Im Bachelor- und im Masterprogramm ist das Studieren auch berufsbegleitend möglich.

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Weitere Informationen:
http://www.mhmk.de/litigation – Informationen, Programm und Anmeldung

Anhang

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Recht, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

 http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=380620

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Jörg Kachelmann – Klare Sache, Freispruch! – Prof. Mattern als Nicht-Kachelmann-Gutachter entlastet den Angeklagten – im juristischen Sinne, Frau Schwarzer!

Das heißt nicht, dass die Veranstaltung in der Provinz nicht  weiterginge …  Im nächsten Leben werden wir Forensikerinnen … Wir produzieren dann viel heiße Luft , reden viel ohne etwas zu sagen, legen uns nicht fest (schließlich haben Gerichte inzwischen sind ja Gutachter schon straf- und zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen worden), befragen Freunde und Bekannte im Rundruf und stellen eine dicke Rechnung aus ….  aber der sich selbst fragende Mattern hat auch schon so seine „Erfahrungen“ mit Gerichten ( „Ich habe mich natürlich gefragt“, antwortet Mattern, „was will der Richter von mir hören . . .“15/1990 „…weil der der Ehemann ist.“ ) SPIEGEL  15/1990

Update: Trittbrettfaherein (ganz unten)

Der Gutachter Prof. Mattern (Heidelberg) (Nein, Frau Hannelore Crolly (WELTonline),  er ist KEIN Kachelmann-Gutachter!) stahl Star-RA Johann Schwenn in leisem Brustton der mangelnden eigenen Überzeugung einfach und schon ungefragt die Show. – in Mannheim. Ein Affront! Allein das gehört gegeißelt! – Der Kachelmann-Verteidiger steht ja immer unter (zu?) hohem Standgas (vielleicht mal Schilddrüse untersuchen lassen! – das war noch kein Gutachten, nur gutgemeinter, eventuell lebensverlängernder und vor allem kostenloser Rat!). Das hat man schon mal bei Leuten, die die Ungerechtigkeit Gottes spüren, zu ihrem übergroßen Ego nicht die nötige stofflich-körperliche Hülle (Gysi, Lafontaine, Napoleon I., Sarkozy, Berlusconi ..) mitgeliefert bekommen zu haben.
Aus der Sicht des Angeklagten (nicht des Star-Anwalts) jedenfalls gab es allerdings zunächst mal nichts zu meckern. Der erste Schritt in dauerhafte Freiheit ist damit nolens volens getan.  Denn auf der Basis kann Kachelmann einfach allen Ernstes nicht mehr verurteilt werden. Im Vergleich dazu wäre dies wohl der Moment gewesen, als die Staatsanwältin im viel zitierten und bemühten, angeblichen Parallel-Fall Andreas Türck kippte, kleinlaut die vollen Segel strich, um nicht ganz die Fronten wechseln zu müssen. Aber Schwenn scheint die vollendete Demütigung und Demontage Oltrogges zu wollen, den Kniefall, den Kotau. Das komplette Vorführen, dass man bei dem Material weder hätte beim damaligen (wie heutigen) Gutachter-Wissensstand anklagen noch in der Folge überhaupt ein Verfahren hätte eröffnen dürfen… . Schwenn scheint von der Truppe, die keine Gefangenen macht. Er will die bedingungslose Kapitulation der STA und des Gerichts, obwohl die ohnehin von Sitzung zu (öffentlicher) SItzung ein immer traurigeres Gesambild abliefern. (Dass man seitens der STA zwischenzeitlich schon mal den Nebenklägerin-Vertreter RA Franz in die Mitte nimmt, was durch seine massige Erscheinung allzu leicht den Eindruck vermittelt, er habe bei den linken Drei sowas wie den „den Vorsitz“. (Ohne Vorsatz! – Natürlich.) ist eher ein lustiges Bild im Bild)

