(Männliches) Berufsgeheimnis! – Pssst, vertraulich!

Wir können nicht klagen …!

Es gehört zum Wesen der Berufstätigkeit des Rechtsanwaltes, dass Gerichte ihm unter dem Siegel der Verschwiegenheit höchst vertrauliche Entscheidungen anvertrauen, die, da es sich z.B. um eine Rechtsanwaltsordnung handelt, ja auch nur Männer betrifft ud diese Geheim-Entscheidungen nur im männlichen KollegENkreis hinter vorgehaltener Hand bzw. mittels SSL-encrypted-Email oder abhörsicherer (Mobil-)Telefone kolportiert werden dürfen. Die BRAK stellt diese auch allein ihren MitgliedERN exklusiv im männlichen nicht-öffentlichen INTRANET (bitte nur Männer klicken: PDF BRAK-Mitteilung 2/2009) – Der anwaltliche Briefbogen S.55 ff) zur Verfügung, da nach 5.8 der Berufsregeln für Rechtsanwälte eben nur für die männlichen Vertreter eine Pflicht zur Fortbildung besteht (analog: deutsche Berufsordnung vom 01.07.2009), da die berufsrechtlichen Entscheidungen halt ohnehin nur die Männer betreffen.

Dies gilt natürlich auch und gerade für die öffentliche Beantsandungen zur Nicht-Berücksichtigung bzw. Nicht-Erfüllung von Berufspflichten, wie bei beharrlich falscher Verwendung von irreführenden Briefköpfen.

Große Mädchen in der Anwaltschaft dürfen sich also (un)beanstandet weiter eines irreführenden Briefkopfes bedienen, obwohl z.B. die „Aufbrauchfrist“ ohnehin längst vorbei sein dürfte und ohnehin die (Köpfe der) Briefe und HTML-Emails mittels eines Textverarbeitungsprogramms on the fly produziert werden.



Hinweise auf eine Zulassung bei den örtlichen Gerichten sind demnach also sachlich unzutreffend und müssen daher ebenso nur für RechtsanwÄLTE unterbleiben, wie der Hinweis, bei allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten zugelassen zu sein.


Der Hinweis auf eine Vertretungsberechtigung oder Postulationsfähigkeit bei allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten ist zwar sachlich zutreffend, stellt nach in der Rechtsprechung vertretener Auffassung jedoch eine irreführende Werbung mit einer Selbstverständlichkeit für Männer dar.

Zur männlichen Begründung wird angeführt, dass die angesprochenen Verkehrskreise durch einen entsprechenden Hinweis zu der fehlerhaften Vorstellung gelangen könnten, dass Rechtsanwälte mit entsprechendem Hinweis auf die Vertretungsberechtigung mit Befugnissen ausgestattet sind, welche nicht alle RechtsanwältE besitzen. Bei Rechtsanwältinnen ist das „natürlich“, gesetzlich, bio-logisch gaaaaanz anders.

  • LG Dresden, Urteil vom 05.09.2008, Az. 42 HK O 227/08
  • LG Frankenthal, Beschluss vom 06.06.2008, Az. 3 O 238/08
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 20.02.2008, Az. 3 O 233/08
  • OLG Saarbrücken, Beschluss vom 30. 11. 2007, Az. 1 W 193/07 zur Erklärung „zugelassen am OLG und LG Dresden”, welches die Erheblichkeit des Wettbewerbsverstoßes lediglich daran scheitern ließ, dass der Briefkopf mit den streitgegenständlichen Ausführungen zur Zulassung nur sieben Tage nach Inkrafttreten der Neuregelung der Anwaltszulassung am 01.06.2007 verwendet worden war und der betreffenden Rechtsanwaltskanzlei für diesen kurzen Zeitraum eine Aufbrauchfrist hinsichtlich seiner Briefbögen zuzubilligen war.



