Neues Baby FamFG zum 01.09.2009 ? Wieder nur ein Mädchen?

Nein! Bei Umgangsverweigerung

Haftstrafe für Mütter

Künftig können getrennt lebende Väter den Kontakt zu ihrem Kind stärker einfordern. Der Mutter, die den Umgang (in der Regel noch als Alleinsorgerechtigte) sabotiert, droht sogar das Gefängnis.

Na, vielleicht bekommen wir ja jetzt dadurch auch bald skandinavische (kanadische) Bildungsverhältnisse, wo Haftandrohungen (die gerade in skandinavischen Ländern auch an Müttern vollzogen wurden!) dazu führten, dass die Länder im P.I.S.A.-Ranking nach vorne kamen. da mehr Kinder ihre Väter wirklich sahen und sehen.

Eine kostengünstigere Alternative für den Staat, als die hierzulande angestrebte männliche Fremdbetreuung in KITAS, KIGAS, Grundschulen etc. auf Pump zu finanzieren… .

Mal darüber nachdenken … und abwarten …. .

Vielleicht ist ja dann auch endlich bald Schluß mit dem „männlichen Zeugngsstreik“: >>>>>

Nicht nur französische Männer scheinen aus ihrer selbstverschuldten Unmündigkeit, ihrem zwei Generationen dauernden Tiefschlaf erwacht. Noch reiben sie sich verschlafen die Augen. Doch die Zeit scheint reif. – Gerade nach den Debakeln der Landtagswahlen. Die Fragebogen-Aktion der „vaeterpolitik.de“ gewinnt offensichtlich an Fahrt, wie die „panikartigen“ Rückläufe gerade der letzten Tage zeigen… 😉

Pressemitteilung des Bundesvereins zur Reform im Familienrecht ab 01.09.09
Chancen für Trennungskinder nutzen!
Am 01.09.2009 tritt das neue Verfahrensgesetz für familienrechtliche Angelegenheiten (kurz: FamFG) in Kraft. Darauf weist der bundesweit agierende Verein „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ (VAfK) hin. Das neue Gesetz betrifft unter anderem Verfahren um elterliche Sorge und Umgang mit Kindern bei Trennung und Scheidung. Die Verfahren sollen beschleunigt und die Rechte der Kinder gestärkt werden. So soll eine Anhörung aller Beteiligten binnen eines Monats seit Antragstellung geschehen. Der Richter hat im Regelfall eine neutrale Person zu ernennen, die die gerichtlichen Interessen des Kindes an Stelle des betreuenden Elternteils vertritt (Verfahrensbeistand). Um die praktische Durchführung von gerichtlichen Umgangsregelungen zu gewährleisten, kann ein Umgangspfleger ernannt werden. Flankiert werden diese Vorschriften durch Änderungen bei den Zuständigkeits- und Vollstreckungsregelungen. Beispielsweise ändert sich nicht mehr in allen Fällen der Gerichtsort bei einseitigem Wegzug eines Elternteils mit dem Kind ohne Einverständnis des anderen Elternteils. Durch die Verhängung sogenannter Ordnungsmittel kann das Gericht schließlich Fälle von hartnäckiger Umgangsverweigerung leichter als bisher sanktionieren. [mehr]

„EIGENLOB“ Zypries – BMJ: Am 1. September 2009 treten wichtige Änderungen im Familienrecht in Kraft. [mehr]
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) vom 17. Dezember 2008 (BGBl I S. 2586) [mehr]
Die Welt: Familiengericht – Werden Scheidungen jetzt fairer? [mehr]
Main Post: Richter kann Konfliktlösung verordnen [mehr]
RP: Neue Regeln für Ehescheidungen [mehr]

Bei Umgangsverweigerung

Haftstrafe für Eltern

Künftig können getrennt lebende Elternteile den Kontakt zu ihrem Kind stärker einfordern. Dem Elternteil, der den Umgang sabotiert, droht sogar das Gefängnis. VON CHRISTIAN RATH[…TAZ 01.09.2009 online]

25.000 Betroffene: Wenn Väter entsorgt werden
Viele Väter müssen ohne ihre Kinder leben. Weil vor allem die Kinder unter dem Verlust leiden, fordern Selbsthilfegruppen nun neue Standards.