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Man muss schon selbst an der Grenze zur Behandlungsbedürftigkeit wegen Realitätsverlusts stehen, wenn man – wie die letzten vereinzelnDEN „Journalisten“, (siehe unten) titelt:„Gerichtsmediziner-Gutachten belastet Jörg Kachelmann“ – Was für ein Nonsens! – Wieso belastet ein Gutachter, der zur Unentscheidbarkeit kommt, in einem RECHTSSTAAT  einen Angeklagten? (Doch nur dann, wenn man selbst bei einem solchen unentschiedenen Gutachter/n einen unbdedingten Verurteilungswillen beim Gericht unterstellt, der sich das unentschiedene Gutachten zurechtschneidet, wie Dirk Bach und Sonja Zietlow (bzw. ihr Mann als Ghostwriter) die Dschungel-Realität.
– Da scheint jemand von der schreibenden Zunft  mal wieder vom AS-Virus befallen und hat nicht mal die Basics über Rechtstaatlichkeit verstanden(!),  völlig verlassen von ihrer einstigen Anführerin (Alice, die sich selbst in seltsamster Selbstwahrnehmung und völligem Realitätsverlust für eine Journalistin, eine gute gar, hält, war (natürlich??!?!?) nicht da!)
Die kann (wieder) ganz ohne Anwesenheit, wenn es denn wirklich mal öffentlich und detailreich bzgl. des angeblichen Kerngeschehen wird, aus der Ferne und vom Hörensagen kommentieren.) völlig desorientiert (im übertragenen wie realen Sinne) kommentieren. Wie einige wenige Kollegen, die von Vorhalle zu Gerichtssaal pendelnd und offensichtlich nicht alles mitbekommend und verstehend titeln: „Gutachter belastet Kachelmann“. Tsss.
Da scheinen offensichtlich nicht nur Ersatz-Schöffe und -in gelegentlich eingenickt zu sein, oder wie die geständige und sich (deshalb?) für ihre vielen Fragen entschuldigende Berichterstatterin mit dem Multi-Tasking überfordert (Mitschreiben, Hören, Bilder schauen) gewesen zu sein. (Man fragt sich unwillkürlich: Wie ist die dann durch juristische Vorlesungen, Seminare, etc, bis zum fürs RichterINNENamt befähigenden Examen gekommen?) Inzwischen ist diese kurzzeitig als „wissenschaftliche Erkenntnis“ als Gender-Schmonzes speziell Frauen zugeschrieben Eigenschaft (bessere Multi-Tasking-Fähigkeit) ohnehin ja zerschossen, es bedarf also keiner weiteren Widerlegungsbeispiele durch die Richterin und Frau Crolly von der „WELT“ zur nach dem „Kritischen Rationalismus“ notwendigen Falsifizierung mehr.
Sicher lohnt eine komplette Nachbetrachtung der Methoden und Methodologie Matterns – wenn nach dem Ende der unterbrochenen Befragungsrunde! – die ganze Provinzialität und „Hemdärmeligkeit“ im CSI-Zeitalter, (für die er sich ja auch selbst mehrfach entschuldigte). Immerhin so viel sei schon angemerkt, wenn es auch keine Überraschungszeugen wie bei Salesch und Konsorten, gab, gibt und geben wird, Überraschendes gab es dennoch:
Wenn eine „Gutachter“, der wenig überraschend zu Nachuntersuchungen der Erst- (09.02.2010) und Zweituntersuchungen (11.02.2010) zum 12.11.2010 (!) und 14.12.2010 (!) bittet, statt überraschend aufzuschlagen (man erinnere sich an den angekündigten Besuch zur PC-Beschlagnahme durch die Polizistin!), so ist es schon überraschend, wenn er überrascht ist, eine „Markierung“ am Hals zu finden, die er „so“ nach dem/den Untersuchungsbild(ern) zu Beginn „nicht erwartet“ habe und aufgrund der „Flächigkeit“ und wenig diskreten ursprünglichen Markierungen, zumal bei der Dislozierung, nicht erwarten konnte.
