Deutsche Rückzugsgefechte: Kachelmann, Dr. f.g. zu Guttenberg und BILD, „das Volk“ (das zahlende) – und RA Franz, der „Verteidiger der Nebenklägerin“ – „Fake as fake can“

DISCLAIMER: Hiermit geben wir ausdrücklich KEINE Ehrenerklärung ab, dass wir diesen Beitrag ganz alleine gebloggt haben, noch dass das wir alle Fund- und Verluststellen kenntlich gemacht haben, kenntlich machen noch je kenntlich machen werden, geben den nie beantragten und auch nie geführten Titel Dr. blog (siehe auch: TITANIC „Die neuen Titel sind da!“ ) * weder hin noch her, noch den Dr. f.g. (frisch gestrichen), treten auch nicht vom Amt der „advocatussi diaboli“ (mit extra scharf!) bzw. als advocata diavoli zurück – wir denken nicht mal dran, unüberfordert wie wir sind (nebenbei an der „Weltformel“ und der „Quintratur des Kreisels“ arbeitend. Ja, wir scheißen nicht mal auf den Doktor (siehe: Post von Wagner zum  (tiefen) Fall des Dr. Juttenberg und Mr. Hype, Felix Krull, …).
Fehler sind nicht nur menschlich, sondern gelegentlich sogar übermenschlich-professorlich, wie der gute Mensch und Professor UND Experte: Prof. Dr. Henning Ernst Müller (23.02.2011, 12:45 Uhr)) vom juristischen Beck-Blog beweist.
Denn vermutlich steht das Kürzel jdl“ – das man, der Professor oder wissenschaftliche Mitarbeiter finden kann, wenn er – was immer nicht nur im Blog der Rechtsanwäldin dienlich erscheint – bis zum (oft halt bitteren) Ende liest, „eher weniger“ für Gisela Friedrichsen, wie er etwas voreilig sich festlegend und faziierend behauptet. (guckst: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,745996,00.html)
Wer DAS Volk ist, bestimmt natürlich noch immer BILD. Selbst wenn es von vorneherein nicht repräsentativ war, ob bei der Online-Abbstimmung, die man seitens BILDonline gestoppt hta, nachdem gestern eine deutliche Mehrheit FÜR den RÜCKTRITT (eingefroren: 55 %, die für den Rücktritt gestimmt haben, und nur 36 %, die für seinen Verbleib votierten!) zu Guttenbergs eingetreten war, oder bei der verbleibenden Abstimmung, an der nur noch per KOSTENPFLICHTIGEM FAX und ANRUF teilgenommen werden kann. Für Leute mit Geld, mit Leute mit viel Geld und für Leute mit zu viel Geld. Wer ruft schon kostenpflichtig an, um das via BILD verkünden zu lassen, was jemand mit einem Rest Ehre im Leib ohnehin tun sollte. Und in welche Taschen fließt überhaupt das Geld der Anrufer? Springer Verlag? Oder in das Projekt von RTL II mit der ebenfalls hochwohlgeborenen Stephanie zu Guttenberg über die Hatz der vermeintlichen Kinderschänder? Während man „das Volk“ bei FACEBOOK noch (ungesteuert?) unter „Gegen die Jagd auf Theodor zu Guttenberg“ formerly known as „Gegen die Jagd auf DR. zu Guttenberg“ aufklärt, wie „das Volk“ (gelegentlich werden schon mal Kommentare gelöscht. Um aber kommentieren zu können, muss man sich anmelden, was dann so aussieht, als sei man nicht lediglich „Teilnehmer“ der Gruppe, sondern gehöre man angeblich zu den Unterstützern dieses Unsinns.) Sendungen und deren Blogs und Chats von Anne Will über Maischberger bis  Hart aber fair kapert, als sei man nicht für einen Noch-CSU-Noch-Minister, sondern für einen der Piraten-Partei.
Dieser Beitrag wurde heute Morgen vor 7 Stunden in den Blog gestellt. Schön, dass sich heute NAchmittag der SPIEGEL zufällig und natürlich nicht plagiierend das Thema aufgreift. ;-))) ) : Umfragen

Bild.de-Leser revoltieren gegen Guttenberg

Auch bei dem von BURDA (FOCUS/BUNTE) BILD wohl zu früh in die Jauche-Grube gestoßenen ANTI-GUTTENBERG, dem BILD-Gegenentwurf Jörg Kachelmann, fällt der mediale Rückzug für BILD derart schwer. Immerhin schreibt man billiger und klüger als andere Medien, die erst wieder durch Prof. Ral Höcker und Schaden klug werden, längst nicht mehr von der Schweizerin als vermeintlicher Belastungszeugin der Anklage  und „Ex-Geliebten“, sondern betitelt sie nur noch (und damit immer noch falsch – siehe bereits SPIEGEL online letzte Woche) als „Ex-Freundin“ und läßt sich andere Medien weiter die Finger verbrennen. Mehr noch, der Berg kreiste und gebar eine Maus: Aus der ehemaligen vermeintlichen Belastungszeugin der objektivsten Behörde der Mannheimer Welt, die gut sein sollte, eine an eine Vergewaltigung grenzende Erfahrung zu schildern, wurde eine (beim Foto-Shooting!) geküßte (ansonsten bleibt man weiter vage und fischt im trüben BILD „wurde grob“). http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/24/kachelmann-prozess-aussage-ex-freundin/beim-kuessen-ist-kachelmann-grob-geworden.html