Wir schreiben zwar inzwischen August 2009, sind aber von einer GLEICHberechtigung bzw. GLEICHverpflichtung noch lange entfernt.

Bis dahin können wir nicht klagen – oder gar die BRAK anrufen … .

BERUFSREGELN DER RECHTSANWÄLTE

DER EUROPÄISCHEN UNION


5.8

Rechtsanwälte müssen ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten aufrechterhalten und ausbauen unter Berücksichtigung der europäischen Dimension ihres Berufes.

§ 25 Beanstandungen gegenüber >>Kollegen<<

Will ein Rechtsanwalt einen anderen Rechtsanwalt darauf hinweisen, dass er gegen

Berufspflichten verstoße, so darf dies nur vertraulich geschehen, es sei denn, dass die Interessen des Mandanten oder eigene Interessen eine Reaktion in anderer Weise erfordern.

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Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen in der Statistik 1950: 12.644 – 2009: 150.375

Sowas (>>>>>>>>>1, 2, 3 >>>>) kommt von sowas (auf die Charts klicken):

Relative Größe der Fachanwaltschaften im Jahr 2007: für Familienrecht 24,8%. Es gibt zwar keine Familien mehr …, aber immer mehr FachanwältINNEN für Familienrecht.

Okay, es gibt ja auch immer mehr Kochsendungen und immer mehr Fertiggerichte, die man beim Anschauen dann verzehren kann… .

Noch 1950 lag die Anwaltsdichte auf dem damaligen Bundesgebiet bei 4934 Bürger pro Rechtsanwalt, inzwischen sind wir bei 561 BpR an- bzw. auf 561 runtergekommen… .





Zahl der in Deutschland zugelassenen Anwwälte und -innen 1950: 12.644 2009: 150.375



Quellen: Statistisches Jahrbuch der Anwaltschaft 2007/2008, Statistisches Bundesamt, divers.

Aber uns geht’s ja noch Gold mit 561 BpR (im Bundes-Durchschnitt/Rheinland-Pfalz 2006: 926 Einw./Anwa(e)lt(in)).

Die Trendlinie zeigt, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis wir ein Verhältnis von 1:1 erreicht haben werden. Zur Zeit (2006) liegen wir allerdinsg noch weit hinter den Spitzenreitern Liechtenstein (271,9), Vereinigte Staaten (267,2) und Spanien (266,6).

Und noch eines: Gab es 1925 mal ganze 43 Rechstanwältinnen mit einem Anteil von 0,3% (NULL Komma DREI-Prozent oder 3 PROMILLE) nehmen sich inzwischen (2007) 42.647 (zweiundvierzigtausendsechshundertsiebenundvierzig!!!!) Anwältinnen gegenseitig und ihren männlichen Kollegen die Mandate weg bzw. tragen zu einem ansteigenden Streitklima bei ständig sinkender Bevölkerungszahl in der Bundesrepublik bei. (Anteil inzwischen 29,9 %).

Bedenkt man, dass es auf der anderen Seite der Ärzteschaft zunächst gelungen ist, durch einen künstlichen Numerus Clausus die Zahl (das ANgebot) der neuen Ärzte und Ärztinnen begrenzt zu halten (bei gleichzeitig größer werdender Nachfrage (==>Alter und Anteil der Alten der Bev.), dass inzwischen im Osten die Hausärzte und -innen ausgehen, sollte vielleicht die ein oder andere unnötige Anwältin mal über eine (noch rechtzeitige) Umschulung nachdenken.

Anwaltsdichte in Europa:

http://familienanwaelte-dav.de/downloads/newsletter/news-0406.rtf

BRÜLLEND komisch:


So wird’s erträglicher, denkt man/frau sich wohl bei der BRAK!!!