Es handelt sich dabei um eine „schnurgerade“ um den Hals der sichtlich bei der Nachuntersuchung gebräunten Nebenklägerin „weiße“ führende Linie, wie sie schon mal entsteht, wenn man bei Sonnenbaden vergessen hat, dass Goldkettchen auszuziehen, also ausdrücklich nicht um beliebig geknickte, geschnittene und verlaufende Hautfalten, die sich „abbilden“, wenn frau „vergessen hat auf der Sonnenbank im Studio „Sunshine“ den Hals bzw. Rückgrat durchzustrecken (wenigstens da).
Die „ursprüngliche“ eher flächige (eher trapezförmiger Kreisausschnitt) Verletzung mit leichten Impressionen (auf einer durch senile Warzen gerötete Haut oder selbst auf reiner Haut – man bedenke es war am 09.02.2010 und hämmert uns gerade EXAKT ein Jahr danach die Werbung das Folgende ins Klinehirn?>>>) ) lässt sich dagegen leicht mit haushaltsüblichen „Bordmitteln“ (dünnstes Paketpaketband aus Muttis Schublade. Zahnseide, herstellen, wie Kinder, die noch „klassisch“ und nicht nur am Computer spielen, sondern noch Baumhäuser bauen etc. … An einem gedachten „Fix“punkt (eine Hand) „arretiertes“ Seil/Paketband/Zahnseidenstück erzeugt ein gleiches Verwundungsbild (mit Abschrappen/Abschürfungen), wie jedes Kind (oder Bundeswehrsoldat nach Robbenübungen) bestätigen können wird, dass schon mal an einem Seil (z.B. beim Versuch darunter durch zu krabbeln oder gar schwungvoll durchzuspringen) hängengeblieben (Das gespannte Seil haftet dabei mehrmals „in der Fläche“ mit horizontalen und vertikalen Bewegungen mit unterschiedlichem Druck an… .).
Auch die Eigentümlichkeit der im FOCUS im Schema wenig realitätsnah wiedergegebenen, flächigen und wenig erwartbaren (von der Logik und den Erfahrungswerten des Gutachters als auch der von ihm für SEIN Gutachten hinzugezogenen zur allgemeinen „Meinungsumfrage“ weiteren Kreise – schließlich hat man es in Heidelberg rein mengenmäßig nicht so oft mit angeblichen und/oder Vergewaltigungen zu tun, wie z.B. in Hamburg und Berlin) spricht eher für Selbstbringung (Für die es nicht sehen konnten – aber hier leicht beschreibbar: größtenteils unterhalb der im Sitzen eng anliegende Längs-Verbindungsnaht. Wobei wir bei einem weiteren recht eigentümlichen Punkt dieses CSI-Heidelberg-„Gutachtens“ und der allgemeinen „Diskussion“ darüber wären. In allen Fällen, geht man – Überraschung! – offensichtlich !(Montage- bzw. Rekonstruktionsbilder) davon aus, dass zumindest die Beine der Nebenklägerin unbekleidet waren. Im Falle der Tat wäre dies auch durchaus sinnvoll bis zwingend, um den angeblichen Ziel der Begehung der Tat näher zu kommen. Bei Selbstbeibringung allerdings keineswegs. Diese Variante ist dann nur eine Möglichkeit. Aus Falschem kann man – das wussten allerdings schon die Römer ! – alles folgern. Unterstellt man allerdings als „Arbeitshypothese“, dass spätestens (!) im weiteren Verlauf nach der für sie ach so überraschenden (?!?!? – noch vorher gekocht, obwohl sie ihn nur für ihn überraschend „zur Rede stellen“ wollte) und tränenreichen Trennung und Verabschiedung der Gedanke keimte, eine Falschanzeige (bei der einer schon mal die „Knie schlottern“ und die Stimme tränenreich zittern können, weniger aus Angst vor in Deutschland minimaler Strafverfolgung denn vor öffentlicher Ächtung, wenn es auffliegt ) loszutreten. Dann, spätestens dann wird sie sich (es war Winter) ja wenigstens „etwas“ übergezogen haben (nachdem „das Strickkleid“ eingetütet war“), zumal es ja galt dann über Stunden galt die Wohnung für den anstehenden Polizeibesuch zu richten.) – Dass sich dann durch die andere textilbedingte (sei es eine Jogging – oder Jeans-Hose) Druckverteilung (!) bei massiven Eigenschlägen flächige, durchaus mit markanten Einzelabdrücken (4 Abdrücke der ersten Finger-Glieder, 4 Abdrücke der Knöchel der Faust, “Insellösung“ durch