Schließlich:

Vor dem Landgericht Köln fand heute die Verhandlung über die letzten drei von ursprünglich acht Aufhebungsanträgen statt, mit denen die Axel Springer AG, die Bild digital GmbH & Co. KG und die Ullstein GmbH gegen einstweilige Verfügungen vorgegangen war, die HÖCKER für den Wettermoderator Jörg Kachelmann erwirkt hatte. Dieser hatte es den Springer-Medien unter anderem verbieten lassen, Fotos zu verbreiten, die ihn im Gefängnishof der JVA Mannheim zeigten oder vermeintliche Details aus dessen Intimleben preiszugeben. Keine der acht Verfügungen wurde heute durch das Landgericht Köln aufgehoben.

Die „Serie“ ist wohl allmählich doch zu groß:

Ganz andere Medien wiederum springen sprachlich längst schon viel weiter und sprechen unbewußt-bewußt in ihren Kurzmeldungen bereits sinnig-antizipierend vom „Verteidiger des möglichen Opfers“ (Hamburger Abendblatt) bzw. „Verteidiger der Ex-Geliebten“ (Zeit). Welch ein Downgrading, welch ein bevorstehender Gesichtsverlust auch jetzt schon für den einst angeblichen „Opfer-Anwalt“ (noch bei Kerner vor fast einem Jahr, später: BILD, EMMA, Alice ungebremst bei Anne Will (ARD)), der nicht nur nicht-weißen Hemden unter der Anwaltsrobe, sondern auch dem „Weißen Ring“ nahe (zu nahe steht?)! (Heißt der bald nur noch „Grauer Ring“ auf dem Weg zum „Schwarzer Ring“ – Wegen mutmaßlicher Connection „Weißer Ring“-Seidler-Schwarzer, oder gleich Schwarzer Zirkel/Kreis)
Es kann sich also nur noch um Tage handeln, bis auch BILD anfängt ihre recht ahnungslose und schweigsam Kachelmann unterstützende (BGH-Rechtsprechung!) Kommentatorin EMMA-Alice S. zu pixeln, ihre dümmlichen Kommentare (ohnehin fäschlich als Berichte verkauft) einstellt und eine Kooperation mit dem Playboy, Hustler oder ähnlichen Produkten aus eigenem ASV-Hause eingeht und jemanden entsendet, der – wenn schon nicht von Sachverhalt, Recht und Gesetz – wenigstens von heterosexuellem Sex (eine) Ahnung hat.
Und dann noch das (nicht nur für Neu-Einsteiger, Umsteiger, Nicht-Durchsteiger, Zwischendurch-Aussteiger schöne Zusammenfassung: heute in der ZEIT-Print oder http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann )
„Dabei dürfte es kaum einen Wissenschaftler geben, dem das Wohl eines Verbrechensopfers mehr am Herzen läge als dem Professor Püschel. Sein Hamburger Institut betreibt eine große Gewaltopferambulanz, wo Misshandelte, Geschlagene und Vergewaltigte ihre Verletzungen unbürokratisch von Fachleuten dokumentieren lassen können, um so später vor Gericht ihr Recht zu bekommen.[…] Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.

http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann?page=3

– Wer hat’s erfunden, Alice, die Nicht-Abtreiberin?, EMMA?
Mal überlegen:
Ein Volk, das sich Lippen aufspritzen, Fett absaugen, Brüste und Hintern aufpimpen, Push-Up-Bhs trägt oder tragen läßt, das Cornflakes in Packungen kauft, die 30-50% größer sind als der in einer weiteren Umverpackung luftdicht verschweißte Inhalt; ein Volk, das Comedians von Pocher bis Barth Millionen in den Rachen schmeißt bzw. ins Gegenteil schiebt, während deren lustige Gagschreiber unter indischen und unteririschen Bedingungen in Backoffices gequält werden und dahinvergetieren; ein Volk, das vom Bürgermeister über Ministerpräsidenten bis zur Kanzlerin von „Ghostwritern“ geschriebene authentische Reden erträgt (Erinnert sei nur an das aus dem Zusammenhang gerissene Zitat Goethes aus dem West-Östlichen Diwan von Präs. Wulff). und jahrelang einen auch gutachterlich tätigen psychiatrischen Oberarzt Dr. Dr. Postel ( ein paar Sprachblasen des Fachidioms und ab geht die Post …>>>) nicht bemerkt haben will, hat vielleicht systemnotwendig mehr Fakes verdient, ja nötig.
Ob wir uns allerdings mit einer steigenden Zahl von FAKE-Opfern, die einen riesigen Medizin- und überbeschäftigten Justizapparat auf Trab halten, auf Dauer leisten können, darf zumindest bezweifelt werden.
*