Mag es auch ein Geheimnis für „Jugend forscht“ bleiben, was mit „Reihe 1“ gemeint sein soll, so ist es natürlich nur allzu köstlich zu sehen, wie man den exponentiellen Anstieg bei der BRAK optisch staucht, indem man auf der X-Achse zunächst als „Maß“ 5 Jahre nimmt und dann „fließend“ auf 1 Jahr wechselt!!! – so wirkt es (zufällig????) wie ein linearer Anstieg statt exponentiell.

http://209.85.129.132/search?q=cache:0m23u3HmntEJ:www.brak.de/seiten/pdf/Statistiken/GesamtzahlenRAeGrafik.pdf+rechtsanw%C3%A4lte+zahl+ststistik&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=at

Als PDF auch noch das Ganze:

http://www.brak.de/seiten/pdf/Statistiken/GesamtzahlenRAeGrafik.pdf

Solche „Fehler“ machen wir natürlich nicht!

SIEHE OBEN: Objektive Charts.

Die Zahlen bis 2007 z.B. vom Beck-Verlag zum Selbststricken:

Auch hübsch:

„Diese Zahlen sind das Erste, was wir in unserer Kanzlei Referendaren und Bewerbern zeigen, um ihnen die Konkurrenzlage klar zu machen; etliche Berufseinsteiger haben nämlich immer noch eine unrealistische Erwartungshaltung. Besser wäre natürlich, wenn man bereits den Jurastudenten im ersten Semester diese Statistik in die Hand drücken würde. Ich will niemandem das Jura Studium vermiesen.“ in: Der Rechthaber



und neu hier:

http://www.rechthaber.com/zu-viele-anwaelte/

Na dann, liebe Rechtsanwältinnen Irmgard Jacoby, Katrin Munsch und Alexandra Fischer-Horn, …

dann kann es ja jetzt losgehen.
Da war zwar jemand schneller – Kompliment! – und das Ding heißt zwar Anwaltsnote, aber natürlich sind auch nach dem Gleichheitsgrundsatz Rechtsanwältinnen gemeint..

Ich wünsche dann mal viele schöne Einträge und Erfahrungsberichte:

http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2008/06/9-uf-116-08-ach-wissen-sie.html

Anwaltsnote.de

Nach rund neun Monaten Entwicklungsarbeit startet jetzt das Mandanten-Portal anwaltsnote.de 70 % der Rechtssuchenden finden den Anwalt über Empfehlungen. Dies ist grundsätzlich nicht schlecht. Problem hierbei ist nur, dass ich nicht weiß, ob der Anwalt auch in meiner Rechtsangelegenheit kompetent ist. Weiterhin kann die Empfehlung aus Gefälligkeit zum Anwalt ausgesprochen worden sein. Um eine objektive Empfehlung zu erlangen kann nun das neue Portal genutzt werden.
Anwaltsnote bringt Transparenz in den Anwaltsmarkt! Das Portal bietet eine intelligente Suche nach Rechtsanwälten und erstellt Anwaltsranglisten innerhalb von Tätigkeitsbereichen. Mandanten bewerten die Rechtsanwälte und beschreiben Ihre Erfahrung mit dem Service des Rechtsanwalts. Rechtssuchende können bei Anwaltsnote auch Rechtsfragen stellen und diese von Anwälte beantworten lassen. Anwaltsnote stellt den Rechtsanwälten ein kostenloses Profil zur Verfügung, um potentiellen Mandanten Tätigkeitsbereiche, Qualifikationen und Services aufzuzeigen. (…)

Dann kann es sich bei der Richter(-innen) und Staatsanwältedatenbank bzw. -benotung ja nur noch um Minuten handeln. Zwar kann man sich die ja nicht aussuchen, aber man erfährt wenigstens, ob eine kleine Salesch oder ein Barnabas Schill in ihm/ihr steckt – und insbesondere auf wen man sich bei deutschen Familiengerichten und OLG (siehe Naumburg und Straßburger Rüge bzw. strafrechtliche Klageerhebung GEGEN die Familienrichter) so einzustellen hat.