Wenn er wenigstens wüsste, dass es irgendwann ein Happy End gibt, dann wäre alles leichter, sagt Peter Witkowski. Doch diese Sicherheit gibt es nicht, und so bleibt ihm nur der Kampf um seine Tochter. Hannah (Name von der Redaktion geändert) ist jetzt neuneinhalb Jahre alt. Seit beinahe fünf Jahren hat Peter Witkowski sie nicht mehr gesehen, hat sie nicht mehr in den Arm nehmen, nicht mehr drücken oder mit ihr spielen können. Witkowski erinnert sich an die Trennung im Jahr 2004 nach der seine Exfreundin einen neuen Mann kennengelernt hatte. Plötzlich eröffnete sie ihm: „Hannah hat jetzt eine neue Familie. Sie will bei uns bleiben und dich nicht mehr sehen.“ Die Worte erschüttern den Mann bis ins Mark – auch wenn er sich bis heute sicher ist, dass alles gelogen war. „Hannah hätte garantiert gewollt“, so der 41-Jährige. Witkowski schaltet das Jugendamt ein, zieht vor Gericht. Ein erster Beschluss: Alle zwei Wochen darf Hannah für drei Tage und zwei Nächte zu ihm. [mehr]

Hamburger Abendblatt: Schluss mit dem Egoismus der Eltern [mehr]
Hamburger Abendblatt: Film und Diskussion zum Thema [mehr]

Väter würden sich gern mehr um die Kinder kümmern

Eine Mehrheit von Deutschlands Vätern hält die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin für schwierig. Wie aus einer gestern vorgestellten Studie hervorgeht, halten drei von vier Befragten es für selbstverständlich, sich in die Kinderbetreuung einzubringen. Rund 59 Prozent der Väter haben aber Angst, dass eine Elternzeit zu erheblichen finanziellen Einbußen führt. Fast jeder dritte Vater befürchtet Nachteile für sein berufliches Fortkommen. Das Institut Forsa befragte im Auftrag der KKH-Allianz bundesweit 501 Väter. Nach den Angaben würden zwei von drei Vätern gerne mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Jeder zweite Vater wäre bereit, dafür vorübergehend seine Arbeitszeit zu reduzieren. Schon jetzt unternähmen zwei von drei Vätern mindestens einmal in der Woche etwas alleine mit ihren Kindern. Jeder zehnte Vater tue dies jeden Tag, sechs Prozent dagegen „eigentlich nie“. [mehr]

DailyNet.de: Zwei von drei Vätern wünschen sich mehr Zeit mit ihren Kindern [mehr]

Pressemitteilung des Bundesvereins Väeraufbruch für Kinder
Deutschland benachteiligt unterhaltszahlende Väter

Die steuerliche Benachteiligung von Vätern nach Trennung und Scheidung wird in Deutschland allzu oft verschwiegen. Obwohl der deutsche Staat, im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern, die höchsten Unterhaltsregelsätze zu Grunde legt, werden von Trennung und Scheidung betroffene Väter steuerlich massiv benachteiligt. Dies gilt auch bei „gemeinsamer elterlichen Sorge“, unabhängig von Umgang und Unterhalt. Den Steuervorteil erhält die Ex-Frau, bei der das Kind gemeldet ist. Ungleichstellungen wurden z.B. bei der Familienrechtsreform 1998 verursacht und nach deren Inkrafttreten nicht mit dem Steuerrecht abgeglichen. Dem unterhaltszahlenden Vater wird nach der Trennung zusätzlich zum Mehraufwand des Umgangs (Fahrtkosten, Kleidung, Essen, Wohnraum, Heizung, Strom, Wasser, etc) und den hohen Unterhaltsbelastungen, obendrein noch die Steuerklasse 1 aufgebürdet. Die Steuerklasse 1 erhalten in Deutschland ledige Personen OHNE Umgangs- und Unterhaltsverpflichtungen. Durch die steuerliche Ungleichbehandlung wird dem Unterhaltszahler verwehrt, die gleichen Abzüge geltend machen zu können, wie sie die Ex-Frau – aufgrund des bei ihr gemeldeten Kindes – unter Steuerklasse 2 geltend machen kann. [mehr]

Neues FamFG ab 01.09.2009: SchoSchei? WELT: Wer’s glaubt wird selig.

Neues Gesetz

Familiengericht – Werden Scheidungen jetzt fairer?

Von Stefan Noack 28. August 2009, 18:33 Uhr

Mit der Schaffung des „großen Familiengerichts“ sollen juristische Streitigkeiten in Familien in Zukunft mit weniger Aufwand geregelt werden. Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) lobt die am 1. September in Kraft tretenden gesetzlichen Änderungen als „fair“. Experten zeigen sich skeptisch und warnen. [weiter >>>>>>>>>> >…]


Zur Vergangenheitsbewältigung bei der Abschiedsfeier von den „Dschungelbüchern“ empfehlen wir Filme wie

Schonende Scheidung? Durch neues Recht/Gesetz?

Die Anwälte/-innen bleiben doch im Ring, oder?

