Sorgerecht/Umgangsrecht/Familienrecht: Nach Cochem Germany’s next … Frankfurter Kooperations-Modell

Es sind zwei Geschichten. Zumindest hört es sich so an, wenn Herr G., der 36-jährige Vater, und Frau G., die 33 Jahre alte Mutter, über ihre beiden Töchter sprechen. Eine gemeinsame Geschichte wird daraus nicht mehr werden, denn die Eltern ließen sich vor fünf Jahren scheiden und leben in verschiedenen Städten. Aber ein einvernehmliches Sprechen über die Kinder, über Wochenenden und Urlaubszeiten ist seit einigen Monaten wieder möglich. Beratungsgespräche beim Caritasverband entschärften die bestehenden Konflikte.
[…]Frankfurter Kooperationsmodell
Pilotprojekt soll Scheidungskindern helfen
Von Susanne Schmidt-Lüer

Im Zuge unserer Magisterarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde eine Studie zur Cochemer Praxis in ausgewählten Städten und Regionen Mitteldeutschlands durchgeführt. Dem empirischen Teil der Arbeit geht eine theoretische Auseinandersetzung zu verschiedenen Aspekten der Thematik Kinder und Eltern in Trennung und Scheidung voraus. Die umfangreiche Studie, in der die am Modell beteiligten Professionen befragt wurden, befasst sich mit obengenannten Aspekten und versucht aufzudecken, wie sie in der Cochemer Praxis verhandelt werden.

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Amtsgericht Lehrte: Lehrter Cochemer Modell:

Das „Lehrter Cochemer Modell“ ist ein interprofessionelles Arbeitsbündnis derjenigen Berufsgruppen, die in Lehrte mit Eltern und Kindern im Bereich Familienkonflikt arbeiten. Es gründet sich auf die gleichberechtigte Einbeziehung aller beteiligten Professionen. Beteiligt sind FamilienrichterInnen?, RechtsanwältInnen?, VertreterInnen? der Jugendämter, VerfahrenspflegerInnen?, die nach dem künftigen Recht Verfahrensbeistände heißen werden, psychologische Sachverständige, BeraterInnen/PsychotherapeutInnen aus den Beratungsstellen und psychotherapeutische Praxen.

Das „Lehrter Cochemer Modell“ versteht sich als „lernendes Projekt“. Die beteiligten Berufsgruppen bleiben im Rahmen etwa vierteljährlich stattfindender Arbeitskreistreffen kontinuierlich im Gespräch über ihre Erfahrungen und Sichtweisen und entwickeln gemeinsam, wie das Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen im gerichtlichen Verfahren gestärkt werden kann.

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Familienrecht: Die GWG und die Kammer des Schreckens

Schön, dass da mal endlich jemand mit der Machete in den Dschungel der familienrechtlichen Gutachten reinhaut und dem Wildwuchs Einhalt gebietet. Allein die Frage sei erlaubt, warum es so lange dauert(e) udn auch warum die Revolution über einen Ausschuss bzw. den Landtag kommt.
Man darf gespannt sein, welche Bundesländer und wann folgen werden.
Was ist eigentlich so schwer daran, Standards für „wissenschaftliche Gutachten“ in Gesetzesform zu gießen udn beispielsweise Negativerklärungen der zu bestellenden Gutachter z.B. über Angehörigkeit zur Scientology, NLP oder sonstigen Modeschmonzes im Bereich der Psychologie von VORNEHEREIN und richterunabhängig einzufordern.
(„Irr“-„witzige“ Beispiele bis hin zu eigenem Prozess wegen seiner Seite bei Peter Thiel http://www.system-familie.de/. Leider entspricht die Seite formal nicht dem inhaltlichen Standard >>>Scrollen bis etwa zur Mitte der Seite. Empfehlung zur gleichzeitigen Pediküre, da sich in manchen Fällen die Fußnägel von selbst nach oben stellen… )