Schlag mit vorsthendem (Mittel-)Knöchel des Zeigefingers oder Handknöchel des 1. Glieds), versehene („flächigere“, weniger konturierte) Impressionen optisch deutlich näher an den tatsächlich vorgefundenen, gebildet haben müssen, dürfte bei dieser unangesprochenen, nicht vorgestellten und damit unhinterfragten Variante klar sein. Da es bereits ohne diese unbetrachtete Variante zur für den „Gutachter“ (mit all seinen Hilfsgutachtern und Hilfskräften) unentscheidbaren „Fifty-Fifty“, also unentscheidbaren gutachterlichen, bereits aber Kachelmann im juristischen Sinne entlastenden Situation gekommen ist, lässt MIT der Variante der Bekleidung die Waagschale endgültig zu Lasten der Wahrscheinlichkeit der Selbstbeibringung kippen, da bestimmte Hämatome eben nicht mit der beschriebenen Dynamik, (Unbekleidetheit in dem Bereich), der angeblichen „Zielrichtung“ der Vergewaltigung, den Gesetzen der Physik (hier Mechanik, Traumato-Mechanik) und der allgemeinen Vernunft in Einklang zu bringen sind.  Mit „Beinkleid“ geschützt kann frau dann durchaus „Hilfsmittel“ zur Beibringung zur Krafteinwirkungserhöhung an diesen (!) merkwürdigen Stellen benutzen, die ansonsten auf blanker Haut eine Selsbtbeibringung entlarvende Verletzungen verursachen würden (z.B. Metallende eines Staubsaugerschlauchs ohne Kopf). Ohne eine „vom Typ ähnliche Blondine“  bemühen zu müssen: Eine handelsübliche Flasche, voll oder leer (was Frau gerade so im Kühlschrank hat), am Flaschen-Bauch/-Körper oder  wie einen Baseball-Schläger am Flaschenhals gegriffen, tut es bestimmt auch. Da bekommt die zierlichste Sportlerin die nötige Hebelkraft für ein paar in der Wirkung heftige Schläge an die Innenseite (gerade an den ! Stellen)… sogar beidseitig.  Passend. Zu den Bildern. Natürlich nicht zur Anklage. Es fehlte auch der für die Thesen-Prüfung der Selbstbeibringung „Versuchsaufbau“ nach dem Motto: „Frauchen, hier hast Du einen handelsüblichen Dildo vom Typ Mandingo. Kannst Du Dich mal versuchsweise damit zwischen den Beinen schlagen. Aber nur bis es weh tut. Danke, Schatz! – Ich mach’s wieder gut. Von einem Teil der Gutachter-Gage, äh Honorar bekommst Du auch einen neuen Pelz… als angemessenen Teil als sachverständige Hilfskraft. Oder 5 Jahre eine monatliche Botox-Aufspritzung.“) 
Auch dies könnte auch das Nicht-Erwähnen durch das vermeintliche Opfer erklären. Da sie durch das „Beinkleid“ verdeckt, sie ja nicht „erscheinen“ gesehen hat. Außerdem ermöglichte eine solche Methode auch durchaus das erstmalige und im Verlauf des Vormittags ein bequemes „Nachladen“ (insbesondere, wenn frau an  Flaschen einer dunkelbraunen Zuckerbrause denkt, die früher durchaus weibliche  Formen hat und heute – wie manch andere Flaschen auch ! – durchaus unebene  Flächen am Flaschenkörper haben – z.B. gerade der amerikanischen Ketchups (weil wir ohnehin bei Tomaten sind) mit durchaus inspirierendem deutschen Namen, den wir natürlich hier nicht nennen möchten. Nein, nicht Heinz. Kantiger, griffiger, kräftiger!) durch ein zur Manipulation neigende Opfer-Darstellerin.  Wir wollen auch nicht abstreiten, dass sicherlich Salat-Dressing-Flaschen auch gut in der Hand liegen (würden). – Vielleicht stellt sich ja eine gewisse (blond, ähnlicher Typ) Sarah Dingens-Knappik,  unsere „Dschungelkönig der Herzen“, als blaue-Flecken-Model zum „Dschungel-Reality-bites-Test-Update“ kurzfristig zur Verfügung. Die Flecken gehen ja wieder weg… . (Schlimmer als Katy Karrenbauers  bezahlte Stromstößchen-Erduldung („Ich war 49 Jahre alt und brauchte das Geld.“) wird’s ja nicht.)