😉

„Scheidungsanwälte – der Schimmelpilz unterm Abschaum
Julianne Moore und Pierce Brosnan in der Beziehungskomödie „Laws of Attraction – Was sich liebt, verklagt sich“
Birgit Walter

Es soll vorkommen, dass sich Menschen einvernehmlich scheiden lassen. Sie einigen sich friedvoll über Ehegatten- und Kindesunterhalt, Sorgerecht und Zugewinnausgleich, leben gesittet zehn Monate getrennt und reichen dann erst ihren Scheidungsantrag ein. Sie ziehen gar eine Online-Scheidung in Betracht – das gilt als besonders sparsame Variante. Aber bitte, was kann das für eine Scheidung werden?“[Berliner Zeitung 16.06.2005…]


Eigenlob BMJ: "Zypries: Bausteine für ein modernes Familienrecht"

Da hilft wohl nicht mal mehr Brise ONE touch. Das müssen schon zwei, drei touches mehr sein. Wir nehmenSummer Bouquet“:

Zypries: Bausteine für ein modernes Familienrecht

Berlin, 28. August 2009

Am 1. September 2009 treten wichtige Änderungen im Familienrecht in Kraft.

„Unsere Reformen beim Versorgungsausgleich und beim Zugewinnausgleich sorgen für eine gerechte Vermögensverteilung bei der Scheidung. Außerdem bekommen wir ein modernes Verfahrensrecht für alle Familiensachen und für die Materien der freiwilligen Gerichtsbarkeit – also etwa für Betreuungs-, Unterbringungs- und Nachlasssachen. Damit kommen – nach der bereits Anfang 2008 in Kraft getretenen Unterhaltsrechtsreform – weitere große Bausteine für ein zeitgemäßes, verlässliches und praktisch handhabbares Familienrecht“, sagte Bundesjustizministerin Zypries.

Zu den Vorhaben im Einzelnen:

  • Am 1. September 2009 tritt die Strukturreform des Versorgungsausgleichs in Kraft. Ziel des Versorgungsausgleichs ist, bei der Scheidung alle in der Ehe erworbenen Rentenanrechte hälftig zu teilen. Bisher kam es oft zu ungerechten Teilungsergebnissen, insbesondere zu Lasten der Frauen. Auch konnten betriebliche und private Versorgungen oft nicht zeitnah zur Scheidung aufgeteilt werden. In Zukunft wird jedes in der Ehe aufgebaute Versorgungsanrecht im jeweiligen Versorgungssystem hälftig geteilt. Vorrangig kommt es zur „internen Teilung“, bei der jeder sein eigenes „Rentenkonto“ erhält, also einen eigenen Anspruch gegen den jeweiligen Versorgungsträger. Darüber hinaus ist das neue Recht übersichtlicher, verständlicher und vereinbarungsfreundlicher. (Mehr…)
  • Auch die am 1. September 2009 in Kraft tretenden Änderungen des Zugewinnausgleichs- und Vormundschaftsrechts dienen der Verteilungsgerechtigkeit bei der Scheidung. Grundgedanke des Zugewinnausgleichs ist, den während der Ehe erzielten Vermögenszuwachs zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten zu verteilen. Um dies noch zuverlässiger zu erreichen, wird dem Beiseiteschaffen von Vermögenswerten nach der Trennung durch verschiedene Maßnahmen ein Riegel vorgeschoben. Außerdem wird künftig umfassend berücksichtigt, ob ein Ehepartner mit Schulden in die Ehe gegangen ist und ob diese Schulden während der Ehezeit beglichen wurden. (Mehr…)
  • Die Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit wird ebenfalls am 1. September 2009 in Kraft treten. Sie fasst das gerichtliche Verfahren in Familiensachen und in den Materien der freiwilligen Gerichtsbarkeit – also etwa Betreuungs-, Unterbringungs- und Nachlasssachen – erstmals in einer einzigen Verfahrensordnung übersichtlich zusammen. Die durch Ehe und Familie sachlich verbundenen Streitigkeiten werden künftig beim so genannten Großen Familiengericht gebündelt. Das Vormundschaftsgericht wird aufgelöst, seine Aufgaben vom Familiengericht und vom Betreuungsgericht übernommen. Überdies wird der Kinderschutz im gerichtlichen Verfahren ausgebaut, indem beispielsweise die Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der betroffenen Kinder weiter gestärkt werden. (Mehr…)

Das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) vom 17. Dezember 2008 (BGBl I S. 2586) wurde bis zum Inkrafttreten mehrfach geändert. Eine Textfassung mit Stand 1.9.2009 finden Sie hier.

http://www.bmj.de/enid/852f6ba62ae51d624d5c2ef6f3bd59d9,921c166d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323036/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html