Buchtipp: Uni-Angst und Uni-Bluff: Deutsche Bildung

Prädikat besonders wertvoll: Wolf Wagner hat mit der Neuauflage seines Buchs „Uni-Angst und Uni-Bluff“ einen genialen Wegweiser für das Studium geschrieben.
http://www.deutsche-bildung.de/…/buchtipp-uni-angst-und-uni-bluff.htmlIm Cache

  1. Akademische Rituale: Der Uni-Bluff blüht – SPIEGEL ONLINE

    28. Dez. 2006 Keinen Schimmer vom Seminarthema? Muss niemand merken. Ein paar Floskeln und Bluff-Techniken reichen. Vor 30 Jahren erschien das Buch
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,456752,00.htmlÄhnliche Seiten
  2. Interview: „Bluffen, ohne sich selbst zu bluffen“ – SPIEGEL ONLINE

    28. Dez. 2006 Ständiges Bluffen macht die Universität zu einem öden Ort
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,456760,00.htmlÄhnliche Seiten
  3. Studienanfang: „An der Universität bluffen alle“ | Studium | ZEIT

    21. Mai 2010 Die Uni schüchtert viele Studienanfänger ein. Wie sie ihre Scheu überwinden, sagt der Professor und Buchautor Wolf Wagner.
    http://www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2010/interview-bluffen
  4. Das „System Uni“ durchschauen lernen oder: Wie man sich im Studium

    21. Febr. 2011 Zur Neuauflage „Uni-Angst und Uni-Bluff heute“ gibt es bei uns noch ein Das hieraus resultierende Schein-Studium (im doppelten Sinne des
    http://www.studis-online.de › … › Uni-AngstIm CacheÄhnliche Seiten
  5. Uni-Angst und Uni-Bluff heute – Studium – Studis Online

    13. Sept. 2007 Wolf Wagner, Professor und ehemaliger Rektor der
    http://www.studis-online.de › … › MeldungenIm CacheÄhnliche Seiten
  6. Mehr Schein als Sein – Geht es ohne Bluff durchs Studium?

    5. Jan. 2007 Kann man durch ein Studium mit viel Geschick und Bluff durchkommen? Oder muss man sich alles hart erarbeiten? Ich denke, an einige Scheine
    http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/105666,0.htmlÄhnliche Seiten

Deutsche Rückzugsgefechte: Kachelmann, Dr. f.g. zu Guttenberg und BILD, „das Volk“ (das zahlende) – und RA Franz, der „Verteidiger der Nebenklägerin“ – „Fake as fake can“

DISCLAIMER: Hiermit geben wir ausdrücklich KEINE Ehrenerklärung ab, dass wir diesen Beitrag ganz alleine gebloggt haben, noch dass das wir alle Fund- und Verluststellen kenntlich gemacht haben, kenntlich machen noch je kenntlich machen werden, geben den nie beantragten und auch nie geführten Titel Dr. blog (siehe auch: TITANIC „Die neuen Titel sind da!“ ) * weder hin noch her, noch den Dr. f.g. (frisch gestrichen), treten auch nicht vom Amt der „advocatussi diaboli“ (mit extra scharf!) bzw. als advocata diavoli zurück – wir denken nicht mal dran, unüberfordert wie wir sind (nebenbei an der „Weltformel“ und der „Quintratur des Kreisels“ arbeitend. Ja, wir scheißen nicht mal auf den Doktor (siehe: Post von Wagner zum  (tiefen) Fall des Dr. Juttenberg und Mr. Hype, Felix Krull, …).
Fehler sind nicht nur menschlich, sondern gelegentlich sogar übermenschlich-professorlich, wie der gute Mensch und Professor UND Experte: Prof. Dr. Henning Ernst Müller (23.02.2011, 12:45 Uhr)) vom juristischen Beck-Blog beweist.
Denn vermutlich steht das Kürzel jdl“ – das man, der Professor oder wissenschaftliche Mitarbeiter finden kann, wenn er – was immer nicht nur im Blog der Rechtsanwäldin dienlich erscheint – bis zum (oft halt bitteren) Ende liest, „eher weniger“ für Gisela Friedrichsen, wie er etwas voreilig sich festlegend und faziierend behauptet. (guckst: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,745996,00.html)
Wer DAS Volk ist, bestimmt natürlich noch immer BILD. Selbst wenn es von vorneherein nicht repräsentativ war, ob bei der Online-Abbstimmung, die man seitens BILDonline gestoppt hta, nachdem gestern eine deutliche Mehrheit FÜR den RÜCKTRITT (eingefroren: 55 %, die für den Rücktritt gestimmt haben, und nur 36 %, die für seinen Verbleib votierten!) zu Guttenbergs eingetreten war, oder bei der verbleibenden Abstimmung, an der nur noch per KOSTENPFLICHTIGEM FAX und ANRUF teilgenommen werden kann. Für Leute mit Geld, mit Leute mit viel Geld und für Leute mit zu viel Geld. Wer ruft schon kostenpflichtig an, um das via BILD verkünden zu lassen, was jemand mit einem Rest Ehre im Leib ohnehin tun sollte. Und in welche Taschen fließt überhaupt das Geld der Anrufer? Springer Verlag? Oder in das Projekt von RTL II mit der ebenfalls hochwohlgeborenen Stephanie zu Guttenberg über die Hatz der vermeintlichen Kinderschänder? Während man „das Volk“ bei FACEBOOK noch (ungesteuert?) unter „Gegen die Jagd auf Theodor zu Guttenberg“ formerly known as „Gegen die Jagd auf DR. zu Guttenberg“ aufklärt, wie „das Volk“ (gelegentlich werden schon mal Kommentare gelöscht. Um aber kommentieren zu können, muss man sich anmelden, was dann so aussieht, als sei man nicht lediglich „Teilnehmer“ der Gruppe, sondern gehöre man angeblich zu den Unterstützern dieses Unsinns.) Sendungen und deren Blogs und Chats von Anne Will über Maischberger bis  Hart aber fair kapert, als sei man nicht für einen Noch-CSU-Noch-Minister, sondern für einen der Piraten-Partei.
Dieser Beitrag wurde heute Morgen vor 7 Stunden in den Blog gestellt. Schön, dass sich heute NAchmittag der SPIEGEL zufällig und natürlich nicht plagiierend das Thema aufgreift. ;-))) ) : Umfragen