Familien in Gefahr – Kinder in Not

Kommerzialisierung der Familienjustiz – Gutachter missbrauchen Monopolstellung – Skrupelloses Abzocken der Eltern – Unabhängige „Kammer für Gerichtspsychologie“ gefordert“

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1.7 Millionen minderjährige Kinder betroffen

Jährlich werden 5,5 Milliarden Euro an Familiengerichten verstritten

GWG-Gutachter mit Monopolstellung in Bayern

Qualität der GWG-Gutachten bereits 2001 kritisiert

Über zwei Dutzend Petitionen gegen die GWG im Bayerischen Landtag

Mindeststandards für Gutachten im Sorgerechtsstreit

Bayerisches Justizministerium soll Vorschlag einer „Kammer für Gerichtspsychologie“ prüfen

GWG kassiert mindestens 40% der Gutachter-Honorare

Gutachterkosten bis zu 25.000 Euro!


Eltern werden kriminalisiert, Kinder traumatisiert

Richter brauchen qualifizierte Gutachter

Innerhalb weniger Wochen erhielt der Initiator dutzende und zum Teil ungeheuerliche Fälle von betroffenen Eltern, die durch Gutachten der GWG und durch fragwürdige Entscheidungen der Gerichte und Jugendämter verursacht wurden. Sowohl Anwälte als auch Psychologen beklagen die momentane Rechtssituation in Deutschland. Daher wurde auf der Pressekonferenz am 17. Juli 2008 ein 12-Punkte-Katalog vorgestellt, mit dem die bestehende Unrechtssituation verbessert werden soll. Unter anderem wird gefordert:

„Für die Qualitätssicherung und sachgerechte Durchführung von psychologischen Gutachten ist es dringend erforderlich, die bisherige Regelung in den §§ 407a bis 412 ZPO (Zivilprozessordnung) zu verbessern und dabei sowohl die Tätigkeit als auch die Voraussetzungen zur Ausübung der Tätigkeit genauer zu definieren, wie es bei Ärzten oder Anwälten geltende Praxis ist.“

In Zukunft sollten die Gutachter eine Approbation (Zulassung) besitzen, die sie von einer „Kammer für Gerichtspsychologie“ erhalten. Sie überwacht die Einhaltung der Qualitätsstandards. Eine Einrichtung dieser Art, würde der fortschreitenden Kommerzialisierung der Familiengerichte Einhalt gebieten. Sie ist sowohl im Sinne der Eltern, als auch im Interesse der Richter, die auf qualifizierte und objektive Gerichtspsychologen angewiesen sind.

Gesetzgeber muss Familien schützen

Natürlich müsste der Gutachter für seine Tätigkeit selbst verantwortlich sein und dafür haften. Wird sein Gutachten von einer Beschwerdeinstanz für nicht tauglich oder befangen erklärt, sollte für dieses Gutachten kein Honorar verlangt werden dürfen. Würden allein diese Reformpunkte umgesetzt, wäre dem Missbrauch und der Geschäftemacherei schnell ein Ende gesetzt.

Der Gesetzgeber darf nicht länger zusehen, wenn an Familiengerichten nicht mehr „im Namen des Volkes“, sondern „im Namen der GWG“ geurteilt wird. Er ist dringend aufgefordert, Eltern und Kinder durch die vorgeschlagene Maßnahmen vor den vorherrschenden Praktiken zu schützen. Er erfüllt damit Artikel 6 des Grundgesetzes zum Schutz von Ehe und Familie.