                                                               —————————-

Man darf also durchaus gespannt sein, ob der staatliche „Gutachter“ (WELT: nicht Kachelmann-Gutachter! – Er ist weder von ihm bestellt, noch hat er ihn zu begutachten!) weiter den Wachelpudding gibt, den Schwenn und die angeblich nicht mehr wie bei seinem Vorgänger scheinbar „quasi entmündigte“ Rain Andrea Combé in der Runde die letzten bei der weiteren Befragung des Professors (an die Wand) zu nageln versuchen, und damit seinen Ruf und den des Instituts in Heidelberg mit seinen permanenten Eigenentschuldigungen ruiniert (… nicht so viele Erfahrung/Fälle wie Hamburg/Berlin, kein eigener Fotograf/Keine Planstelle – gibt’s in ganz Heidelberg keinen Fotoprofi, den man fallweise beiziehen kann (und sollte), wenn man schon weiß, dass es bestimmt dicke kommt? – Der auch Bilder in der Zeitachse durch Fixierung des Subjekts und der Kamera exakt „deckend“ herstellen kann? Oder zumindest bei der Nachbearbeitung durch Layer bei Photoshop et al, die Bilder maßstabsgenau übereinander „langern“ kann, anstatt sie bei einer Powerpoint-Präsentation-Heidelbergensis nebeneinander zu stellen, im Vertrauen auf das Auge(nmaß) des „richterlichen“ Betrachters. (Bereits OpenOffice (hier: Impress) statt Microsoft (hier: Powerpoint) und man hätte die Kosten den Fotografen schon raus … .
Merkwürdig übrigens, dass alle „zufälligen“ oder „deterministischen“ (Prof. Mattern macht gerne eine durchaus erklärungsbedürftige Unterscheidung – bei BUNTEonline ist es sowieso egal, da kapiert man ohnehin eh nix – zwischen „stochastischen“ und „deterministischen“ Ereignissen !??!??! – Wir erinnern an unsere Erinnerung an das ALLGEMEINE Anna-Karenina-Prinzip) technischen Einschränkungen und sonstigen „Zufälligkeiten“ wie ausgefallene Videokamera bei Vernehmung, Fotos (keine Videos? – nicht mal eine Handy-Kamera am Institut? – von wegen 3-D) von Laien statt Profis bei einem rechtsmedizinischen Institut(!), Ankündigungen von Besuchen zur PC-Beschlagnahme (zudem erst auf „Anregung“ Nachdruck der Verteidigung), Ankündigung von Nachuntersuchungen etc. etc. bisher nach unserem Meinen und Dafürhalten stets „entlastend“ für das vermeintliche Opfer ausgewirkt haben. Davon, dass die „neuen Fotos“ und Montagen nicht gleichzeitig in ausreichender Stückzahl vorlagen, sondern in der „Pause“, also quasi erst „live“ und damit wieder am Ende prozessverlängernd durch das Gericht geliefert wurden…. .