Bild.de-Leser revoltieren gegen Guttenberg

Auch bei dem von BURDA (FOCUS/BUNTE) BILD wohl zu früh in die Jauche-Grube gestoßenen ANTI-GUTTENBERG, dem BILD-Gegenentwurf Jörg Kachelmann, fällt der mediale Rückzug für BILD derart schwer. Immerhin schreibt man billiger und klüger als andere Medien, die erst wieder durch Prof. Ral Höcker und Schaden klug werden, längst nicht mehr von der Schweizerin als vermeintlicher Belastungszeugin der Anklage  und „Ex-Geliebten“, sondern betitelt sie nur noch (und damit immer noch falsch – siehe bereits SPIEGEL online letzte Woche) als „Ex-Freundin“ und läßt sich andere Medien weiter die Finger verbrennen. Mehr noch, der Berg kreiste und gebar eine Maus: Aus der ehemaligen vermeintlichen Belastungszeugin der objektivsten Behörde der Mannheimer Welt, die gut sein sollte, eine an eine Vergewaltigung grenzende Erfahrung zu schildern, wurde eine (beim Foto-Shooting!) geküßte (ansonsten bleibt man weiter vage und fischt im trüben BILD „wurde grob“). http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/24/kachelmann-prozess-aussage-ex-freundin/beim-kuessen-ist-kachelmann-grob-geworden.html

Schließlich:

Vor dem Landgericht Köln fand heute die Verhandlung über die letzten drei von ursprünglich acht Aufhebungsanträgen statt, mit denen die Axel Springer AG, die Bild digital GmbH & Co. KG und die Ullstein GmbH gegen einstweilige Verfügungen vorgegangen war, die HÖCKER für den Wettermoderator Jörg Kachelmann erwirkt hatte. Dieser hatte es den Springer-Medien unter anderem verbieten lassen, Fotos zu verbreiten, die ihn im Gefängnishof der JVA Mannheim zeigten oder vermeintliche Details aus dessen Intimleben preiszugeben. Keine der acht Verfügungen wurde heute durch das Landgericht Köln aufgehoben.

Die „Serie“ ist wohl allmählich doch zu groß:

Ganz andere Medien wiederum springen sprachlich längst schon viel weiter und sprechen unbewußt-bewußt in ihren Kurzmeldungen bereits sinnig-antizipierend vom „Verteidiger des möglichen Opfers“ (Hamburger Abendblatt) bzw. „Verteidiger der Ex-Geliebten“ (Zeit). Welch ein Downgrading, welch ein bevorstehender Gesichtsverlust auch jetzt schon für den einst angeblichen „Opfer-Anwalt“ (noch bei Kerner vor fast einem Jahr, später: BILD, EMMA, Alice ungebremst bei Anne Will (ARD)), der nicht nur nicht-weißen Hemden unter der Anwaltsrobe, sondern auch dem „Weißen Ring“ nahe (zu nahe steht?)! (Heißt der bald nur noch „Grauer Ring“ auf dem Weg zum „Schwarzer Ring“ – Wegen mutmaßlicher Connection „Weißer Ring“-Seidler-Schwarzer, oder gleich Schwarzer Zirkel/Kreis)
Es kann sich also nur noch um Tage handeln, bis auch BILD anfängt ihre recht ahnungslose und schweigsam Kachelmann unterstützende (BGH-Rechtsprechung!) Kommentatorin EMMA-Alice S. zu pixeln, ihre dümmlichen Kommentare (ohnehin fäschlich als Berichte verkauft) einstellt und eine Kooperation mit dem Playboy, Hustler oder ähnlichen Produkten aus eigenem ASV-Hause eingeht und jemanden entsendet, der – wenn schon nicht von Sachverhalt, Recht und Gesetz – wenigstens von heterosexuellem Sex (eine) Ahnung hat.
Und dann noch das (nicht nur für Neu-Einsteiger, Umsteiger, Nicht-Durchsteiger, Zwischendurch-Aussteiger schöne Zusammenfassung: heute in der ZEIT-Print oder http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann )
„Dabei dürfte es kaum einen Wissenschaftler geben, dem das Wohl eines Verbrechensopfers mehr am Herzen läge als dem Professor Püschel. Sein Hamburger Institut betreibt eine große Gewaltopferambulanz, wo Misshandelte, Geschlagene und Vergewaltigte ihre Verletzungen unbürokratisch von Fachleuten dokumentieren lassen können, um so später vor Gericht ihr Recht zu bekommen.[…] Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.