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Bedarfskontrolle: In Aachen wird am häufigsten geschieden

In Aachen wird am häufigsten geschieden

Scheidungen – Aachen liegt an der Spitze / Kassel bildet das Schlusslicht im Trennungs-Ranking der Großstädte

Trennung: In Aachen wird am häufigsten geschieden

Hamburg – Aachen ist die deutsche Scheidungs-Hauptstadt. Das hat das Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ (Ausgabe 10/2009, EVT 16.09.2009) bei einer Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes festgestellt. Im vergangenen Jahr kamen danach in der alten Kaiserstadt auf 1000 Einwohner mehr als 4 Ehetrennungen. 300 Kilometer weiter westlich, in Kassel, lag die Quote nur bei 1,38 Scheidungen pro 1000 Einwohner.

Wie viele Ehen in einer Stadt geschieden werden, ist nach den Erkenntnissen von Experten von verschiedenen Faktoren abhängig. So spielen religiöse und kulturelle Gründe dabei eine zentrale Rolle. „Umso mehr ein traditionelles Familienbild vorherrscht, desto weniger Ehen werden auch geschieden“, sagt Eva Becker, Berliner Fachanwältin für Familienrecht und Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der AG Familienrecht im Deutschen Anwaltverein. Außerdem korreliert auch die Arbeitslosenquote mit der Anzahl der Scheidungen: „Kommt zum Streit in der Partnerschaft noch die Belastung einer drohenden Arbeitslosigkeit, kann die Situation zur Trennung führen“, betont die Rechtsanwältin in dem Männermagazin. Die folgende Liste zeigt das komplette Scheidungs-Ranking der größten Städte Deutschlands.

1. Aachen 4,32
2. Osnabrück 4,01
3. Mönchengladbach 3,51
4. Leverkusen 3,47
5. Oldenburg 3,44
6. Krefeld 3,23
7. Halle (Saale) 3,04
8. Oberhausen 3,02
9. Bonn 3,01
10. Mülheim (Ruhr) 2,91
11. Düsseldorf 2,89
12. Solingen 2,84
13. Kiel 2,81
13. Braunschweig 2,81
15. Hamm (Westfalen) 2,80
16. Dortmund 2,72
17. Wuppertal 2,71
18. Essen 2,67
18. Lübeck 2,67
20. Gelsenkirchen 2,66
21. Nürnberg 2,65
22. Hagen 2,64
23. Herne 2,60
24. Hamburg 2,52
25. Bremen 2,51
25. Rostock 2,51
25. Bochum 2,51
25. Duisburg 2,51
29. Bielefeld 2,44
30. Köln 2,40
31. Frankfurt (Main) 2,38
32. Magdeburg 2,35
33. Karlsruhe 2,33
34. Erfurt 2,32
35. Mannheim 2,26
36. Berlin 2,25
36. Ludwigshafen (Rhein) 2,25
38. Wiesbaden 2,17
39. Augsburg 2,16
40. Stuttgart 2,05
41. Mainz 2,03
42. Münster 2,02
43. Dresden 2,01
44. München 1,96
45. Freiburg (Breisgau) 1,64
46. Kassel 1,38

Die Zahlen geben an, wie viele Scheidungsfälle im Jahr 2008 auf 1000 Einwohner der 50 größten Städte Deutschlands entfielen. Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt. Für die 4 fehlenden Städte Chemnitz, Leipzig, Saarbrücken und Würzburg – lagen keine Daten vor.

Men’s Health / 14. September 2009

Pressekontakt
Markus Stenglein
stv. Chefredakteur/Men’s Health
Tel. 040/853303-920
E-Mail: mstenglein@menshealth.de

Men’s Health ist mit 38 Ausgaben in 44 Ländern und einer Gesamtauflage von fast 4,5 Millionen Exemplaren das größte Männer-Lifestylemagazin der Welt. Monatlich erreicht Men’s Health damit 21,2 Millionen Leser.

9 UF 116 08 – Ach wissen Sie, Rechtsanwältin und FACHanwältin für Familienrecht Irmgard Jacoby, Trier,

uns wäre so etwas peinlich. (Aber soll man schon von einer Fachanwältin erwarten, die nicht mal ihren eigenen Briefkopf wettbewerbsrechtlich richtig (ohne Abmahnung gebacken bekommt – vgl. BRAK-Mitteilung 2/2009 und jüngst LG Dresden Az. 42 HK O 345/09 – googelbar).