Ach ja, da war noch was: Keineswegs überraschend ist es auch, dass sie nicht selbst auf die flächigen an der bei einer Vergewaltigung weniger zu erwartenden Stelle auf den Innenseiten der Oberschenkel (größtenteils) unterhalb der Längs-Hosen-Naht aufmerksam machte. Die in der Mittagspause vom halben Chef vorgenommene Untersuchung war Stunden nach der nicht bestimmten und nicht genau bestaimmabren (! Mattern) Zeit nach Selbst- oder Fremd-Beibringung. Dazwischen können etliche Toilettengänge der angeblich Vergewaltigten gelegen haben, bei denen sie selbst eben noch keine ausgeprägten Effekte sehen konnte.   

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Bemerkung und Betonung sollte aber einstweilen schon der Umstand finden, dass der Sachverständige, der ungefähr so alt ist wie Mick Jagger und Keith Richard, und noch nie selbst solche lokalen und flächigen „ungewöhnlichen“ also (falsche?) Verletzungen gesehen haben will und deshalb Fach-Kollegen wegen Expertise einbezog. Das einzige ähnliche Beispiel, das man ihm zur Verfügung stellte, war allerdings eines von einem inzwischen gerichtlich festgestellten Fall der FALSCHANSCHULDIGUNG.
EIn weiteres optisch ähnliches Bild kann er allerdings auch bei seinen Altersgenossen von den Rolling Stones bzw. Google finden: Das seinerzeit skandalöse Erst-Cover des Albums „Black and Blue“ von den Rumtreibern. Vielleicht kommt wenigstens ihm beim Betrachten eine „Inspiration“ …., warum die „Flecken“ am angeblcihen Opfer genau da zu finden waren, wo sie gefunden wurden, aber für ihn SO wenig erwartbar waren….

Immerhin: Es ist Bewegung drin. – In der Berichterstattung. Selbst BILD bemüht und sich wenigstens im Rahmen der eigenen intellektuellen und charakterlichen Möglichkeiten (ohne AS!) um Gegenüberstellung der angeblichen Pro und Contras und bläst nicht nur leiseTrübsal, sondern auch wohl zum geordneten Rückzug…


Der Vergewaltigungs-Prozess gegen Jörg Kachelmann (52) – wer sagt die Wahrheit: Er oder sein angebliches Opfer? Der Fakten-Check!

Gerichtsmediziner-Gutachten belastet Jörg Kachelmann Westfälischer Anzeiger
Mannheim – Im Vergewaltigungsprozess gegen den Jörg Kachelmann hat am Dienstag der Gerichtsmediziner Rainer Mattern sein Gutachten vorgestellt. …

Jörg Kachelmann: Ein Gutachten belastet ihn – BUNTE online …
Der kommissarische Leiter der Rechtsmedizin an der Universitätsklinik Heidelberg , Rainer Mattern, sagte am Dienstag vor dem Landgericht Mannheim, die Verletzungen des angeblichen ..
Gutachter belastet Moderator Kachelmann RP ONLINE
Im Vergewaltigungsprozess gegen den Moderator Jörg Kachelmann hat der Gerichtsmediziner Rainer Mattern sein Gutachten vorgestellt: Danach können die …

Wenig verstanden hat auch die BUNTEonline: ;-)) Wundern tut’s nicht. Der Titel  als Conclusio paßt sogar so gar nicht zum Text, doller geht’s kaum noch:

Jörg Kachelmann: Ein Gutachten belastet ihn – BUNTE

1. Febr. 2011 Jörg Kachelmann wird durch ein neues Sachverständigengutachten aus der Rechtsmedizin an der Universitätsklinik Heidelberg belastet.
www.bunte.de/…/joerg-kachelmann-ein-gutachten-belastet-ihn-_aid_22677.html

Gutachten belastet Wettermoderator Kachelmann Augsburger Allgemeine
Ein Rechtsmediziner hat im Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann den Aussagen eines anderen Gutachters in einigen Punkten widersprochen. …

Die haben es verstanden….