http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann?page=3

– Wer hat’s erfunden, Alice, die Nicht-Abtreiberin?, EMMA?
Mal überlegen:
Ein Volk, das sich Lippen aufspritzen, Fett absaugen, Brüste und Hintern aufpimpen, Push-Up-Bhs trägt oder tragen läßt, das Cornflakes in Packungen kauft, die 30-50% größer sind als der in einer weiteren Umverpackung luftdicht verschweißte Inhalt; ein Volk, das Comedians von Pocher bis Barth Millionen in den Rachen schmeißt bzw. ins Gegenteil schiebt, während deren lustige Gagschreiber unter indischen und unteririschen Bedingungen in Backoffices gequält werden und dahinvergetieren; ein Volk, das vom Bürgermeister über Ministerpräsidenten bis zur Kanzlerin von „Ghostwritern“ geschriebene authentische Reden erträgt (Erinnert sei nur an das aus dem Zusammenhang gerissene Zitat Goethes aus dem West-Östlichen Diwan von Präs. Wulff). und jahrelang einen auch gutachterlich tätigen psychiatrischen Oberarzt Dr. Dr. Postel ( ein paar Sprachblasen des Fachidioms und ab geht die Post …>>>) nicht bemerkt haben will, hat vielleicht systemnotwendig mehr Fakes verdient, ja nötig.
Ob wir uns allerdings mit einer steigenden Zahl von FAKE-Opfern, die einen riesigen Medizin- und überbeschäftigten Justizapparat auf Trab halten, auf Dauer leisten können, darf zumindest bezweifelt werden.
*

Buchtipp: Uni-Angst und Uni-Bluff: Deutsche Bildung

Prädikat besonders wertvoll: Wolf Wagner hat mit der Neuauflage seines Buchs „Uni-Angst und Uni-Bluff“ einen genialen Wegweiser für das Studium geschrieben.
http://www.deutsche-bildung.de/…/buchtipp-uni-angst-und-uni-bluff.htmlIm Cache

  1. Akademische Rituale: Der Uni-Bluff blüht – SPIEGEL ONLINE

    28. Dez. 2006 Keinen Schimmer vom Seminarthema? Muss niemand merken. Ein paar Floskeln und Bluff-Techniken reichen. Vor 30 Jahren erschien das Buch
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,456752,00.htmlÄhnliche Seiten
  2. Interview: „Bluffen, ohne sich selbst zu bluffen“ – SPIEGEL ONLINE

    28. Dez. 2006 Ständiges Bluffen macht die Universität zu einem öden Ort
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,456760,00.htmlÄhnliche Seiten
  3. Studienanfang: „An der Universität bluffen alle“ | Studium | ZEIT

    21. Mai 2010 Die Uni schüchtert viele Studienanfänger ein. Wie sie ihre Scheu überwinden, sagt der Professor und Buchautor Wolf Wagner.
    http://www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2010/interview-bluffen
  4. Das „System Uni“ durchschauen lernen oder: Wie man sich im Studium

    21. Febr. 2011 Zur Neuauflage „Uni-Angst und Uni-Bluff heute“ gibt es bei uns noch ein Das hieraus resultierende Schein-Studium (im doppelten Sinne des
    http://www.studis-online.de › … › Uni-AngstIm CacheÄhnliche Seiten
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    13. Sept. 2007 Wolf Wagner, Professor und ehemaliger Rektor der
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  6. Mehr Schein als Sein – Geht es ohne Bluff durchs Studium?

    5. Jan. 2007 Kann man durch ein Studium mit viel Geschick und Bluff durchkommen? Oder muss man sich alles hart erarbeiten? Ich denke, an einige Scheine
    http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/105666,0.htmlÄhnliche Seiten

Fall Jörg Kachelmann: EMMA schafft sich ab – Alice Schwarzer schafft sich an – zwischen Wahrheit und Kaffeesatz o. Offenbarungseifer und Belastungseid



Postkarte zu „Adieu 2010, bonjour 2011“????