Schon allein von der Honorarfrage (Beratungs-, Verfahrensgebühren, Kopien, Fahrtkosten Anwältin etc. – 2 Instanzen Streitwert 3000 EURO)* her, weil die materielle Rechtsfrage(n) doch eigentlich schon vorher durch ständige Rechtsprechung klar war(en) … , wenn sich das OLG auch geschickt um das eigentliche Thema bei dieser PEPSL-(Problemerzeugende Pseudolösung)Entscheidung gedrückt hat… und nur indirekt zur Grundgesetz-Problematik (Das Kind stammt aus einer bi-nationalen, deutsch-marokkanischen Ehe und hat den deutschem Vater-Familiennamen. (plus den väterlichen Vornamen als zweiten Vornamen!). Die inzwischen deutsche Ex-Marokkanerin hat einen deutschen Ex-Syrer geheiratet, der allerdings gar nicht mal wie behauptet einen arabischen Namen trägt.) und beantragten Bevorzugung („lebt in arabischer Familie“- die es inzwischen auch nicht mehr so gibt = 2. Trennung vom 2. Mann!, der doch den Namen geben sollte !!)
Art. 3 GG:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.„) Stellung nimmt („dass die bestehende Namensverschiedenheit grundsätzlich jedes Kind trifft, das aus einer geschiedenen Ehe stammt und bei dem wieder verheirateten Elternteil lebt, der den Namen des neuen Ehepartners angenommen hat.“) .

Die mangelnde Kenntnis der ZPO (wegen des abgestrittenen, aber vorhandenen Selbstvertretungsrechts des Antragsgegners – siehe unten „Gründe“ – seitens einer FACHanwältin ) ist allerdings nur noch blamabel zu nennen !!! – siehe auch Jurisprudenz vom Hörensagen >>>>>)

Das Geld fürs Honorar hätte die streitlustige Mutter mit überbordender Allmachtsphantasie und Pippi-Langstrumpf-Syndrom („Ich mach‘ mir die Welt, so wie sie mir gefällt.“) wohl besser in die Ausbildung des Kindes gesteckt … .

Im Übrigen handelte man/frau damit auch gegen die Grundsätze des Islams (Korans (SURE 33, 4-5:

Nennt die Söhne nach ihren Vätern. Das ist gerechter vor Allah. Wenn ihr jedoch ihre Väter nicht kennt, so sind sie eure Brüder im Glauben und eure Schützlinge. Und wenn ihr versehentlich darin gefehlt habt, so ist das keine Sünde von euch, sondern (Sünde ist) nur das, was eure Herzen vorsätzlich tun. Und Allah ist wahrlich Allverzeihend, Barmherzig.



9 UF 116 08 OLG Koblenz (9. Zivilsenat/2. Senat für Familiensachen) – 9 F 124 07 AG Trier

– siehe auch FamRZ 5/2009 Seite 439


„Auf die Beschwerde des Antragsgegners wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familie(n)gerichts – Trier vom 25. Januar 2008 aufgehoben.

Die Ersetzung der Einwilligung des Antragsgegners zur Änderung des Familiennamens des Kindes XYZ in ABC wird aufgehoben.





Gründe:

Die sofortige Beschwerde ist nach §§ 621 e, 621 Abs. 1 Nr. 1 BGB [soll wohl ZPO heißen; ich bin aber auch wieder ein Pingel! – siehe auch Jurisprudenz vom Hörensagen)] statthaft und auch im Übigen zulässig. Das Recht der Eltern zur Bestimmung des Kindesnamens ist Ausfluss der elterlichen Sorge (BGH, FamRZ 2000, 94 ).