Hellwach, die Pforzheimer:

Gutachter im Kachelmann-Prozess: „Dinge selbst zufügen“
„Es ist sicher nicht verkehrt, dass hier noch weitere Rechtsmediziner sitzen“, sagt er. „In Heidelberg passiert nicht so viel, ich will nicht behaupten, dass ich derjenige wäre, der am meisten Erfahrung hat.“  [—]

„Dabei ist Mattern mit 65 Jahren kein unerfahrener Rechtsmediziner. Ein Verletzungsmuster wie bei Simone W. habe er allerdings noch nicht gesehen; vor allem habe ihn gewundert, dass es keine Abwehrverletzungen an den Armen gebe.“

Kachelmann-Prozess: Rechtsmedizinier Mattern kann nichts beweisen STERN.DE
Der Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann wird nun auch für die Mitarbeiter und sogar die Ehepartner von Gutachtern zu einer schmerzhaften …

Fall Kachelmann: Keine klaren Resultate
news.search.ch
Im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann konnte auch ein Sachverständiger keine Klarheit bringen. Er könne weder bestätigen noch ausschliessen, …

Rechtsmediziner sagt aus Keine Klarheit im Kachelmann-Prozess
Kölnische Rundschau
(Bild: dpa) MANNHEIM – Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Ein Rechtsmediziner, der das mutmaßliche Opfer zuerst …

Kachelmann-Prozess: Gutachter Mattern: Er weiß es auch nicht …
Gutachter Rainer Mattern untersuchte Claudia D. als Erster nach ihrer angeblichen Vergewaltigung durch Jörg Kachelmann. Im Prozess beschreibt er ihre Verletzungen – und kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis.
Newsconcept das Nachrichten und… – http://newsconcept.de/

Fall Kachelmann: Keine klaren Resultate
news.search.ch
Im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann konnte auch ein Sachverständiger keine Klarheit bringen. Er könne weder bestätigen noch ausschliessen, …
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Rechtsmediziner sagt aus Keine Klarheit im Kachelmann-Prozess
Kölnische Rundschau
(Bild: dpa) MANNHEIM – Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Ein Rechtsmediziner, der das mutmaßliche Opfer zuerst …

Vom Mangel an eindeutigen Erkenntnissen Spiegel Online
Der Prozess gegen Jörg Kachelmann ist ein extrem zähes Ringen um die Wahrheit. Aussage steht gehen Aussage,
Ex-Geliebte des Angeklagten versuchten ihren …
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Schwere Wahrheitssuche suedkurier.de
„Ich kann nicht beweisen, dass Kachelmann die Verletzungen erzeugt hat“, sagte der kommissarische Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Heidelberg. …
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Wettermoderator vor Gericht Im Kachelmann-Prozess steht Aussage gegen Aussage
Hamburger Abendblatt

Jörg Kachelmann und sein Hauptverteidiger Johann Schwenn bereiten sich auf den neuen Prozesstag vor. Mannheim. Harter Schlag für den Wettermoderator: Im …

Prozesse: Kachelmann-Prozess: Experte ohne klares Ergebnis – FOCUS …
von admin

Süderländer Volksfreund Prozesse: Kachelmann-Prozess: Experte ohne klares Ergebnis FOCUS Online Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Auch einer der wichtigsten Sachverständigen hat dem …
News 360 Grad – http://www.cityauftrag.de/

Kachelmann-Prozess: Rechtsmediziner ohne klares Ergebnis – General …
von admin

Mannheim. Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Auch einer der wichtigsten Sachverständigen hat dem Landgericht Mannheim am Dienstag …
Mannheim Jobs – http://mannheim.jobs-de.de/

Kachelmann-Prozess: Experte ohne klares Ergebnis
Reutlinger General-Anzeiger (Abonnement)

Mannheim (dpa) – Weder-noch im Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann: Auch einer der wichtigsten Sachverständigen hat dem …

Trittbrettfahrerin?