Update: RA Johann Schwenn heute 04.01.2011 in der FAZonline

Auch hier>>>> Ngram.google.viewer Alice Schwarzer stürzt ab, Jörg Kachelmann holt (NOCH „ganz unten“ gandenlos auf >>>>)
http://ngrams.googlelabs.com/chart?content=J%C3%B6rg%20Kachelmann%2CAlice%20Schwarzer&corpus=8&smoothing=3&year_start=1800&year_end=2000

„Vielleicht geht Ihnen aufgrund Ihrer Sexualpraktiken aber auch alles durcheinander.“[1]
oder
„Reden Sie nicht, Frau Schwarzer. Sorgen sie dafür, dass die Zahlen JETZT (31.12.2010) verteilt werden. … wenn Sie sie verteilt haben (eBundesanzeiger erst am 03.01.2011!), sagen Sie mir Bescheid. … Ich hatte Ihnen eine Wette (vor Jahresende) angeboten, Sie würden Sie nicht verteilt haben. … Gut, ich kümmer mich, wir sehen uns gleich. Kann mir mal eine(r) die Schwarzer herholen. Wir wraten noch, bis d,ie Frau Schwarzer da isch. .. Die soll den Scherbenhaufen schon selber genießen….“ [2] [3]?
Frau ist ja hin und hergerissen, wie man das Buben-, äh Lausemädchenstück anlegen soll, das Alice Schwarzer sich und uns da bis zum Ende des letzten Jahres in BILD, Blog und Bundesanzeiger geleistet hat. Allein schon das Missverständnis der sachlich und fachlich ahnungslos kommentierenden Gründerin des nach ihr („Ich könnte auch ein Schnitzel als Opfer bei BILD vertreten.“) benannten „Method Journalism“ (einer Weiterentwicklung des „method acting“ – Zitat: „Denn manchmal muss man etwas selber erleben und darf sich nicht nur mit Informationen aus zweiter Hand begnügen“, schreibt Schwarzer im Blog auf ihrer Homepage. – Abtreibung? Vergewaltigung? Selbst erlebt haben?!?!? Ah, ja. man-, äh frauchmal.), dass in jeder bösen Journalistin (also der lebenden Antithese zu Hajo Friedrichs –


wenigstens eine gute Juristin stecke, die völlig überfordert das gemeine Volk einer groß angelegten Gehirnwäsche im Falle unterzieht, soweit es Prof. Höcker zuließ (bisher dreimal Breitseite) verdient Be- und Verachtung. Wer sich allerdings, wie auch hier bei den Jurablogs mehrfach geschehen, über die tiefere Motivation der vaterlos Aufgewachsenen mehr oder weniger bekennenden Homosexuellen und so sehr Wahrheitsliebenden, dass sie gelegentlich schon mal zwei kennt, liebt und schätzt („Ich habe abgetrieben.“ – „Ich habe nicht abgetrieben.“), und den wachsenden (G)Eifer des Richter dissenden BILD-Laus-mich-Mädchens von Seite 3 bis 5 („Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht.“ – Man ist die Diekmann.) Gedanken macht, wird in den Trockengebieten beim eBundesanzeiger (staatliche Zwangsentschleierung!) vielleicht fündig. Immerhin liegen jetzt endlich nach Ablauf der Frist (31.12.2010) wenigstens mal die Zahlen der EMMA Frauenverlags mbH für 2009 vor.

Mancher man wird wohl nicht umhin können, sich diese auszudrucken und sie als Onaniervorlage zu benutzen. (Be)Sinnlichere und besonnenere Gemüter werden sich nach der Studie und dem Vergleich mit den Vorjahren sicherlich die Suada vom 22.12.2010, die wohl wie kein zweites Dokument belegt, dass auch Frau Schwarzer (inzwischen) von einem Freispruch Kachelmanns ausgeht und ausgehen muss (sonst müsste sie ja nicht selbst so dissen!), noch einmal zu Gemüte führen und sie dann zusammen mit dem im FOCUS aus dem Ermittlungsakten umgeschriebenen „Tagebuch“ (kunstvoller Arbeitstitel des findigen (fintigen?) Fundsücks: „warum.doc“) im persönlichen Ordner „Warum“ zur Wiedervorlage speichern. ……………..
Für den jüngsten Tag an dem WIKILEAKS entsprechende Dokumente online stellt und die Verschwörungstheoretiker Recht bekommen, die da behaupt(et)en, Alice Schwarzer Simone Weill und Simone deBeauvoir hätten je auf der Payroll der ehemaligen Sowjetunion gestanden, um langfristig den damaligen Klassenfeind (Deutschland, Frankreich, …) direkt (durch Gebär-Mutterverweigerung) oder indirekt (Abtreibung – Dtschld. in summa inzwischen über 4,5 Mio.!) systematisch zu entvölkern.