Entgegen der Auffassung der Antragstellerin konnte der Antragsgegner sich im Beschwerdeverfahren selbst vertreten, insbesondere die Beschwerde selbst einlegen. Nach § 78 Abs. 3 ZPO müssen sich Beteiligte in selbständigen Familiensachen des § 621 Abs. 1 Nr. 1 BGB
[soll wohl ZPO heißen; ich bin aber auch wieder ein Pingel! – siehe auch Jurisprudenz vom Hörensagen )] vor dem Oberlandesgericht nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

Die Beschwerde ist auch in der Sache begründet. Der Senat ist nach Einholung eine Stellungnahme des Jugendamtes und nach Anhörung der Beteiligten der Auffassung, dass die Voraussetzungen für eine Ersetzung der elterlichen Einwilligung in die Namensänderung nicht vorliegen. Die Ersetzung der Einwilligung setzt nach § 1618 Satz 4 BGB voraus, dass die Namensänderung für das Wohl des Kindes erforderlich ist. Dabei reicht es nicht aus, dass die Einbenennung dem Wohl des Kindes dient. Sie muss vielmehr unerlässlich sein, um Schäden von dem Kind abzuwenden, weil konkrete Umstände vorliegen, die das Kindeswohl gefährden. Die Ersetzung der Einwilligung ist danach nur in Ausnahmefällen vorzunehmen und setzt eine, umfassende Abwägung der Interessen der Beteiligten voraus (BGH, FamRZ 2002, 1330 ff.; OLG Hamm, FamRZ 2004, 1748 ff.; OLG Köln, FamRZ 2006, 1872; OLG Rostock, MDR 2007, 592). Die Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils zur Einbenennung kann danach nur ersetzt werden, wenn die begehrte Namensänderung für das Kind einen so hohen Nutzen verspricht, dass ein sich um sein Kind verständig sorgender Elternteil auf die Erhaltung des Namensbandes zu dem Kind nicht bestünde.

Grundsätzlich entspricht es dem Wohl des Kindes, den gleichen Namen wie die neue Familie, in der es lebt, zu tragen. Dementsprechend hat XYZ anlässlich seiner Anhörung vor dem Amtsgericht und vor dem Senat den Wunsch geäußert, keinen anderen Namen zu tragen als den seines Stiefvaters und seiner Geschwister.
[…]
Der Senat schätzt diesen Wunsch des Kindes durchaus als authentisch ein. Insofern ist dem Wunsch des Kindes eine Bedeutung beizumessen, denn der Name hat auch eine persönlichkeitsrechtliche Komponente. Andererseits ist die Kontinuität der Namensführung ebenso ein wichtiger Kindesbelang, der weit über das Kindesalter selbst hinausreicht und nicht allein aus der Perspektive der aktuellen familiären Situation beurteilt werden darf (BGH, FamRZ 2005, 889).Die Anhörung hat nicht ergeben, dass das Kind durch die Namensverschiedenheit irgendwelche Probleme hat. Soweit die Kindesmutter auf lange Wartezeiten bei der Ein- bzw. Ausreise nach Damaskus hinweist, erscheint dem Senat das nicht als erheblich.
Es ist nicht allein XYZ, der diese Wartezeiten in Kauf nehmen muss, sondern die gesamte Familie. Der Senat vermag anders als das Familiengericht auch nicht festzustellen, dass die Namensänderung notwendige Voraussetzung für die Integration des Kindes in die Familie ist. Das Kind betrachtet sich als uneingeschränkt zugehörig und wird von dem Stiefvater und den Geschwistern uneingeschränkt so behandelt. Einer weiteren Stärkung bedarf es hierzu nicht.
[…]

Der Familienname des Vaters (ist) das letzte äußere Band, welches XYZ noch mit seinem Vater verbindet.
[…] Schließlich ist auch zu berücksichtigen, dass die bestehende Namensverschiedenheit grundsätzlich jedes Kind trifft, das aus einer geschiedenen Ehe stammt und bei dem wieder verheirateten Elternteil lebt, der den Namen des neuen Ehepartners angenommen hat.
Insgesamt vermag der Senat nicht festzustellen, dass die Einbenennung des Kindes in der beantragten Form zu seinem Wohl im Sinne von § 1618 BGB erforderlich ist.