Der Sohn der Opernlegende soll seine Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben

Wird der Fall Friedrich zu einem Berliner Fall Kachelmann?

Jörg Kachelmann, let’s talk about Sex, Ex and lex …

aber vorher lesen wir die AO (Abgabenordnung). Und dann stellen wir die 1-Million-Fränkli-Frage… .
Nehmen wir an, man zieht eine Ereigniskarte auf der es heißt „Gehe in das Gefängnis, begib Dich direkt dorthin, gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000 EURONEN ein.“ Dann bezahlt man zwar keine Miete auf der fremden Schloßallee, kassiert auch keine Miete… Aber zahlt man dann auch Steuern? Und wenn ja, wo?

§ 8 AO – Wohnsitz

Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er die Wohnung beibehalten und benutzen wird.

§ 9 AO – Gewöhnlicher Aufenthalt

Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt. Als gewöhnlicher Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes ist stets und von Beginn an ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer anzusehen; kurzfristige Unterbrechungen bleiben unberücksichtigt. Satz 2 gilt nicht, wenn der Aufenthalt ausschließlich zu Besuchs-, Erholungs-, Kur- oder ähnlichen privaten Zwecken genommen wird und nicht länger als ein Jahr dauert.

Ist ein Gefängnisaufenthalt ein ausschließlich ähnlicher privater Zweck im Sinne der AO?

KeinPublikumsjoker! Keinen Telefonjoker! Kein 50:50!
Aber googeln darf man…..

(Powerpoint als PDF – dort Seite 5):

http://www.hfv-speyer.de/wieland/Vorlesungsfolien/Einf%20SteuerR_Neu_060110.pdf

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Seite 5
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„Unwiderlegbar vermutet, wenn Aufenthalt
in Deutschland über 6 Monate, § 9 Satz 2
AO, möglich auch bei Aufenthalt zwischen
3 und 6 Monaten.
Auch erzwungener Aufenthalt (Gefängnis,
Krankenhaus).“

Seite 3

b. Unbeschränkte Steuerpflicht, § 1 I
Unbeschränkt steuerpflichtig
Steuerinländer = alle natürlichen Personen,
die Wohnsitz (§ 8 AO) oder gewöhnlichen
Aufenthalt (§ 9 AO) in Deutschland haben.
Rechtsfolge: Welteinkommen in
Deutschland zu versteuern.

„weiter“ Wohnungsbegriff – Seite 4
(da kann die „Wohnung“ so eng sein, wie sie will)

Oder man nehme ein Buch/einen Kommentar:

„im Gegensatz zum >>bloßen<>unfreiwllig<KrankenhausAx, Große, Melchior: Abgabenordnung und Fiananzgerichtsordnung,
oder einer Strafanstalt kann hierfür genügen. Auf jeden Fall müssen Umstände vorliegen, die auf ein nicht nur vorübergehendes Verweilen schließen lassen. Das bedeutet aber nicht, dass der Aufenthalt ein dauerhafter sein müsse. Geringere Unterbrechungen schaden nicht.“

;-)`?

Ax, Große, Melchior: Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, 19. Auflage, 2006 RZ 113, Seite 46

Auch spnnend:

Aus dem Inhalt:

StRR 2010, 204 – 209
Hinweise zur Geltendmachung der Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen – Teil 2

von Rechtsanwalt/Fachanwalt für Strafrecht Dr. Peter Kotz, Augsburg

Fortsetzung von StRR 2010, 164 ff.

Nicht jede – rechtswidrige oder unverhältnismäßige – Strafverfolgungsmaßnahme führt zwangsläufig zu einer Entschädigung des Verfolgten. Vor dem Hintergrund der tatrichterlichen Entscheidung oder verhaltensbedingt kann eine Entschädigung kraft Gesetzes ausgeschlossen (§ 5 StrEG) oder zu versagen (§ 6 StrEG) sein]…]
http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/strr/aktueller-artikel/