In den Ordner „Warum“ dürfte auch gehören, dass bereits zum zweiten Mal DER nicht „mein“)Verlag Kiepenheuer und Witsch (nicht Witch!) die Epiphanie des Werks „Der Fall Kachelmann“ von Alice Schwarzer auf einen Zeitpunkt VOR Prozessende gelegt hat (diesmal Februar 2011 -lau Amazon).

Zum Vergleich:

BILANZZSUMME in 2 Jahren nahezu halbiert:

2007 – 3.224.135,92
2008 – 2.057.422,06 (- 36,19 % zum VJ)
2009 – 1.843.012.08 (nochmal – 10,42 zum VJ)

Wertpapierbestand (damit ist NICHT das Archiv unverkäuflicher EMMA-Exemplare – siehe Chart – bzw. Langsamdreher/Bücher der AS gemeint):
2007 – 1.540.904,00
2008 – 719.848,00 (- 53,28 % zum VJ – 30 männl. geführten DAX-Werte hatten weniger Verlust!)
2009 – 100.000 (nochmal -86,11%)

also seit 2007: -93,51 % bzw. ein Rest von 6,49%

(Vielleicht schon mal allmählich an eine Umbenennung wie die Targobank denken … OMMA, Gaga, … irgenwas halt, was pflegeheimkomba, koma, kompatibel klingt-)

Und übrigens:

Auch nette Frauen bezichtigen manchmal falsch. Leider.

SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen

21-jährige bezichtigte ihren Freund der Vergewaltigung

Und übrigenst:

Auch nette Richter beugen manchmal Recht. Leider
Wegen Rechtsbeugung ist ein Freiburger Richter zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt worden. Ins Gefängnis muss er zwar nicht, da die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt wurde. Sein Amt muss er allerdings aufgeben- mit sofortiger Wirkung.

Schon wieder Baden-Württemberg?!?!?!?!??!

Und am aller Übrigensten:

Auch nette Frauen sind manchmal nicht ganz dich. Leider.
(auch und gerad, wenn sie mit „heißem Herzen“ nach Eigen“lob“ statt kühlem Verstand schreiben…)


http://www.bild.de/BILD/news/2010/12/22/alice-schwarzer/kachelmann-ist-sein-eigenes-opfer.html

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UPDATE:

Kachelmann-Prozess

Das Strafgericht kennt keine Parteien

Wird in Verfahren um Sexualdelikte häufig der Opferschutz vor die Unschuldsvermutung gestellt? Johann Schwenn, der Verteidiger von Jörg Kachelmann, verwehrt sich gegen den Vorwurf, er versuche den Opferschutz in Strafprozessen zu relativieren.

Von Johann Schwenn FAZonline 04.01.2011

Die Schlampen wirken müde

Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 04.01.2011

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2765795_0_9223_-die-schlampen-wirken-muede.html

Gerichtsgutachter

Zwischen Wahrheit und Kaffeesatz

Robert Musil nannte sie die „Reserveengel der Justiz“, die psychologischen Gutachter bei Gericht. Sie sollen für tragfähige Einschätzungen der psychischen Disposition der Angeklagten sorgen – aber das sagt sich leicht.

Von Magnus Heier

http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E902BEA16FB9747598C102CF63F629613~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Als Postkarte versenden? http://www.titanic-magazin.de/heft.html

Welt am Sonntag Drucken Bewerten Autor: Hannelore Crolly| 02.01.2011

Jetzt spricht die Abteilung Attacke

Viel ist passiert im Prozess gegen Jörg Kachelmann. Und er ist noch lange nicht vorbei. Für Unterhaltung sorgt der neue Anwalt des Ex-Moderators. Hannelore Crolly blickt zurück und voraus

Sarah und Goran (still crazy) in hate – 11 Minuten, der Anwalt und Paulo Coelho Shortcut to justice geht weiter

Zoff bei Sarah Kern und Goran Munizaba geht weiter (Sill in love-hate – wäre wohl besser?!?!?):
Jetzt sogar mit echter Schwiegermutter (wie in Indien „Shortcut to justice“).
Die Konstru-Doku-Soap geht weiter. Wir dachten schon, es hätte gestern gar niemand interessiert. (wie seinerzeit bei der traurigen Abschiedspressekonferenz von „Michelle“. Es wirkte so leer in dem RTL-Exklusiv-Beitrag, der aber im RTL +7-Internet-Video rausgschnitten (?) ist. Nun gut.
Es sei: BILD war dabei – und DANN war es:

Eklat bei Pressekonferenz Schwiegermutter mischt sich in Sarah Kerns Ehe-Zoff

[…]

„Es ist eine Schande, dass dieser vorbestrafte Kriminelle seine eigene Mutter dazu benützt, eine PK zu stören, zu der er nicht eingeladen war!“

So laut BILD der schandlose Anwalt der schandlosen Schwiegermutter-Gegnerin.

Vorher noch wollte er „neue und wichtige Informationen über die dunkle Vergangenheit von Herrn Munizaba“.(laut BILD) darlegen.

NEUE.

WICHTIGE.

Welch Schande…. .