War da nicht noch eine Kleinigkeit? Richtig:

Der Koran – Das heilige Buch des Islams


33 Sure – Die Verbündeten (offenbart zu Medina)



[4] Vertraue nur auf Allah; denn Allahs Schutz genügt.[5] Allah hat nicht zwei Herzen in die Brust der Menschen (Männer) gelegt; auch hat er nicht euere Frauen, von welchen ihr euch mit der Erklärung scheidet, dass sie euch >>wie der Rücken euerer Mutter<
[5]
Nennt sie nach ihrem Vater! Das ist, so dünkt es Allah, am ehesten gerecht gehandelt (aqsatu). Wenn ihr aber nicht wißt, wer ihr Vater ist, sollen sie als eure Glaubensbrüder und Schutzbefohlene (mawaalie) gelten. Und es ist keine Sünde für euch, wenn ihr etwas (Derartiges) versehentlich tut, sondern nur, wenn ihr es vorsätzlich tut. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Übertragung von Ludwig Ullmann Goldmann Verlag, München 1959 Seite 338

oder:
http://www.koransuren.de/koran/sure33.html


[4] Dieu ne loge pas deux cœurs au-dedans de l’homme, non plus qu’Il ne fait vos mères des épouses que vous répudiez par assimilation de vos rapports à l’inceste ; non plus qu’Il ne fait vos fils de ceux que vous adoptez : ce n’est là que langage à vous, sortant de votre bouche, quand Dieu seul dit le Vrai et guide sur le chemin.

[5] donnez-leur le nom de leur père : c’est plus équitable auprès de Dieu ; si vous ignorez leur père, qu’on les tienne pour vos frères en religion ou pour vos clients. Toutefois nul blame à vous de l’erreur commisse mais seulement de ce qu’aurait délibéré votre cœur.

[6] Dieu est Tout pardon, Miséricordieux.

SOURATE XXX III

Le Coran – Essai de Traduction par Jacque Berque – Edition revue et corrigée – La Bibibliothèque spirituelle – Editions Albin Michel, 1995 (prémière edition : èditions Sindbad, Paris 1990)


Da soll noch jemand sagen, er sei mit unserer Rechtsordnung und den europäischen Menschenrechten vereinbar.




*
Der Kanzlei
herzlichen Dank für den Deep-Link und das ins Internet gestellte Material zur Gebührenberechnung.







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Wikio - Top Blog

frisch gebloggt



Inflation der Fachanwältinnen

Die Zahl der Fachanwältinnen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Die Branche befürchtet bei zu vielen Titelträgerinnen aber einen Wertverlust der Spezialausbildung.

http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2008/06/9-uf-116-08-ach-wissen-sie.html


FTD online 17.03.2008


Und die FAZ (online) zieht am 25.03.2008 nach:

Rechtsanwälte

Ein Fall für Spezialisten


Von Melanie Amann


>>Ein Verkehrsunfall, eine Kündigung, ein Testament oder Nachbarstreit – alles Fälle für den Rechtsanwalt. Aber bitte nicht alle für denselben Anwalt. Ein echter Kenner, am besten ein Spezialist, soll den Fall übernehmen. Das wünschen sich die Deutschen, glaubt man einer Studie des Soldan-Instituts für Anwaltsmanagement. In einer Umfrage des Instituts, das sich vor allem mit „Anwaltsforschung“ beschäftigt, gaben 2007 rund 80 Prozent der Befragten an, für sie sei die Spezialisierung eines Anwalts ein „sehr wichtiges Auswahlkriterium“.<<