(Dabei wartet alle Welt (außer Haiti vielleicht) auf die Haarlocke. Das wäre NEU. Wenn es die alte wär … .)

Und um was geht es letztendlich bei der Presskonferenz imKern genau, die gerade mal RTL, BILD und eine Schwiegermutter hinter dem Ofen hervorlockt(e)?
Genau:

“Wenn wir jemandem begegnen und uns in ihn verlieben, haben wir das Gefühl, dass das ganze Universum einverstanden ist; heute habe ich das bei Sonnenuntergang erlebt. Wenn jedoch etwas nicht klappt, wenn etwas schiefläuft, dann ist plötzlich alles dahin, als wäre es nie gewesen: die Reiher, die Musik in der Ferne, der Geschmack seiner Lippen. Wie kann soviel Schönheit von einer Minute auf die andere vergehen?
Das Leben rast mit uns dahin, und innerhalb von Sekunden gelangen wir vom Himmel in die Hölle.“

Paulo Coelho “Elf Minuten” S. 14

(Genaugenommen waren es ja nur 7 Minuten, die den Autor veranlaßten, das Büchlein zu schreiben bzw. noch genauer genommen sogar nur eine Pressemitteilung, dass es durchschnittlich nur 7 Minuten seien, aber was soll’s.)

Wie gesagt – „shortcut to justice“ – wir geraten juristisch-publizistisch-medial wohl immer mehr in eine Akü-Gesellschaft.

RTL und BILD („Schwiegermutter mischt sich in Sarah Kerns Ehe-Zoff“ – Schwiegrmutter, nicht BILD natüüüüüüüürlich, mishct sich ein !!!) sei Dank.

„Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!". – Gerechtigkeit für Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin und Maurice ?

Aber wie, ohne den dazugehörigen Eltern das Zeugen oder Benennen zu verbieten? Nummern geben, wie bei der „individuellen“ Jeans? Oder wie es weiland der chinesische Meisterdetektiv Charlie Chan seinen Söhnen getan hat >>>>>>> ?
Aber welcher Schüler bekommt dann und warum die Nummer 1, wer die elfundneunzig?
Faßt man die Ergebnisse zusammen mit den Ergebnissen zur Bevorzugung der „lieben“ und angepaßten Mädchen …. Horror. Wehe dem der den falschen Namen und das falsche Geschlecht hat:
„Besonders „Kevin“ hat sich als stereotyper Vorname für einen „verhaltensauffälligen“ Schüler herausgestellt. In einem Fragebogen fand sich der Kommentar „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!“.
Ungleiche Bildungschancen schon durch Vornamen?Studie zu Vorurteilen und Vorannahmen von Lehrern

Oldenburg. Ungleichheiten von Bildungschancen können schon mit dem Eintrag des Vornamens eines Kindes ins Standesamtsregister beginnen. Der Grund: Bestimmte Vornamen führen bei vielen LehrerInnen zu Vorannahmen, was die Fähigkeiten und das Verhalten der Kinder betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Kaiser und ihrer Mitarbeiterin Julia Kube von der „Arbeitsstelle für Kinderforschung“. Per Online-Fragebogen waren knapp 2.000 GrundschullehrerInnen anonymisiert befragt worden. Grundlage für die jetzt vorgestellten Ergebnisse ist die detaillierte Auswertung von 500 Fragebögen.Von dem überwiegenden Anteil der befragten Lehrpersonen werden SchülerInnen mit bestimmten Namen eher negativ oder eher positiv wahrgenommen. Als eher freundlicher, leistungsstärker und verhaltensunauffällig stellen sich Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob im Bewusstsein von LehrerInnen dar, während Namen wie Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice eher mit Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit assoziiert werden. Besonders „Kevin“ hat sich als stereotyper Vorname für einen „verhaltensauffälligen“ Schüler herausgestellt. In einem Fragebogen fand sich der Kommentar „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose!“.Solche einseitigen Erwartungshaltungen könnten dazu führen, dass SchülerInnen in Schubladen gesteckt werden, aus denen sie nur schlecht wieder herauskämen, sagte Kaiser. Der überwiegende Teil der GrundschullehrerInnen assoziiere Persönlichkeitsmerkmale zu Vornamen, ohne darüber zu reflektieren oder davon Abstand zu halten. Nur ein sehr geringer Anteil halte eine kritische Distanz zu Vorannahmen in Verbindung Vornamen.„Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, Pädagogen stärker für die Gefahr solcher Vorurteile zu sensibilisieren“, betonte Kaiser. Es müsse darum gehen, die Konsequenzen zu verdeutlichen und eine vorurteilsbewusste Erziehung zu unterstützen.

www.kinderforschung.uni-oldenburg.de/

Kontakt:Prof. Dr. Astrid Kaiser, Institut für Pädagogik, Tel.: 0441/798-2032 oder -4833 oder -2360, E-Mail:
astrid.kaiseruni-oldenburg.de; Julia Kube, Tel.: 0176/20953142, E-Mail: JuliaKubegmx.de
16. September 2009 390/09 Forschung